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PSYNDEX Tests Review für CPM - Coloured Progressive Matrices

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PsychArchives2025-08-07 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16018
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of CPM - Coloured Progressive Matrices. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu CPM - Coloured Progressive Matrices. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die CPM wurden entwickelt, um das allgemeine Intelligenzpotenzial von Kindern im Altersbereich von 3;9 bis 11;8 Jahren (analog zu dem sog. "g"-Faktor nach Spearman) weitgehend sprachfrei zu messen. Der Test kann ferner bei nicht-deutschsprachigen Personen sowie bei älteren Erwachsenen und bei Personen mit körperlichen oder (leichteren) geistigen Behinderungen oder mit Aphasien angewendet werden. Aufbau: Die CPM umfassen 36 gleichartige Aufgaben, die drei Sets zu je 12 Aufgaben zugeordnet sind. Die Items sind nach dem Multiple-Choice-Prinzip zu lösen, wobei pro Aufgabe sechs Lösungsmöglichkeiten vorgegeben werden. Es existiert eine Parallelform; ferner liegen neben der Paper-and-Pencil-Version eine Puzzle-Form (Board Form) sowie eine computergestützte Version im Rahmen des Wiener Testsystems vor. Grundlagen und Konstruktion: Die CPM stellen eine Weiterentwicklung der Standard Progressive Matrices (SPM) dar. Ravens ursprüngliche Intention war die Konstruktion eines Intelligenztests, der eine relativ "reine" und sprachunabhängige Messung des "g"-Faktors nach Spearman erlauben sollte. Später betonte Raven, die CPM sollten die Beobachtungsgabe der Testpersonen, ihre Fähigkeit zum logischen Denken sowie ihre intellektuelle Effizienz abbilden. Erste Konstruktionsuntersuchungen für die CPM wurden bereits Ende der 40er Jahre in Schottland durchgeführt, wobei zu einem erheblichen Teil auf den Itempool der SPM zurückgegriffen wurde. Die Konstruktion der CPM basiert auf Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Zusätzlich wurden vereinzelt Itemanalysen nach dem Rasch-Modell durchgeführt. Die auf Grundlage der in den Konstruktionsuntersuchungen gewonnenen Daten zusammengestellte und bis heute verbreitete Version CPM-C wird seit 1958, ihre neu konstruierte Parallelform CPM-P seit 1998 verwendet. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Schätzungen für die Testhalbierungsreliabilität und die interne Konsistenz variieren mit .65 bis .97 ganz erheblich, fallen jedoch im Allgemeinen gut bis sehr gut aus. Mit niedrigen Werten ist vor allem in Stichproben jüngerer Kinder zu rechnen. Studien zur Testwiederholungsreliabilität beziehen sich auf Intervalle von einem Tag bis hin zu einem Jahr. Die Reliabilitätskoffizienten schwanken zwischen .56 und .90, wobei für jüngere Kinder und längere Test-Retest-Intervalle die geringsten Koeffizienten ermittelt wurden. Validität: Es liegen zahlreiche Validierungsstudien aus verschiedenen Kulturkreisen vor, die seit Ende der 40er Jahre bis heute durchgeführt wurden. Bzgl. der faktoriellen Validität ergeben diese kein vollständig konsistentes Bild. Während einige Studien dafür sprechen, dass die CPM einen Faktor "simultanes Verarbeiten" abbilden, geht die Mehrzahl der Studien davon aus, dass den CPM-Ergebnissen drei Faktoren zugrunde liegen, die als "Wahrnehmungsmäßiges Schließen komplexer Gestalten und Muster mit heterogener Binnenstruktur", "Konkretes und abstraktes Schlussfolgern" und "Vervollständigung homogener Muster und Wiedererkennen vorgegebener Elemente" interpretiert wurden. Weitere Studien belegen Zusammenhänge mittlerer Größenordnung mit anderen (v.a. weitgehend sprachunabhängigen) Leistungs- und Intelligenztests (z.B. HAWIK). Zudem haben sich die CPM als brauchbar zur Unterscheidung klinischer und nicht-klinischer Gruppen (z.B. Demenzpatienten) erwiesen. Normen: Aus zwei Normierungsstudien, die in den Jahren 1998 und 1999 in Deutschland und Frankreich durchgeführt wurden, liegen Prozentrangnormen für N = 1218 Kinder im Alter von 3;9 bis 11;8 Jahren vor. In den Normtabellen wurde eine Altersnormierung in Halbjahresabständen vorgenommen (die älteste Teilgruppe umfasst den Altersbereich von 10;9 bis 11;8 Jahren). Der Umfang der Teilstichproben beträgt zwischen 65 und 107 Kinder. Daneben enthält die Handanweisung Vergleichswerte aus (zumeist älteren) internationalen Studien. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07
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