PSYNDEX Tests Review für SCL-90-R - Symptom-Checkliste von Derogatis
收藏PsychArchives2025-08-07 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/16354
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SCL-90-R - Symptom-Checkliste von Derogatis. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SCL-90-R - Symptom-Checkliste von Derogatis. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Verfahren soll bei ambulanten wie stationären Patienten im psychiatrischen wie im nicht psychiatrischen Bereich Kurzinformationen über den unmittelbaren Symptomzustand liefern. Darüber hinaus kann die SCL-90-R in Beratungszentren, studentischen Beratungsstellen und in der Evaluation stationärer Psychotherapien eingesetzt werden, aber auch in allgemeinmedizinischen, chirurgischen oder internistischen Einrichtungen. Das Verfahren eignet sich für Messwiederholungen z. B. für eine wöchentliche Verlaufsbeschreibung. Aufgrund der Vergleichbarkeit von deutscher und englischer Fassung in den Items und Skalen sind interkulturelle Vergleichsstudien möglich. Aufbau: 83 der 90 Items repräsentieren Symptomfaktoren, für die jeweils ein Durchschnittswert aus den Rohwerten der zugehörigen Items gebildet wird, wodurch sich auf einem Symptomprofil Scores in folgenden Subskalen errechnen lassen: 1 Somatisierung, 2 Zwanghaftigkeit, 3 Unsicherheit, 4 Depressivität, 5 Ängstlichkeit, 6 Aggressivität/Feindseligkeit, 7 Phobische Angst, 8 Paranoides Denken, 9 Psychotizismus. Als Gesamtkennwerte werden drei Scores bestimmt: Global Severity Index, Positive Symptom Total, Positive Symptom Distress Index. Grundlagen und Konstruktion: Die Konstruktion des Verfahrens orientiert sich an den Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Verschiedene Verfahren können als Vorläufer betrachtet werden: Discomfort Scale zur Messung von Psychotherapieeffekten, Symptom-Checkliste mit 31 Items (SCL-31), eine um 10 Items erweiterte und mit einer vierstufigen Antwortskala versehene Fassung (SCL-41), eine Modifikation mit 65 Items, die Weiterentwicklung als Hopkins Symptom Checklist (HSCL-58), eine Erweiterung derselben auf 90 Items (HSCL-90) und schließlich die Publikation als SCL-90-R (Derogatis, 1977). Eine erste deutsche Fassung wurde im Rahmen der Internationalen Skalen für Psychiatrie (Collegium Internationale Psychiatriae Scalarum; Derogatis, 1981, 1986) publiziert. Franke (1995) unternahm eine Adaptation der SCL-90-R für den deutschsprachigen Raum unter Beibehaltung der Originalskalen und mit unterschiedlichen deutschen Stichproben. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Für die Originalfassung liegen die internen Konsistenzen der neun Faktoren in einer nicht näher beschriebenen Stichprobe (n = 665) im Bereich von rtt = .80 (Paranoides Denken) bis rtt = .90 (Depressivität), die Retestreliabilitäten in einer Stichprobe von n = 94 ambulanten Psychiatriepatienten nach einer Woche zwischen rtt = .78 (Aggressivität/Feindseligkeit) und rtt = .90 (Phobische Angst; Derogatis, 1977). Franke (1995) fand bei n = 80 Medizinstudenten nach einer Woche Übereinstimmungskoeffizienten von rtt = .69 (Phobische Angst) bis rtt = .92 (Depressivität). Die Profilreliabilitäten liegen für die Standardisierungsstichprobe bei rprof = .42, für die klinischen Stichproben bei rprof = .50 bis rprof = .60. Validität: Augenschein- und logische Validität werden aus der Entwicklungsgeschichte des Verfahrens abgeleitet. Als spezifische Hinweise auf die empirische Gültigkeit der deutschen Fassung werden angeführt: (1) Interkorrelationen der Skalen, (2) Faktorielle Validität, (3) Konvergente Validität mit verschiedenen Maßen bzw. Instrumenten, (4) diskriminante und differenzielle Validität, wobei versucht wurde, verschiedene Probandengruppen voneinander zu diskriminieren (Frauen vs. Männer, HIV-Infizierte vs. "normal Gesunde", Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und Essstörungen vs. Patienten mit neurotischen Störungen und Psychosen). Normen: Als Normen liegen geschlechtsbezogene und nach Bildung aufgeschlüsselte (Haupt-/Realschule, Abitur, Hochschulstudium) T-Werte für die Subskalen und die drei globalen Kennwerte vor. Über den Profilbogen können T-Werte in Prozentrangwerte umgewandelt werden. Die Standardisierungsstichprobe umfasst n = 1 006 Angehörige der Technischen Universität Braunschweig. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07



