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Kooperationen in der Automobilindustrie und regionale Netzwerke

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PsychArchives2022-11-17 更新2026-04-25 收录
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Die Reorganisation der Hersteller-Zulieferer-Beziehungen ist eine tiefgreifende Veränderung für die traditionellen Strukturen des Wertschöpfungsprozesses, die nachhaltig auf die Arbeitsprozesse entlang der Wertschöpfungskette wirkt. Beschäftigungsverhältnisse, Organisationsstrukturen, Arbeitsabläufe und die industriellen Beziehungen mit ihren beiden Eckpfeilern Flächentarifvertrag und Betriebsverfassungsgesetz sind einem dramatischen Wandel ausgesetzt. Die bisher vorherrschende fordistische Produktionsorganisation kannte klare Demarkationslinien in ihren Innen- und Außenbeziehungen. Sie wurden intern z.B. durch die Qualititätskontrollen und extern durch die Wareneingangskontrolle dargestellt. Intern sind die Grenzziehungen der Kostenstellen längst im Cost-Center aufgegangen und ganze Funktionen in umfassendere Abläufe integriert und die Arbeitsorganisation orientiert sich zunehmend an Prinzipien sich selbststeuernder Teamarbeit, statt an dem Schema von Anweisung und Ausführung. Zu den Zulieferern bilden sich Kooperationen auf der Werkstattebene heraus, die immer mehr den Charakter unternehmensübergreifender Arbeitssysteme annehmen. Der zeitliche Vorlauf von Zulieferungen an die Automobilhersteller entsprach bis in die achtziger Jahre noch einer Vorratshaltung von mehreren Produktionstagen. Was ein Automobilhersteller selbst zu Herstellung seiner Fahrzeuge beizutragen hatte, war überwiegend festgelegt und von der Vorstellung geprägt, daß nur ein Höchstmaß an Eigenfertigung die größtmögliche Kontrolle über Innovation, Kostengünstigkeit und Qualität sicherzustellen in der Lage sei.
提供机构:
Muster, Manfred
创建时间:
2022-11-17
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54 个
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