PSYNDEX Tests Review für FEEL-E - Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Erwachsenen
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12479
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of FEEL-E - Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Erwachsenen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FEEL-E - Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Erwachsenen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Beim FEEL-E handelt es sich um ein Instrument zur Erfassung 12 verschiedener Regulationsstrategien im Hinblick auf die drei negativen Emotionen Wut, Angst und Trauer. Er wurde für den Einsatz an Erwachsenen zwischen 20 und 75 Jahren entwickelt und ist insbesondere im Rahmen der klinischen Diagnostik anwendbar. Hier eignet sich der Fragebogen störungsbildübergreifend sowohl zur Aufdeckung psychopathologischer Auffälligkeiten im Hinblick auf die Emotionsregulation als auch zur Einschätzung psychosozialer Kompetenzen. Aufbau: Der Fragebogen besteht aus insgesamt 72 Items, die auf einer fünfstufigen Ratingskala ("nie" bis "fast immer") zu beantworten sind. Die Items lassen sich den folgenden 12 Primärskalen zuordnen: Problemorientiertes Handeln, Akzeptieren, Kognitives Problemlösen, Umbewerten, Stimmung anheben, Vergessen, Rückzug, Selbstabwertung, Aufgeben, Perseveration, Katastrophisieren und Anderen die Schuld zuweisen. Während die ersten sechs Primärskalen auf sekundärer Skalenebene den sogenannten adaptiven Emotionsregulationsstrategien angehören, zählen die letzten sechs zu den maladaptiven Strategien. Grundlagen und Konstruktion: Der FEEL-E wurde auf Grundlage der zuvor entwickelten Version für das Kindes- und Jugendalter konstruiert. Um den Fragebogen für das Erwachsenenalter anzupassen, wurden basierend auf vorliegender Literatur Regulationsstrategien ergänzt, entfernt oder zusammengefasst. Anschließend wurde der Fragebogen zur Überprüfung der Faktorenstruktur sowie der Itemkennwerte einer aus 830 Probanden bestehenden Eichstichprobe vorgelegt. Im Rahmen verschiedener Faktorenanalysen konnte sowohl emotionsübergreifend als auch emotionsspezifisch die angenommene zweifaktorielle Struktur belegt werden, durch die sich die adaptiven sowie maladaptiven Emotionsregulationsstrategien beschreiben lassen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz bewegte sich für die Primärskalen zwischen Alpha = .73 und .89. Für die sechs emotionsspezifischen Sekundärskalen ergaben sich Werte zwischen Alpha = .65 und .81. Auf emotionsübergreifender Ebene wurden Werte von Alpha = .91 (adaptive Strategien) und Alpha = .88 (maladaptive Strategien) gefunden. Die Retestreliabilität bewegte sich emotionsübergreifend für die 12 Subskalen zwischen rtt = .61 bis .78. Die Retestreliabilitäten der beiden emotionsübergreifenden Sekundärskalen nach acht Monaten lagen beide bei rtt = .79. Emotionsspezifisch ergaben sich für die Sekundärskalen Reliabilitäten zwischen rtt = .71 bis .73. Validität: Die Inhaltsvalidität wird durch die inhaltliche Anlehnung der Items an die überprüften Items des FEEL-KJ als gegeben angenommen. Als Beleg für die Konstruktvalidität werden die Interkorrelationen der Subskalen vorgebracht, die sowohl für deren Unabhängigkeit als auch einen gemeinsamen Varianzanteil sprechen und somit emotionsübergreifende und emotionsspezifische Interpretationen erlauben. Die mittleren bis hohen Korrelationen zwischen den Skalen des FEEL-E sowie den Skalen des SVF 78 werden als Belege für die konvergente Validität angeführt. Durch den Vergleich einer klinisch auffälligen Stichprobe mit unauffälligen Probanden konnten Hinweise auf die differentielle Validität gefunden werden, die zeigen, dass unauffällige Probanden eine signifikant höhere Präferenz für die Anwendung adaptiver Emotionsregulationsstrategien aufweisen. Im Sinne der Kriteriumsvalidität korrelierten die Subskalen der adaptiven Strategien positiv mit Wohlbefindens- und Optimismusindikatoren undnegativ mit Neurotizismus. Die Korrelationen mit diesen drei Konstrukten wiesen für die maladaptive Strategien jeweils entgegengesetzte Vorzeichen auf. Entsprechend der Annahme der Veränderungssensitivität konnte anhand des FEEL-E gezeigt werden, dass Psychotherapiepatienten nach einer Behandlung vermehrt adaptive und weniger maladaptive Emotionsregulationsstrategien einsetzen. Normen: Zur Normierung stehen nach Primär- und Sekundärskalen differenzierte T-Werte und Prozentrangwerte zur Verfügung. Die Normwerte für die Sekundärskalen sind außerdem für jede der drei Emotionen separat ablesbar. Die Normwerte wurden zwischen 2009 und 2011 anhand einer Stichprobe aus 830 klinisch-unauffälligen Probanden zwischen 20 und 75 Jahren gewonnen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



