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PSYNDEX Tests Review für MOT 4-6 (2016) - Motoriktest für vier- bis sechsjährige Kinder (3., überarbeitete und neu normierte Auflage 2016)

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12516
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This is a PSYNDEX Tests Review of MOT 4-6 (2016) - Motoriktest für vier- bis sechsjährige Kinder (3., überarbeitete und neu normierte Auflage 2016). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MOT 4-6 (2016) - Motoriktest für vier- bis sechsjährige Kinder (3., überarbeitete und neu normierte Auflage 2016). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der MOT 4-6 erfasst die motorischen Fähigkeiten von Kleinkindern. Er wird als Diagnosehilfe in der (heil)pädagogischen, klinischen und medizinischen Praxis eingesetzt. Auch Physio- und Ergotherapeuten wenden den Test an. Er kann auch bei Fragen bzgl. der Schulfähigkeit, bei Entwicklungsauffälligkeiten oder Beeinträchtigungen sowie in der Forschung eingesetzt werden. Aufbau: Der Entwicklungstest umfasst mit 17 Testaufgaben sieben motorische Kompetenzdimensionen: (1) Gesamtkörperliche Gewandtheit und Koordinationsfähigkeit, (2) Feinmotorische Geschicklichkeit, (3) Gleichgewichtsvermögen, (4) Reaktionsfähigkeit, (5) Sprungkraft, (6) Bewegungsgeschwindigkeit und (7) Bewegungssteuerung. Eine Aufwärmaufgabe wird vor der eigentlichen Testung bearbeitet. Grundlagen und Konstruktion: Der MOT 4-6 wurde nach den Prinzipien der Klassischen Testtheorie entwickelt. Eine Grundlage für die Itembildung stellte die kindzentrierte psychomotorische Methode von Zimmer (2012) dar sowie die Auffassung, dass kindliche Kompetenzen kontextsensibel sind. Die Testaufgaben wurden aus der Fachliteratur oder aus bestehenden Verfahren entnommen und modifiziert. Die erste Auflage (Zimmer & Volkamer, 1984) wurde 1981 an N = 301 Kleinkindern normiert und auf Schwierigkeits- und Trennschärfeindices hin überprüft. Für die 2. Auflage (Zimmer & Volkamer, 1987) wurde die Normstichprobe erweitert und es wurden Normen für Halbjahresstufen vorgelegt. Die Testaufgaben und ihre Bewertungskriterien blieben unverändert. Aufgrund der veralteten Normen wurden mit der 3., überarbeiteten und neu normierten Auflage des MOT 4-6 aktuelle Normtabellen veröffentlicht, ohne die Testaufgaben und ihre Bewertungskriterien zu verändern. Ein separates Instruktionsheft vereinfacht die Durchführung. Das Heftbeinhaltet z. T. neue Aufgabenbezeichnungen, präzisere Bewertungskriterien und bietet nun "Hinweise zur Beobachtung" an. Außerdem werden zu jeder Aufgabe die zu erfassenden Kompetenzbereiche genannt. Schließlich wurde der Protokollbogen stark erweitert. Für alle Aufgaben wurden Schwierigkeits- und Trennschärfeindices ermittelt. Die mittlere Itemschwierigkeit liegt zwischen p = .17 und .75 und die korrigierten Trennschärfen bewegen sich zwischen rit = .17 und .60. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Für die ältere Auflage beträgt die Retestreliabilität bei einem Zeitabstand von 4 Wochen rtt = .85, die Split-half-Reliabilität erreicht einen Koeffizienten von r = .80. Eine Untersuchung an n = 39 Kindern ließ keinen signifikanten Einfluss von Übungs-, Wiederholungs- oder Verstärkungseffekten erkennen. Signifikante Unterschiede zeigten sich jedoch bei einer Testwiederholung nach zwei Wochen und gleichzeitiger besonders intensiver Verstärkung. Für die aktuelle Auflage beträgt die Interne Konsistenz Cronbachs Alpha = .81 (Gesamtskala) bzw. Alpha = .63 bis .80 (sechs Altersgruppen). Andere Autoren berichten Alpha-Koeffizienten zwischen Alpha = .78 und Alpha = .86. Validität: Eine explorative Faktorenanalyse ergab eine Zweifaktorenlösung (Faktor "Top-down"/Innensteuerung und "Bottom-up"/Kontextsensibilität). Belege für die konvergente und divergente Validität des MOT 4-6 betreffen die Korrelation mit der "Grammatik"-Skala des SELDAK (Zusammenhang mit der Top-down-Skala r = .25 und mit dem Gesamtwert des MOT 4-6 r = .21). Die Bottom-up-Skala und die Skala "Sozial-emotionale Kompetenzen" des VBV 3-6-ER korrelieren zu r = .21. Die Skala "Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivität vs. Spielausdauer" des VBV 3-6-ER korreliert negativ mit der Top-down-Skala, der Bottom-up-Skala sowie dem Gesamttestwert (r = -.26, -.33, -.34). Normen: Die Neunormierung fand im Jahre 2012 an N = 2 044 in Deutschland lebenden Kindern statt. Es liegen Normen (Prozentränge, Motorikquotienten, T- und C-Werten, Staninewerte) für sechs halbjahresgestufte Altersgruppen vor (4;0-4;5, 4;6-4;11, 5;0-5;5, 5;6-5;11, 6;0-6;5, 6;6-6;11 Jahre). Eine Klassifikation der Rohwerte/Normwerte in die Kategorien "sehr gut", "überdurchschnittlich", "durchschnittlich", "unterdurchschnittlich" und "auffällig" ist möglich. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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