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PSYNDEX Tests Review für EMS - Eignungstest für das Medizinstudium in der Schweiz

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12870
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This is a PSYNDEX Tests Review of EMS - Eignungstest für das Medizinstudium in der Schweiz. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EMS - Eignungstest für das Medizinstudium in der Schweiz. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Ziel des Eignungstests für das Medizinstudium in der Schweiz ist die faire und wissenschaftlich begründete Auswahl geeigneter Bewerber (Kriterium Studienerfolg, z.B. geringe Studiendauer, gute Benotung) für die Studiengänge Humanmedizin und Veterinärmedizin in der Schweiz. Aufbau: Der EMS besteht aus neun verschiedenen Untertests: (1) Muster zuordnen, (2) Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis, (3) Schlauchfiguren, (4) Quantitative und formale Probleme, (5) Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten, (6) Gedächtnistest: Figuren lernen, (7) Gedächtnistest: Fakten lernen, (8) Textverständnis, (9) Diagramme und Tabellen. Per Multiple-choice-Verfahren sind jeweils die zutreffenden Antworten auf einem Antwortbogen anzukreuzen. Grundlagen und Konstruktion: Hintergrund des EMS-Einsatzes ist die Einführung einer beschränkten Zulassung zu medizinischen Studienfächern (Numerus Clausus) in der Schweiz im Jahre 1998. Beim EMS handelt es sich um eine Adaptation des bundesdeutschen Tests für Medizinische Studiengänge (TMS), der sich in Deutschland im Rahmen von 12 Testeinsätzen bewährt hat. Für den EMS wird jedes Jahr eine neue Testform aus bereits umfangreich erprobten Aufgaben des TMS zusammengestellt. Der Aufgabenentwicklung ging eine differenzierte Anforderungsanalyse des Medizinstudiums voraus. Gemäß dieser Anforderungen wurden neun Untertests konstruiert. Jedes Jahr wurden - ebenfalls durch Lehrbeauftragte und Experten - neue Aufgaben für die Untertests entwickelt und in mehreren Schritten überarbeitet. Dabei sollten die Aufgaben (1) jedes Jahr die Studieneignung gleich zuverlässig messen, (2) das Schwierigkeitsspektrum aller Aufgaben annähernd vergleichbar sein, (3) kein spezifisches Fachwissen voraussetzen, um die Trainierbarkeit desTests gering zu halten, (4) eine eindeutig richtige Lösung ermöglichen. Die Erprobung neuer Aufgaben erfolgte für sechs der Untertests durch "Einstreuaufgaben", die mitbearbeitet wurden, deren Ergebnis jedoch nicht mitgezählt wurde. In einer Untersuchung an 54 deutschsprachigen und 126 französischsprachigen Gymnasiasten aus Freiburg (Schweiz) zeigte sich, dass die schweizerdeutsche und die französischsprachige Adaptation des Tests bezüglich Zuverlässigkeit und Testfairness eine der deutschen Originalfassung vergleichbare Testgüte erreichte. Der EMS wurde in der Schweiz 1998 erstmals eingesetzt, wobei die deutschsprachige Fassung ins Französische und Italienische übertragen wurde. Weil 1998 insbesondere (aber nicht ausschließlich) für die sprachabhängigen Tests signifikante Mittelwertsunterschiede zwischen den drei Sprachgruppen festgestellt wurden, wird seit 1999 ein kompliziertes Korrekturverfahren für die sprachabhängigen Tests angewendet, welches die Chancengleichheit derSprachgruppen sicherstellen soll. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) werden für die einzelnen Untertests in den Jahrgängen 1998 bis 2003 mit Werten zwischen .53 und .82 angegeben. Die Testhalbierungsreliabilitäten der Untertests lagen für die deutschsprachigen Tests zwischen 1998 und 2003 zwischen .55 und .78, die des Gesamttests zwischen .80 und .92. Validität: Anhand der Studienjahrgänge 1998 und 1999 konnte gezeigt werden, dass Personen mit höheren EMS-Testwerten die erste und zweite Vorprüfung mit höherer Wahrscheinlichkeit und zeitlich eher bestehen als Personen mit niedrigeren Testwerten und dass Personen mit höheren Testwerten bessere Prüfungsnoten erreichten. Normen: Es wurde nicht eine allgemeingültige Normierung vorgenommen, sondern es werden für jeden Jahrgang eigene "Normen" errechnet. Hierzu wird jeder Punktwert unter Berücksichtigung der Verteilungskennwerte der Stichprobe in einen Testwert umgerechnet, der laut Angaben in den Berichten zur EMS-Durchführung in einen Prozentrang umgewandelt werden kann. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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