Code/Syntax: „Ich bin und bleibe DDR-Bürger“. Die Entwicklung der identifikativen Akkulturation im Lebensverlauf von 1972 und 1973 in Sachsen Geborenen
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Die Studie nutzt Daten der Sächsischen Längsschnittstudie. Es liegen Daten für 33 Wellen im Zeitraum von 1987 bis 2022 vor. Welle 1: Droß, J., Förster, P., & Wäsch, G. (2011). Sächsische Längsschnittstudie - Welle 1, 1987 (ZA6213; Version 1.0.0 ) [Data set]. GESIS, Köln. https://doi.org/10.4232/1.10774 bis Welle 33: Berth, H., Brähler, E., Förster, P., Stöbel-Richter, Y., & Zenger, M. (2023). Sächsische Längsschnittstudie - Welle 33, 2022 (ZA7842; Version 1.0.0 ) [Data set]. GESIS, Köln. https://doi.org/10.4232/1.14147 Die Studien sind bei GESIS auf Antrag verfügbar. <u>Abstract des Artikels: </u> Mittels Längsschnittdaten der Sächsischen Längsschnittstudie werden Struktur und Dynamik der sozialen Identifikationen mit der ehemaligen DDR und dem vereinten Deutschland über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren beschrieben. Die multiple Integration – die gleichzeitige Identifikation mit beiden Gesellschaften – ist der dominante Modus identifikativer Akkulturation, gefolgt von Separation (Identifikation nur mit der ehemaligen DDR) und Assimilation (ausschließliche Identifikation mit dem vereinten Deutschland), während die Marginalisation (keine Identifikation) kaum präferiert wird. Multivariate Analysen stützen die These einer langanhalten Wirkung der Sozialisation in der DDR nur bedingt; sie sprechen vielmehr für die Situationshypothese. Demnach wirken sich alters-, perioden- und intra-kohortenspezifische Erfahrungen, Erwartungen und Evaluationen systematisch auf die Stabilität der Identifikationen, den Wandel von Akkulturationsmodi und ihrer Sozialstruktur im vereinten Deutschland nach 1991 aus. Die Studie nutzt Daten der Sächsischen Längsschnittstudie. Es liegen Daten für 33 Wellen im Zeitraum von 1987 bis 2022 vor. Welle 1: Droß, J., Förster, P., & Wäsch, G. (2011). Sächsische Längsschnittstudie - Welle 1, 1987 (ZA6213; Version 1.0.0 ) [Data set]. GESIS, Köln. https://doi.org/10.4232/1.10774 bis Welle 33: Berth, H., Brähler, E., Förster, P., Stöbel-Richter, Y., & Zenger, M. (2023). Sächsische Längsschnittstudie - Welle 33, 2022 (ZA7842; Version 1.0.0 ) [Data set]. GESIS, Köln. https://doi.org/10.4232/1.14147 Die Studien sind bei GESIS auf Antrag verfügbar. <u>Abstract des Artikels: </u> Mittels Längsschnittdaten der Sächsischen Längsschnittstudie werden Struktur und Dynamik der sozialen Identifikationen mit der ehemaligen DDR und dem vereinten Deutschland über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren beschrieben. Die multiple Integration – die gleichzeitige Identifikation mit beiden Gesellschaften – ist der dominante Modus identifikativer Akkulturation, gefolgt von Separation (Identifikation nur mit der ehemaligen DDR) und Assimilation (ausschließliche Identifikation mit dem vereinten Deutschland), während die Marginalisation (keine Identifikation) kaum präferiert wird. Multivariate Analysen stützen die These einer langanhalten Wirkung der Sozialisation in der DDR nur bedingt; sie sprechen vielmehr für die Situationshypothese. Demnach wirken sich alters-, perioden- und intra-kohortenspezifische Erfahrungen, Erwartungen und Evaluationen systematisch auf die Stabilität der Identifikationen, den Wandel von Akkulturationsmodi und ihrer Sozialstruktur im vereinten Deutschland nach 1991 aus.



