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PSYNDEX Tests Review für CKV - Computergestütztes Kartensortierverfahren

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12936
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This is a PSYNDEX Tests Review of CKV - Computergestütztes Kartensortierverfahren. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu CKV - Computergestütztes Kartensortierverfahren. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem Computergestützten Kartensortierverfahren (CKV) werden in der neuropsychologischen Diagnostik Störungen der Kategorisierungsfähigkeit erfasst. Ursprünglich wurde das Verfahren zur Analyse der Abstraktionsfähigkeit bei Gesunden entwickelt, es stellt jedoch mittlerweile eines der gebräuchlichsten Verfahren zur Untersuchung von Frontalhirndysfunktionen dar. Zu schlechten Testleistungen im CKV führen Beeinträchtigungen der Konzepterfassung und des Konzeptwechsels, des Planens von Problemlösestrategien, aber auch Aufmerksamkeitsstörungen. Aufbau: Dem Probanden werden auf dem Monitor vier Zielkarten dargeboten, die sich in den Kategorien Farbe, Symbol/Form und Anzahl unterscheiden. Es sind 96 Reaktionskarten, die jeweils hinsichtlich einer Kategorie zu drei der Zielkarten passen, durch Mausklick jeweils einer der Zielkarten zuzuordnen. Anschließend wird dem Probanden mitgeteilt, ob die Zuordnung richtig oder falsch war. Nach 10 aufeinanderfolgenden richtigen Zuordnungen erfolgt ein Kategorienwechsel, der dem Probanden nicht mitgeteilt wird. Die Untersuchung wird beendet, wenn sechs Kategorien durchlaufen wurden oder alle 96 Reaktionskarten zugeordnet worden sind. Als entscheidendes Kriterium für das Vorliegen einer Störung der Konzepterfassung oder des Konzeptwechsels wird der Anteil der perseverativen Fehler an der Gesamtfehlerzahl herangezogen. Grundlagen und Konstruktion: Das CKV stellt eine Version des Wisconsin Kartensortiertests dar. Das Verfahren wurde von 268 hirngeschädigten Patienten und 72 gesunden Personen bearbeitet. Die Kartenversion des Tests bearbeiteten 99 Probanden, die Computerversion 167. Da zwischen den beiden Testformen keine signifikanten Unterschiede bestanden, wurden die Stichproben zusammengefasst. Der Cut-off des Anteils der perseverativen Fehler an der Gesamtfehlerzahl wurde bei 25% festgesetzt: Weist ein Patient mehr als 25% Perseverationsfehler auf, ist dies als Hinweis auf eine Hirnschädigung zu werten. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Das Verfahren wurde von 268 Patienten, die sich nach einem neurochirurgischen Eingriff in stationärer Behandlung befanden, sowie von 72 gesunden Kontrollpersonen bearbeitet. Ferner wurde das CKV in einer Stichprobe mit MS-Patienten sowie bei Parkinsonkranken eingesetzt. Reliabilität: Keine Angaben. Validität: Die Validität des Verfahrens wurde durch Korrelation mit neuropsychologischen Verfahren, die Hinweise auf Frontalhirnschädigungen liefern können, sowie mit Intelligenzmaßen anhand einer Teilstichprobe von 44 hirngeschädigten Patienten untersucht. Es fanden sich nur sehr wenige signifikante Zusammenhänge zum CKV, u.a. korrelierte die Anzahl der Konzeptperseverationen mit den Standard Progressive Matrices (-.34), die Anzahl der Konzepte mit dem Subtest "Alertness" der Aufmerksamkeitstestbatterie (.36), die Anzahl der anderen nicht-perseverativen Fehler mit dem Trail Making Test (-.33 bzw. -.35). Mit dem Alter wiesen bei den hirngeschädigten Patienten die Variablen Perseverationsfehler (.29), Perseverationsscore (.39) und Konzeptperseverationen (.35) signifikante Korrelationen auf. Abhängig von Ätiologie und Lokalisation der Hirnschädigungen der Patienten konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Patientengruppen nachgewiesen werden. Eine Stichprobe von 175Multiple-Sklerose-Erkrankten zeigte signifikant schlechtere Leistungen als gesunde Probanden. Die CKV-Parameter falsche Zuordnungen (Wert > 15%) und Konzeptverluste erwiesen sich hier als sensibel für Aufmerksamkeitsstörungen, mit dem PASAT korrelierten die Parameter zwischen .37 und .65. Normen: Der Cut-off-Wert, der als Hinweis auf das Vorhandensein einer Störung der Konzepterfassung oder des Konzeptwechsels dient, wurde auf der Grundlage einer Stichprobe von 268 Patienten und 72 Kontrollpersonen festgelegt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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