PSYNDEX Tests Review für SLRT - Salzburger Lese- und Rechtschreibtest
收藏PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13710
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SLRT - Salzburger Lese- und Rechtschreibtest. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SLRT - Salzburger Lese- und Rechtschreibtest. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem Salzburger Lese- und Rechtschreibtest lassen sich Schwaechen beim Erlernen des Lesens und Schreibens in den Grundschuljahren diagnostizieren. Bei den juengeren Kindern stehen Defizite im lautierenden bzw. synthetischen Lesen im Vordergrund, bei den aelteren Kindern die Schwaechen bei der automatisierten Worterkennung. Bei der Rechtschreibschwaeche wird zwischen Defiziten in der lauttreuen und Defiziten in der orthographischen Schreibung differenziert. Es wird zwischen der kombinierten Lese- und Rechtschreibstoerung und der isolierten Rechtschreibstoerung unterschieden. Aufbau: Der SLRT umfasst fuenf Subtests zum Lesenlernen und ein Lueckendiktat zur Rechtschreibung. In den Lese-Subtests sind haeufige Woerter, zusammengesetzte Woerter, wortaehnliche und wortunaehnliche Pseudowoerter sowie ein Text laut vorzulesen. Fehleranzahl und Lesegeschwindigkeit werden erfasst. Das Lueckendiktat zur Rechtschreibung wird nach drei Fehlertypen (orthographische Fehler, nicht lauttreue Fehler und Fehler in der Gross- und Kleinschreibung) ausgewertet. Es liegen zwei Parallelformen vor. Zudem unterscheiden sich die Anzahl der einzusetzenden Subtests je nach Schulstufe bzw. Klasse. Grundlagen und Konstruktion: Den theoretischen Hintergrund des SLRT bildet die kognitions- und neuropsychologische Leseerwerbsforschung, die beim Erwerb der Lesefertigkeit zwischen den Teilkomponenten des lautierenden Lesens und der automatisierten Worterkennung unterscheidet. Im Prozess des Schreibenlernens wird entsprechend zwischen lautorientiertem und orthographischem Schreiben unterschieden. Landerl et al. (1997) nehmen an, dass den spezifischen Lernbehinderungen eine subtile Sprachstoerung zugrunde liegt. Zur eigentlichen Verfahrenskonstruktion liegen keine Angaben vor. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Normierung des SLRT erfolgte an unterschiedlichen Teilstichproben von insgesamt ueber 2800 oesterreichischen Schulkindern. Zur Validierung fuehrten Landerl et al. (1997) eine Laengsschnittstudie an n = 1163 maennlichen Schuelern durch. Reliabilitaet: Eine Ueberpruefung der Interraterreliabilitaet des Rechtschreibtests an 24 Schuelern (2. Schulstufe; 1. Halbjahr) wies eine hohe Uebereinstimmung zweier Rater von Kappa = .94 nach. Die Paralleltestreliabilitaet des SLRT wurde zu vier Zeitpunkten bestimmt. Die Korrelationskoeffizienten der Lesezeiten in den Subtests lagen durchweg ueber .80, teilweise ueber .90 und koennen somit als hoch angesehen werden. Deutlich niedriger fallen dagegen die Koeffizienten der Lesefehler aus. Im Rechtschreibtest fielen die Koeffizienten des Fehlertyps O am hoechsten aus (.74 bis .90). Validitaet: Die inhaltlich-logische Validitaet des SLRT wurde durch signifikante Korrelationen zwischen der Lesegeschwindigkeit und den Lesefehlern im SLRT einerseits und der Anzahl der innerhalb von 5 Minuten leise gelesenen Woerter andererseits bestaetigt (n = 63, 4. Schulstufe). Der Lesetest (Geschwindigkeit; Fehleranzahl) wies signifikante Zusammenhaenge (.37 bis .54) zur letzten Deutschnote auf. Mit dem Rechtschreibtest konnte signifikant zwischen Kindern unterschieden werden, die vom Lehrer als rechtschreib- und leseschwach eingeschaetzt worden waren, und in dieser Hinsicht unauffaelligen Kindern (1163 maennliche Schueler). Normen: Die Normierung erfolgte an einer oesterreichischen Stichprobe von insgesamt 2800 Schuelern und Schuelerinnen zu fuenf Normierungszeitpunkten (1. Klasse, 2. Klasse im 1. und 2. Halbjahr, 3. Klasse, 4. Klasse). Zum Lesetest werden Prozentraenge fuer die Lesezeit sowie Prozentraenge und kritische Werte fuer die Fehleranzahlen aufgefuehrt, fuer den Rechtschreibtest Prozentraenge fuer die orthographischen Fehler sowie kritische Werte fuer die nicht-lauttreuen Fehler und die Fehler in der Gross- und Kleinschreibung. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28



