PSYNDEX Tests Review für FITOR - Fragebogen zur individuellen, Team- und organisationalen Resilienz
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This is a PSYNDEX Tests Review of FITOR - Fragebogen zur individuellen, Team- und organisationalen Resilienz. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FITOR - Fragebogen zur individuellen, Team- und organisationalen Resilienz. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Fragebogen zur individuellen, Team- und organisationalen Resilienz (FITOR) ermöglicht die gleichzeitige Messung von individueller, teambezogener und organisationaler Resilienz. Dabei beleuchtet er 10 Resilienzfacetten. Durch seine ökonomische Bearbeitungszeit ist er praxistauglich, erlaubt Mehrfachmessungen und kann mit anderen Instrumenten kombiniert werden. Der breite Anwendungsbereich umfasst Individualdiagnostik, Team- und Organisationskontexte. Aufbau: Insgesamt besteht der FITOR aus 30 Items, die sich auf die individuelle, Team- und organisatorische Resilienz in 10 Facetten (u. a. Stressresistenz, Gestaltungsspielraum, Selbstwirksamkeitsüberzeugung) beziehen. Dabei wurden parallele Itemformulierung über die Ebenen innerhalb jeder Resilienzfacette angestrebt. Die Testitems werden auf einer sechsstufigen Likert-Skala beantwortet. Grundlagen und Konstruktion: Der FITOR ermöglicht die parallele Messung von individueller, Team- und organisationaler Resilienz. Die individuelle Resilienz bezieht sich auf die Ressourcennutzung zur Bewältigung von Herausforderungen, inspiriert durch das Job Demands-Ressources Modell. Dagegen betont das Verständnis der Teamresilienz dynamische, psychosoziale Prozesse, während organisationale Resilienz die Anpassungsfähigkeit der gesamten Organisation an Veränderungen und den Umgang mit Krisen umfasst. Die Konstruktion basierte auf der Klassischen Testtheorie und wurde schrittweise über drei Studien mit mehr als 700 Teilnehmenden vollzogen. Literaturrecherche, Interviews und Expertenrunden führten zur Identifikation von 22 Resilienzaspekten, die für alle drei interessierenden organisationalen Ebenen von Bedeutung zu sein scheinen. Nach einer Reduktion auf 10 Resilienzfacetten erfolgte eine psychometrische Überprüfung der Skalen in zwei Studien. Belege für das angenommene dreifaktorielle Modell zur Abbildung derindividuellen, Team- und organisationalen Resilienz konnten in beiden Studien gefunden werden, bestätigt durch adäquate Modellpassung und Überlegenheit gegenüber einer eindimensionalen Lösung. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Ergebnisse der Analysen zur Reliabilität weisen auf eine zuverlässige interne Struktur des FITOR hin. Die angegebenen Alpha-Werte nach Cronbach für die individuelle Resilienz (Alpha > = .82), Teamresilienz (Alpha > = .93) und organisationale Resilienz (Alpha = .92) liegen im moderaten bis hohen Bereich. Untersuchungen zur Retestreliabilität wurden nicht durchgeführt, werden jedoch für zukünftige Forschung empfohlen. Validität: Die Faktorenstruktur des FITOR wurde in der Testkonstruktionsphase analysiert und weist auf die faktorielle Validität des Fragebogens hin. Überprüfungen der konvergenten Validität wurden durch Vergleiche der Resilienz in den drei organisationalen Ebenen mit Validierungsskalen durchgeführt, die in Beziehung zu den FITOR-Ebenen stehen. Die Analyseergebnisse bestätigten die Annahme stärkerer Zusammenhänge von Instrumenten, welche dieselbe Ebene fokussieren. Signifikanzprüfungen mittels Steigers z-Werten untermauerten diese Ergebnisse. Zusätzliche Bestätigung erfolgte durch Korrelationen der FITOR-Teamebene mit einem Team-Achtsamkeits-Fragebogen. Normen: Die Anwendungsziele des FITOR betonen die Identifikation und Förderung optimierbarer Resilienzaspekte, weniger den Vergleich mit externen Referenzwerten. Obwohl nicht normiert, bietet das Manual zum Verfahren Vergleichswerte aus den Stichproben der Vorstudien von Personen mit diversen beruflichen Hintergründen (N = 723). Präsentiert werden Mittelwerte, Standardabweichungen und Vergleichswerte nach Geschlecht sowie Organisationsgröße. publishedVersion



