Kommunale Finanzen und Handlungsspielräume in der Weltwirtschaftskrise: Die Stadt Bochum 1926 bis 1936.
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In der vorliegenden Studie wird am Beispiel der Stadt Bochum fallstudienartig der Frage nach den Spielräumen kommunaler Finanzpolitik in der Weltwirtschaftskrise nachgegangen. Einleitend werden zunächst erforderliche Hinweise auf die finanzwirtschaftlichen und finanzrechtlichen Rahmenbedingungen der deutschen Gemeinden in den zwanziger Jahren gegeben, ergänzt auch durch eine Charakteristik der besonderen wirtschaftlichen Situation von Ruhrgebietsstädtern. Der Fall der Ruhrgebietsstädte ist für die Erörterung kommunaler Finanzpolitik besonders aufschlussreich, da sich hier die Lasten der Krise und die besonderen strukturellen Probleme ‚ärmerer‘ Industriestädte kumulierten. Datentabellen in HISTAT: A. Allgemein: A.01 Der reine Finanzbedarf und Zuschussbedarf, in Reichsmark je Einwohner (1913-1929)A.02 Finanzbedarf der Gemeinden und Gemeindeverbände absolut und je Einwohner im Deutschen Reich (1913-1929)A.03 Personalsteuern je Einwohner in ausgewählten Finanzamtsbezirken (1926-1936)A.04 Konjunkturverlauf im rheinisch-westfälischen Industriegebiet (1927-1934)A.05 Die Arbeitslosen je 1000 Einwohner in Großstädten (1928-1938)A.06 Arbeitslose in Bochum und im großstädtischen Durchschnitt des Reiches in Prozent (1930-1934) B. Stadt Bochum: B.01 Laufende Ausgaben (Ist-Werte) in Bochum, in 1000 Mark (1913-1929)B.02 Einnahmen und Ausgaben der Stadt Bochum (1929-1934)B.03 Steueraufkommen in Bochum (1929-1934)B.04 Ausgaben der Stadt Bochum nach Verwaltungsbereichen (1929-1934)



