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Die Leistung der Sprache für ein Verständnis musikalischer Wahrnehmungsprozesse The power of language for an understanding of musical perception processes [Translated with www.DeepL.com]

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PsychArchives2020-08-20 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/2954
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Ausgangspunkt ist die Hypothese, daß eine linguistische Analyse sprachlicher Äußerungen zur inneren Erfahrung der Musik einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis musikalischer Wahrnehmungsprozesse leisten kann. Es wurde ein Experiment veranstaltet, in dem insgesamt 118 Pro banden ihre spontanen Reaktionen auf vier Beispiele klingender Musik unterschiedlicher Bekanntheit notierten. Eine Inhaltsanalyse der dokumentierten Texte belegt eindrucksvoll die Tatsache, daß jegliches Denken in Musik (Wertung, Zuordnung, Interpretation, biographischer Zusammenhang, Alltagserfahrung) einschließlich der wichtigsten, die Musik be treffenden Metaphern (Botschaft, Emotion, Raum, Zeit), vermittelt über allgemeine Vorstellungsschemata auf körperliche Empfindungen zurück geht. Einige Kategorien der Inhaltsanalyse werden als Beispiele herausgegriffen und für sich sowie hinsichtlich ihrer Stellung in den typischen bottom-up-Prozessen erläutert. Eine Kontingenzanalyse belegt die Zusammenhänge auch gemäß ihrer statistischen Relevanz, so daß das Beziehungsgeflecht in eine systematische Anordnung gebracht und anschaulich gemacht werden kann. Als Konsequenz dürften qualitative Verfahren als angemessen für eine Untersuchung musikalischer Kognitionen angesehen werden; speziell sollte die Auswertung sprachlicher Äußerungen in das Methodenrepertoire der Musikpsychologie einbezogen werden. Starting point is the hypothesis that a linguistic analysis of texts concerning the inner experience of music may give an essential contribution to an understanding of processes of music perception. An experiment was con ducted with 118 probands who had to lay down their spontaneous reactions on four examples of actual presented music pieces which differed in familiarity. A content analysis of the documented texts proofed the fact that every thinking in music (evaluation, interpretation, biographic context, daily experience) including the most important music metaphors (message, emotion, space, time), mediated by general image schemes, goes back to bodily sensations. Some categories of content analysis are chosen as examples and explained in respect to the characteristic bottom-up-processes. An analysis of contingencies shows the connections also in their statistical relevance so that the texture of connections may be brought into a systematic order and can be demonstrated in a figure. In consequence music cognition may be investigated adequately by qualitative methods especially by including the interpretation of language materials into the methodological repertoire of music psychology. https://www.pubpsych.de/get.php?id=0128551 peerReviewed publishedVersion
提供机构:
Hogrefe
创建时间:
2020-08-20
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