PSYNDEX Tests Review für MMG - Multi-Motiv-Gitter
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/12937
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of MMG - Multi-Motiv-Gitter. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MMG - Multi-Motiv-Gitter. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Multi-Motiv-Gitter (MMG) dient der gleichzeitigen Erfassung der drei Motive Anschluss, Leistung und Macht. Mit dem MMG werden keine bewussten Aspekte des Selbstkonzeptes, sondern situationsspezifische Gedanken und Gefühle der Probanden erhoben. Das Instrument kann im Rahmen arbeits- und personalpsychologischer Fragestellungen oder in der Personalberatung eingesetzt werden. Aufbau: Im Multi-Motiv-Gitter werden 14 gezeichnete Alltagssituationen bildlich mit einem Satz von schriftlichen Aussagen dargeboten. Der Proband soll für jede Aussage angeben, ob sie für die Situation zutrifft oder nicht (Ja/Nein). Es werden sechs Motivkennwerte ermittelt. Das Anschlussmotiv wird durch die beiden Dimensionen Hoffnung auf Anschluss und Furcht vor Zurückweisung gebildet, das Leistungsmotiv durch Hoffnung auf Erfolg und Furcht vor Misserfolg und das Machtmotiv durch Hoffnung auf Kontrolle und Furcht vor Kontrollverlust. Die Auswertung erfolgt durch skalenweise Addition der Rohwerte (Ja-Antworten). Grundlagen und Konstruktion: Ausgangspunkte bildeten die drei vorhandenen Verfahren der Gittertechnik zur Erfassung des Leistungs-, Macht- und Anschlussmotivs. Die Bildsituationen und Statements der drei Verfahren ergaben nach einer ersten Reduktion eine Matrix von 12 Statements x 14 Bildern (168 "Items"). Die vorliegende Version des MMG stellt eine Verkürzung dar: Durch Varianzkomponentenzerlegung wurden diejenigen Kombinationen (Statement/Bild) ermittelt, bei denen sich Personen maximal in ihrer Situationswahrnehmung unterschieden. Beibehalten wurden 12 Items (Statement-Bild-Kombinationen) für jede der sechs Motivkomponenten (72 Items) sowie 22 Füllitems. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Das Multi-Motiv-Gitter wurde zur Evaluation sechs Stichproben mit insgesamt 1919 Probanden vorgelegt. Es wurden u.a. exploratorische und konfirmatorische Faktorenanalysen, Clusteranalysen, Varianzkomponentenzerlegung sowie z-Skalierungen zur Konstruktion und Überprüfung des Instruments durchgeführt. Reliabilität: Die Retestreliabilitätskoeffizienten des MMG (n = 97; Testintervall: 40 Minuten) lagen für die Hoffnungskomponenten zwischen .88 und .92, für die Furchtkomponenten zwischen .77 und .80. Die interne Konsistenz der sechs Subskalen wurde anhand von zwei Stichproben mit insgesamt 406 Personen berechnet. Die Alphakoeffizienten nach Cronbach fielen mit Werten zwischen .61 und .76 mittelhoch aus. Validität: Hoffnungs- und Furchtkomponenten weisen jeweils nur unerhebliche Interkorrelationen miteinander auf, so dass die unabhängige Erfassung von Hoffnungs- und Furchtmotiven gewährleistet ist. Eine Hauptkomponentenanalyse mit Varimaxrotation führte aufgrund des Eigenwertverlaufs zu einer Dreifaktorenlösung (Varianzaufklärung 58.7%). Alternativ ließen sich auch eine zweifaktorielle Lösung mit einem generellen Furcht- und einem generellen Hoffnungsfaktor sowie zwei verschiedene Sechsfaktorenmodelle berechnen. Die Korrelationen der Hoffnungskomponenten des MMG und der korrespondierenden Personality Research Form-Kennwerte lagen zwischen .22 und .24 (p < .05). Zum Real- und Ideal-Selbst hinsichtlich der drei Motive wies keiner der sechs MMG-Kennwerte signifikanten Korrelationen auf. Erwartungsgemäß werden somit mit dem MMG keine bewusst repräsentierten Aspekte der eigenen Motive erfasst. Zur Bestätigung der externen Validität des MMG liegt eine Reihe von empirischen Untersuchungenvor: (1) Erfolgsmotivierte Probanden erzielten höhere Werte im Flusserleben und in einer Reaktionsaufgabe als misserfolgsmotivierte. (2) Bei einem Seminar für Führungskräfte erzielten Teilnehmer mit hoch positivem Machtmotiv die größten Trainingsgewinne. (3) Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen MMG-Furcht vor Misserfolg/MMG-Furcht vor Kontrollverlust und der Häufigkeit von Tagträumen mit Macht- und Leistungsthemen. (4) Das Anschlussmotiv lieferte im Bereich interpersonaler Beziehungen, Leistungs- und Machtmotiv im beruflichen Bereich gute Prognosen. Normen: Die Normierung fand zwischen 1994 und 1998 anhand von sechs Stichproben mit insgesamt 1919 Personen statt. Es liegen Normen (Prozentränge, T-Werte) für die Gesamtstichprobe sowie für Frauen und Männer getrennt vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



