PSYNDEX Tests Review für EKF - Emotionale-Kompetenz-Fragebogen
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/12300
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of EKF - Emotionale-Kompetenz-Fragebogen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EKF - Emotionale-Kompetenz-Fragebogen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der EKF dient der Erfassung "emotionaler Kompetenzen", definiert als Fähigkeit zum Erkennen und Ausdrücken von Emotionen sowie zu einem angemessenen Umgang mit Gefühlen. Einsatzgebiete des Fragebogens liegen im klinischen Bereich (z.B. Erfassung von Interventionsbedarf, Therapieevaluation), in der Beratung (z.B. Berufsberatung mit Blick auf die Eignung für soziale Berufe), in der Personalentwicklung sowie in der Forschung. Aufbau: Der Fragebogen liegt in zwei Versionen zur Selbstbeurteilung (EKF-S) bzw. zur Fremdbeurteilung (EKF-F) vor. Er umfasst jeweils 62 Items, die auf einer fünfstufigen Skala ("stimmt überhaupt nicht" bis "stimmt vollständig") zu beantworten sind. Die Items sind den vier Grundskalen (1) Erkennen eigener Emotionen, (2) Erkennen von Emotionen bei anderen, (3) Regulation und Kontrolle eigener Gefühle und (4) Emotionale Expressivität zugeordnet und können zu einem Gesamtwert "Emotionale Kompetenz" aggregiert werden. Mit 32 weiteren Items (EKF-S+ bzw. EKF-F+) werden zwei Zusatzskalen (1) Regulation und Umgang mit Gefühlen bei anderen und (2) Einstellungen zu Emotionen erhoben. Grundlagen und Konstruktion: Dem Emotionale-Kompetenz-Fragebogen liegt ein iterativ empirisch-inhaltlich entwickeltes Modell emotionaler Kompetenz zu Grunde. Das Modell unterscheidet vier miteinander zusammenhängende emotionale Kompetenzen, die einem Globalfaktor "Emotionale Kompetenz" untergeordnet sind: Die Fähigkeiten (1) zum Erkennen eigener Gefühle, (2) zum Erkennen der Gefühle von anderen, (3) zur Regulation eigener Gefühle und (4) zum Ausdruck von Gefühlen. Die psychometrische Testkonstruktion basiert auf der Klassischen Testtheorie. Die Basis für die Modellformulierung und Itementwicklung bildeten eine Laienbefragung (n = 23) zu "emotional intelligenten" Verhaltensweisen und Merkmalen und eine Sichtung englischsprachiger Fragebögen zum Themenkreis "Emotionale Kompetenz" und "Emotionale Intelligenz" sowie der einschlägigen Literatur zur emotionalen Intelligenz, Empathie, Alexithymie und Emotionsforschung. Ein Itempool wurde einer Stichprobe von N = 233 Erwachsenen vorgegeben; zusätzlich wurden n = 131Fremdeinschätzungen dieser Probanden (durch Freunde und Bekannte) gewonnen. Die Skalenbildung erfolgte nach üblichen Auswahlkriterien (theoretische und semantische Passung der Items zu dem Modell, Ladungen in einer Hauptkomponentenanalyse mit orthogonaler Rotation, Itemtrennschärfen und Skalenhomogenitäten sowie ähnliche Ladungen und Trennschärfen in der Selbst- und Fremdeinschätzungsversion). Die so gewonnene Fassung des Verfahrens wurde der Normierungsstichprobe vorgegeben. Die faktorielle Struktur wurde an der neuen Stichprobe exploratorisch und konfirmatorisch geprüft und erbrachte einen guten bis akzeptablen Modellfit. Die Itemtrennschärfen sind als zumindest befriedigend (r > .30)anzusehen, die Itemschwierigkeiten liegen überwiegend im mittleren Bereich und die Höhe der Standardabweichungen weist auf hohe interindividuelle Differenzierungsfähigkeit der Items hin. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der Grund- und Zusatzskalen liegen zwischen Alpha = .83 und Alpha =.93. Die Stabilität (1-Jahres-Intervall) beträgt bei Selbsteinschätzungen rtt = .69 für den Gesamtwert und .60 < = rtt < = 84 für die einzelnen Skalen (n = 45). Für Fremdeinschätzungen fanden sich mit rtt = .13 für den Gesamtwert und .05 < = rtt < = .46 (n = 33) deutlich niedrigere Werte, die jedoch durch einen Wechsel der Fremdrater zwischen den Messzeitpunkten (mit-)bedingt sind. Validität: Exploratorische und konfirmatorische Faktorenanalysen bestätigen die Unterscheidung zwischen den vier Grundskalen. Eine MTMM-Validierung ergab niedrige bis moderate, im Wesentlichen hypothesenkonforme Zusammenhänge zwischen Skalen der Selbst- und Fremdbeurteilungsversion. Zur konvergenten Validität liegen zahlreiche korrelative Befunde vor. Sie bestätigen überwiegend geringe bis moderate, vereinzelt auch hohe Zusammenhänge der EKF-Skalen mit a) Persönlichkeitsmerkmalen und Verhaltensdimensionen (z.B. NEO-FFI; Social Skills Inventory SSI; Empathie), b) Maßen psychischer Belastung (z.B. BDI-K; SCL-90-R; SEL-K), c) externen Kriterien und Verhaltensmaßen (z.B. Anzahl fester Freunde; Bestehen einer Paarbeziehung; Paarklima) und d) einem Leistungsmaß emotionaler Kompetenz. Für die divergente Validität spricht das weitgehende Ausbleiben von Korrelationen mit der Intelligenz und der Höhe des Schulabschlusses. Normen: Es liegen Standardwerte und Prozentränge für Jugendliche und Erwachsene im Alter von 16 bis 72 Jahren vor (EKF-S: N = 638; EKF-F: N = 421). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



