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PSYNDEX Tests Review für AID 2 - Adaptives Intelligenz Diagnostikum 2

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12920
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of AID 2 - Adaptives Intelligenz Diagnostikum 2. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu AID 2 - Adaptives Intelligenz Diagnostikum 2. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der AID 2 dient der Erfassung komplexer und basaler kognitiver Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen. Er lässt sich u.a. im Bereich der Schulpsychologie zur Diagnostik von Teilleistungsstörungen mit dem Ziel der konkreten Förderung einsetzen. Aufbau: Der AID 2 besteht aus 11 obligatorischen Untertests und drei fakultativ vorzugebenden Zusatztests, die zwei Bereichen zugeordnet werden: (I) Verbal-akustische Fähigkeiten: 1 Alltagswissen, 3 Angewandtes Rechnen, 5 Unmittelbares Reproduzieren-numerisch, 6 Synonyme Finden, 9 Funktionen Abstrahieren, 11 Soziales Erfassen und Reflektieren; II Manuell-visuelle Fähigkeiten: 2 Realitätssicherheit, 4 Soziale und Sachliche Folgerichtigkeit, 7 Kodieren und Assoziieren, 8 Antizipieren und Kombinieren-figural, 10 Analysieren und Synthetisieren-abstrakt. Durch Zusatztests gemessene Fähigkeiten: 5a Unmittelbares Reproduzieren-figural/abstrakt, 5b Merken und Einprägen, 10a Strukturieren-visumotorisch. Die meisten Tests (1, 3, 4, 6, 8, 9, 10, 11) werden adaptiv vorgegeben, bei den Untertests 2, 5, 7 und den Zusatztests 5a, 5b und 10a wird konventionell getestet. Zum Teil liegen sprachfreie Instruktionen vor. Beobachtungen während der Testung können durch das "Beiblatt für Beobachtungen der'Arbeitshaltungen'" systematisiert werden. Grundlagen und Konstruktion: Der AID 2 stellt die erweiterte und neu normierte Testfassung des AID dar (Kubinger & Wurst, 1991). Inhaltlich orientiert sich der AID 2 am Testkonzept von Wechsler. Methodisch realisiert der AID 2 das in der Probabilistischen Testtheorie verankerte "adaptive Testen", bei dem der Testperson im wesentlichen nur die Aufgaben gestellt werden, die ihrem Leistungsniveau entsprechen. Gewählt wurde das sog. "branched testing", welches ohne Administration am Computer auskommt, weil die Aufgaben zu Aufgabengruppen zusammengefasst sind. In Anlehnung an Cattell (1987) wird Intelligenz definiert als "das Bündel aller kognitiven Voraussetzungen, die notwendig sind, um Wissen zu erwerben und Handlungskompetenzen zu entwickeln", eine Generalfaktortheorie im Sinne Spearmans wird abgelehnt, dementsprechend wird im AID 2 kein Intelligenzquotient errechnet, sondern die Profilinterpretation propagiert. Ausgangspunkt zur Konzeption der einzelnen Untertests waren operationale Definitionen, wozu u.a.Expertenratings und empirische Analysen herangezogen wurden. Für die Untertests 1, 3, 6, 9, 11 wurden einige Aufgaben neu konstruiert und aufgrund der Schwierigkeitsanalysen innerhalb des Verzweigungsschemas umgestellt. Untertest 2 wird außerdem nun konventionell vorgegeben. Auch wurden Verzweigungsschemata geändert (UT 4 und 10) bzw. Aufgaben umgestellt (UT 8). Die testtheoretischen Analysen der adaptiv vorzugebenden Untertests des AID 2 nach dem Rasch-Modell fanden anhand der von 1995-1997 erhobenen Testleistungen von 977 Kindern und Jugendlichen aus Österreich und Deutschland statt. Die Ergebnisse zeigen, dass der AID 2 als verrechnungsfair anzusehen ist. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Faktorenanalysen von AID und AID 2 ergaben, dass die Vierfaktorenstruktur des AID trotz der Änderungen im wesentlichen auch für den AID 2 Geltung hat. Reliabilität: Die innere Konsistenz des AID 2 ist auf Grund der Geltung des Modells von Rasch für neun Untertests und alle Zusatztests gegeben. Die Retestreliabilitäten einiger AID 2-Untertests lagen zwischen .57 und .89. Für den ursprünglichen AID wurden Split-half-Reliabilitäten mehrheitlich zwischen .91 und .95 berechnet, die Retestreliabilitäten lagen überwiegend zwischen .83 und .95 (4 Wochen) bzw. .60 und .80 (mindestens 1 Jahr). Validität: Die inhaltliche Gültigkeit ist auf Grund von Expertenratings gegeben. Die diskriminante Konstruktvalidität in Bezug auf zahlreiche Leistungstests und etliche Persönlichkeitsfragebogen konnte belegt werden. Ergebnisse zur konvergenten Konstruktvalidität in bezug auf ausgewählte spezielle Leistungstests zeigten mittelmäßige bis niedrige Zusammenhänge auf. Normen: Weitgehend repräsentative Normen (T-Werte) liegen von 977 Kindern und Jugendlichen (495 Jungen, 482 Mädchen im Alter von 6 bis 15 Jahre) aus Österreich und Deutschland für jeden Altersjahrgang getrennt vor. Die Normierung wurde in den Jahren 1995-1997 vorgenommen, die Daten nach dem Klumpenstichprobenverfahren unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Schultypen erhoben. Zusätzlich werden die nach Alters- und Geschlechtsverteilung gewichteten Mittelwerte (T-Werte) für alle 16 Testkennwerte getrennt nach Hauptschule und Gymnasium aufgeführt. Für die (untere Grenze der) Intelligenzquantität, der zweitniedrigsten Untertestleistung sowie des Ranges der "Intelligenz" liegen Prozentrangnormen vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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