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Bedürfnisbezogene Korrelate der Langeweile und Indikatoren der Kreativität im Unterrichtskontext

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PsychArchives2024-09-24 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/10876
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Langeweile ist eine der am häufigsten und intensivsten erlebten Emotionen im Unterricht. Studien zeigen, dass die Langeweile eine oberflächliche Verarbeitung von Informationen zur Folge haben kann, kognitive und metakognitive Fähigkeiten sowie anwendungsbezogenes, problemlösendes und nachhaltiges Lernen beeinträchtigen und sich negativ auf akademische Leistungen auswirken kann. Auf der anderen Seite sehen Forschende die Langeweile als ein Signal an, dass eine Ausrichtung mentaler Prozesse zu Sinnhaftigkeit und Kreativität ermöglichen und ungenutzte kognitive Potenziale erschließen könnte. Ein Schlüssel für das Verständnis und die Untersuchung dieser scheinbar widersprüchlichen Annahmen könnten bedürfnisbezogene Korrelate der Langeweile sein. Je nach assoziierter Bedürfnislage (z.B. Kompetenz, Autonomie, Stimulation, Sinnhaftigkeit) könnten sich unterschiedliche Verbindungen eines Zustandes der Langeweile zu kreativen Impulsen ergeben. Diese Annahme wird in einer Studie mit Lernenden der 9. Klassen in Gymnasien mit einer Experience-Sampling-Erhebung untersucht. Die aktuell laufenden Erhebungen finden jeweils eine Woche pro Klasse statt. Die Lernenden werden dabei jeweils mehrfach in verschiedenen Unterrichtssituationen untersucht. Wir wollen ermitteln, inwieweit das Aufkommen von Langeweile in Unterrichtssituationen mit unerfüllten psychischen Bedürfnissen assoziiert ist und ob ein empfundener Mangel an Stimulanz oder Sinnhaftigkeit mit Kreativitätsimpulsen verbunden ist. Wir stellen erste Ergebnisse vor und diskutieren diese vor dem Hintergrund einer differenziellen Betrachtung der Daten der Lernenden. https://dgps2024.univie.ac.at/home-news/ peerReviewed publishedVersion
提供机构:
PsychArchives
创建时间:
2024-09-24
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