PSYNDEX Tests Review für TSVK - Test zum Satzverstehen von Kindern
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/12374
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of TSVK - Test zum Satzverstehen von Kindern. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu TSVK - Test zum Satzverstehen von Kindern. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Ziel von Siegmüller, Kauschke, Minnen und Bittner (2011) ist es, mit dem Test zum Satzverstehen von Kindern (TSVK) die Patholinguistische Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen (PDSS) um den Bereich der sprachlichen Kompetenzen auf morpho-syntaktischer Ebene zu erweitern. Beide Instrumente basieren dabei auf dem Patholinguistischen Ansatz (PLAN; Siegmüller & Kauschke, 2006) und unterscheiden sechs Formen der Grammatikverarbeitung, deren Entwicklung bestimmten Altersstufen zugeordnet ist. Das TSVK ist dabei ein Satz-Bild-Zuordnungsverfahren, das in seiner Langform quantitative und qualitative Analysen einsetzt, um die Vorteile standardisierter Fragebögen und qualitativer Individualanalysen kombinieren zu können. Das zeitökonomische Kurzscreening (TSVK-Screen), welches keine qualitativen Analysen bietet, wird vor allem für Vorsorge und Entwicklungsdiagnostik in Reihenuntersuchungen eingesetzt. Aufbau: Der Test besteht in seiner Langversion aus 90 Stimulussätzen, welche sich auf folgende sechs Subtests unterteilen: (1) Verarbeiten der Argumentstruktur von Verben, (2) Verarbeiten von Tempusmarkierungen, (3) Verarbeiten von Wortstellungsvariationen im Aktivsatz, (4) Verarbeiten von Passiv-Strukturen, (5) Verarbeiten von Bindungsregeln, (6) Verarbeiten von Relativsätzen an verschiedenen Positionen im Satz. Das Kind wird dabei aufgefordert, auf das Bild zu deuten, welches den Satz darstellt; dabei sind immer drei Bilder (zwei Ablenker und ein korrektes Bild) vorgegeben. Die Rohwerte der richtig erteilten Antworten werden addiert und können im Anhang in T-Werte für jeden Subtest transformiert werden, zudem kann durch die Häufigkeit des Ankreuzens der Ablenker eine qualitative Auswertung erfolgen. Bei der Kurzversion erfolgt keine qualitative Auswertung. Die hier vorliegenden korrekten Antworten aus 36 Stimulussätzen werden aufaddiert und in einen T-Wert transformiert. Grundlagen und Konstruktion: Grundlage für die Konstruktion des Verfahrens stellen die Patholinguistische Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen (PDSS) und der Patholinguistische Ansatz (PLAN) dar. Distraktoren wurden auf Basis von Einzelfallanalysen, Erkenntnissen der Inputtherapie und der Kontextoptimierung erstellt. Für die Kurzversion wurden die trennschärfsten Items der einzelnen Subtests ausgewählt und in die TSVK-Screen in randomisierter Reihenfolge eingefügt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Für die Prüfung der Reliabilität wurden interne Konsistenzen (Cronbachs Alpha) in verschiedenen Altersstufen berechnet, welche für den Gesamtscore der Kurzversion zwischen .88 und .94 betrugen. Für die Langversion hingegen fand eine Unterteilung nach Subtest und Alter statt. Cronbachs Alpha variierte hier zwischen .63 und .89. Validität: Bei der Prüfung der konvergenten Validität zeigten sich mittlere bis hohe Korrelationen mit dem Test zur Überprüfung des Grammatikverständnisses (TROG-D) von .82 (TSVK-Screen) und .49 bis .77 (TSVK). Auch mit dem Subtest "Verstehen von W-Fragen und Artikeleinsetzung vor Unika" aus der Pathologischen Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen (PDSS) ergibt sich eine hohe Korrelation des TSVK von .76 bis .81. Zudem zeigen der TSVK-Screen und der TSVK mit diesen beiden Verfahren eine Übereinstimmung von 86% bis 93% bei der Diagnose auffälliger Kinder. Die Kriteriumsvalidität des TSVK sowie des TSVK-Screen ist auch dadurch gesichert, dass sich ältere Kinder hinsichtlich ihrer Fähigkeiten signifikant von jüngeren unterscheiden. Normen: Als Normen stehen T-Werte für den TSVK (alle sechs Subtests) und den TSVK-Screen (nur Gesamtwert) zur Verfügung. Die Normierung fand an 120 Kindern zwischen 3 und 8 Jahren statt. Nähere Angaben zu Rekrutierung, Geschlechtsverteilung oder Normierungsjahr fehlen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



