PSYNDEX Tests Review für MORPHEUS-TB - Förderdiagnostik Rechtschreibung - Testbatterie
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12711
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of MORPHEUS-TB - Förderdiagnostik Rechtschreibung - Testbatterie. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MORPHEUS-TB - Förderdiagnostik Rechtschreibung - Testbatterie. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die MORPHEUS-TB intendiert eine umfassende, differenzierte und normorientierte Diagnostik der Rechtschreibleistung von Schulkindern der 4. bis 7. Klassenstufe sowie die Ableitung von individuellen Fördermaßnahmen im schulischen und therapeutischen Kontext. Aufbau: Bestandteil der Testbatterie sind der Förderdiagnostische Rechtschreibtest (FDRT), die Förderdiagnostische Rechtschreibfehleranalyse (FDRA) und das Screening zur Erfassung der morphematischen Bewusstheit (SMB). Der FDRT steht in zwei echten Parallelformen zur Verfügung (Form A: 31 Sätze; Form B: 33 Sätze) und erfasst folgende 10 förderdiagnostische Fehlerkategorien: (1) Lautorientiertes Schreiben/lautliche Fehler, (2) Harte/weiche Konsonanten, (3) Doppelkonsonanten/tz/ck, (4) S-Schreibung, (5) Dehnung: h/ie, (6) Präfixe: ver/vor, (7) Wortstamm ä, (8) Suffixe, (9) Doppelkonsonant an der Morphemgrenze, (10) Groß-/Kleinschreibung. Die FDRA erfasst aufgrund der freien Textanalyse auch noch die Fehlerkategorien (11) Zusammen-/Getrenntschreiben, (12) Wortübergreifende Fehler und (13) Sonstige Fehler. Das SMB besteht aus 31 Aufgaben (18 Pseudowörter), die sowohl Derivation (Derivation von Nomen, Derivation von Adjektiven) als auch Flexion überprüfen (Pluralbildung von Nomen,Präsens-/Präteritumbildung von Verben, Bildung Partizip II bei Verben, Flexion trennbarer Verben, Steigerung von Adjektiven). Grundlagen und Konstruktion: Theoretische Grundlage des FDRT ist das Phasenmodell zum Schriftspracherwerb, welches annimmt, dass zu Beginn der Schreibentwicklung eine lautorientiere Verschriftlichung erfolgt. Treten Probleme in der zweiten Phase auf, in der Kinder erlernen, orthographisch korrekte Schreibweisen zu produzieren, stellt dies ein Kernsymptom einer Lese-Rechtschreibstörung dar. Somit fokussieren die 10 Fehlerkategorien des FDRT auf diese zweite Phase des Schriftspracherwerbs, wobei keine hierarchische Einteilung der Fehlerkategorien angenommen wird. Da ein Großteil des Regelwissens über korrekte orthographische und morphematische Rechtschreibung implizit erworben wird, kann das SMB eingesetzt werden, um das implizite Regelwissen zu erfassen. Die Konstruktion der MORPHEUS-TB orientiert sich an Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Die Zielwörter des FDRT wurden auf Grundlage der 10 festgelegten Fehlerkategorien ausgewählt und mit dem Grundwortschatz von Augst (1989) für die 4. Klassenstufeverglichen. Die für das SMB entwickelten Pseudowortaufgaben wurden in einer Vorstudie überprüft. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die beiden echten Parallelformen (Form A, Form B) des FDRT korrelierten bei Analysen der Gesamtstichprobe (N = 1 636) hochsignifikant (.83 < rtt < .90) für alle untersuchten Klassenstufen. Die klassenstufenspezifische interne Konsistenz des FDRT liegt für Form A zwischen .83 < Alpha < .90, für Form B zwischen .91 < Alpha < .92 und für den Gesamttest Form A + Form B bei Alpha = .95. Das SMB erzielt mit einer internen Konsistenz von .86 < Alpha < .88 ähnlich hohe Koeffizienten. Validität: Die inhaltliche Validität kann für alle Verfahren der Testbatterie angenommen werden. Die konvergente Validität des FDRT wird über Korrelationsangaben zur HSP (N = 1 038; Form A: r = .76, Form B: r = .77) und zum DRT 5 (N = 152; Form A: r = .78, Form B: r = .77) aufgezeigt. Deutlich geringere Korrelationskoeffizienten zwischen FDRT und CFT 20-R (Teil 1, Subtest 3) in Höhe von r = .31 sprechen für die diskriminante Validität des Verfahrens. Zur Kriteriumsvalidität des FDRT werden Angaben zu Korrelationen zwischen FDRT-Gesamtwert und Deutsch-/Mathematiknote gemacht (N = 1 040). Für die beiden Parallelformen liegen die Korrelationen in den ersten beiden Erhebungsphasen, bei denen die Noten durch Elternbefragung generiert wurden, zwischen -.44 < r < -.35 für die Deutschnote und zwischen -.29 < r < -.14 für die Mathematiknote. Die konvergente Validität des SMB wird durch Korrelationsangaben zu Form A (r = .62) und Form B (r = .62) des FDRT (N = 1 421) sowie zur HSP (r = .61; N =1 044) gezeigt. Der Zusammenhang zu Subtest 3 (Teil 1) des CFT 20-R (N = 1 044) liegt mit r = .29 deutlich geringer. Die Korrelationen zu Deutsch- (-.45 < r < -.33) und Mathematiknote (-.23 < r < -.20) in den ersten beiden Erhebungsphasen geben Hinweise auf die Kriteriumsvalidität des SMB. Normen: Der FDRT sowie auch das SMB wurden an einer Stichprobe von N = 1 656 Schulkindern der 4. bis 7. Klassenstufe (erste 10 Wochen / letzte 9 Wochen des Schuljahres) in Österreich und Deutschland zwischen Mai 2014 und Februar 2016 normiert. Es stehen klassenstufenspezifische Normwerttabellen für FDRT und SMB (Ende der 4. Klasse; Ende der 5. Klasse / Beginn 6. Klasse; Ende der 6. Klasse / Beginn der 7. Klasse) für die schulstufenübergreifende Gesamtstichprobe sowie schulformspezifische Normwerttabellen (Volksschule/Grundschule; Mittelschule/Hauptschule; Gymnasium) zur Verfügung. Außerdem werden Normen für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache für die drei Erhebungsphasen bereitgestellt. Alle Normwerte werden als Prozentrangwerte angegeben und können in T-Werte transformiert werden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



