PSYNDEX Tests Review für ELQ - Fragebogen zur Existentiellen Lebensqualität
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12337
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ELQ - Fragebogen zur Existentiellen Lebensqualität. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ELQ - Fragebogen zur Existentiellen Lebensqualität. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Selbstbeurteilungsfragebogen dient der Messung verschiedener Aspekte der Lebensqualität; der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erfassung der emotionalen Komponente des subjektiven Wohlbefindens ("existenzielles Wohlbefinden"). Er kann in der klinischen Praxis zur Evaluation von Beratung und Psychotherapie (insbesondere der Existenzanalyse) herangezogen werden. Als Forschungsinstrument kann er zur Bearbeitung von Fragestellungen aus der Positiven Psychologie und der sozialwissenschaftlichen Forschung zur Lebensqualität dienen. Aufbau: Der ELQ setzt sich aus drei Hauptteilen zusammen: Teil 1 erfasst die kognitive Komponente des subjektiven Wohlbefindens: Für neun Lebensbereiche (z.B. "Berufliche Situation", "Beziehungen zur Familie") werden jeweils auf Ratingskalen (a) die Zufriedenheit mit dem Bereich und (b) seine Wichtigkeit für die Person erfragt. Teil 2 erhebt mit 72 Items, die auf sechsstufigen Ratingskalen zu bearbeiten sind, neun Aspekte des existenziellen Wohlbefindens (emotionale Komponente des subjektiven Wohlbefindens): (1) "Vertrauen", (2) "Lebensgefühl". (3) "Depressivität", (4) "Beziehungserleben", (5) "Soziales Scheitern", (6) "Personale Aktivität", (7) "Personale Passivität", (8) "Existentielle Erfüllung als Gefühl", (9) "Existentielle Leere". In Teil 3 werden mit Multiple Choice-Items mehrere Sozialindikatoren zur Beschreibung äußerer Lebensumstände erhoben. Grundlagen und Konstruktion: In die Fragebogenentwicklung flossen Theorien zur Seelischen Gesundheit, Charlotte Bühlers Arbeiten zu Lebenslauf und Lebenszielen, Befunde qualitativer Untersuchungen zum Erleben von Glück und Konzepte der Sozialindikatorenforschung ein (Görtz, 2001, S. 3). Die Lebensbereiche aus Teil 1 wurden aufgrund einer Vorstudie festgelegt, in der n = 15 suchtkranke Menschen nach ihren Vorstellungen zu einem "guten Leben" befragt wurden. Teil 2 wurde nach der Probabilistischen Testtheorie (dichotomes logistisches Rasch-Modell) konstruiert. Seine Grundlage bildet ein heuristisches Modell des existenziellen Wohlbefindens, das von der Autorin unter Rückgriff auf Überlegungen zu existenziellen Grundmotivationen (Längle, 1999) entwickelt wurde. Mit den Grundmotivationen stehen fünf Qualitäten des Wohlbefindens (Ontologisches, emotionales, soziales, personales und existenzielles Wohlbefinden) in Verbindung, deren positive und negative Facetten ("gutes" vs. "schlechtes" Wohlbefinden) als "States"gemessen werden. Ein erster Fragebogenentwurf mit k = 90 Items wurde im Zeitraum von 1994 bis 1998 gemeinsam an N = 211 Patienten einer Suchtklinik erprobt und auf die Endform mit 72 Items reduziert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Analysen nach dem dichotomen Rasch-Modell bestätigten die Eindimensionalität der Skalen. Die Retest-Reliabilität wurde bislang nicht geprüft. Validität: In der Konstruktionsstudie wurden erste Hinweise auf die Konstruktvalidität des Fragebogens zum existenziellen Wohlbefinden (moderate Korrelationen im Sinne konvergenter Validität mit den Befindlichkeitsmaßen EWL und KASSL sowie der ESK und den TPF-Skalen Seelische Gesundheit und Selbstwertgefühl; niedrigere Korrelationen im Sinne divergenter Validität mit dem GT und den übrigen Subskalen des TPF). Die Veränderungssensitivität wird durch Vergleiche der Werte vor vs. nach einer achtwöchigen stationären Suchttherapie belegt. In einer nicht-klinischen Stichprobe ergaben sich teils erwartungskonforme Unterschiede zwischen alleinstehenden vs. in einer Partnerschaft befindlichen Schwangeren mit Blick auf die bereichsspezifische Lebenszufriedenheit und Dimensionen des existenziellen Wohlbefindens. Normen: Eine Normierung wurde nicht vorgenommen, es stehen jedoch Vergleichswerte aus einer nicht-repräsentativen Stichprobe von N = 262 stationären Suchtpatienten zur Verfügung. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



