Gibt es eine "Problemkinderkurve" im HAWIK? - Zur Geschichte von Intelligenztestergebnissen
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Ausgehend von der 1977 bei deutschschweizer Kindern vorgenommenen Neu-Normierung des HAWIK werden Betrachtungen uber die historische Bedingtheit von Intelligenztestergebnissen angestellt. Neben der allgemein-psychologischen Bedeutsamkeit haben diese Überlegungen auch Auswirkungen auf klinisch-psychologische Entscheidungen, die Legastheniker und frühkindlich hirngeschädigte Kinder betreffen. Die Arbeiten von Grissemann (1974) und Gwerder (1976), in denen eine "Problemkinderkurve" im HAWIK beschrieben wurde, werden im Lichte der Normverschiebung neu interpretiert und mit den in früheren Arbeiten (Lempp, Goellnitz) postulierten HAWIK-Subtestprofilen in Beziehung gesetzt. Es ergibt sich, daß die Problemkinder des deutschsprachigen Raumes die historischen Veränderungen der letzten 25 Jahre wohl mitgemacht, ihre Besonderheiten und Schwierigkeiten jedoch nicht verloren haben, was sich auch im HAWIK bestätigt. unknown unknown




