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Die Zärtlichkeit und ihre Sprache Tenderness and its language

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PsychArchives2021-05-21 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/4294
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Zusammenfassung: Anfangs werden zwei Szenen aus der Literatur zitiert, in denen zwei Partner in intimer Beziehung zueinander stehen. Die zärtliche Atmosphäre wird als ein Geschenk erlebt. Im zweiten Teil wird versucht, die Bedingungen zu erhellen, unter denen Zärtlichkeit möglich wird. Es handelt sich dabei um soziale und personale Faktoren. Maßgeblich sind hier die Formen der Beziehung zwischen den Partnern. Zärtlichkeit wird begünstigt durch eine paritätische Form ihres Verhältnisses zueinander, die auch die elementaren Aspekte des Lebens, das miteinander geteilte Menschsein betrifft. Außerdem muss, um Zärtlichkeit zu begünstigen, jeder Partner die Rhythmen des Anderen respektieren, er muss versuchen, seine eigenen Rhythmen mit denen des anderen in einen Einklang zu bringen. Was zeigt der Vergleich zwischen dem von den Dichtern beschriebenen zärtlichen Partnerverhalten und dem Verhalten, das in der Kinderforschung als „Affektabstimmung“ zwischen Säugling und Mutter bezeichnet wird? Anna Arfelli Galli beschreibt im beigefügten Interview die Ergebnisse der Untersuchungen von Daniel Stern und dessen Mitarbeitern über die Beziehung zwischen Mutter und Kind. In den Interaktionen des sozialen Spiels wiederholt sich unabhängig von dessen Modalitäten eine überraschend genaue zeitliche Abstimmung zwischen Mutter und Kind. Diese Übereinstimmung entwickelt sich auf dem Gebiet der Vokalisierung in den beiden Modalitäten alternierende (alternation) oder einstimmige Lautbildung (co-action). Die beiden Modalitäten der Kommunikation (alternation/co-action) beschränken sich nicht auf die Dyade Mutter-Kind, sonst werden zeitlebens beibehalten. In den eingangs geschilderten Szenen haben wir sowohl alternierende als auch co-aktionale Interaktionen, die aufeinander folgen. Abstract: At the beginning two scenes from the literature are quoted, in which two partners are in an intimate relationship with each other. The tender atmosphere is experienced as a gift. In the second part an attempt is made to illuminate the conditions under which tenderness becomes possible. These are social and personal factors. Decisive here are the forms of the relationship between the partners. Tenderness is favored by a parity in their relationship with each other, which also includes the elementary aspects of life, the shared humanity. Moreover, in order to favor tenderness, each partner must respect the rhythms of the other, trying to harmonize his own rhythms with those of the other. What does the comparison between the tender partner behavior described by the poets and the behavior described in child research as "affect attunement" between infant and mother show? Anna Arfelli Galli describes in the attached interview the results of the research of Daniel Stern and his collaborators on the relationship between mother and infant. In the interactions of social play, a surprisingly precise timing between mother and child is repeated in the interactions of social play, regardless of its modalities. This concordance develops in the field of vocalization in the two modalities alternation or co-action. The two modalities of communication (alternation/co-action) are not limited to the dyad mother-child. In the scenes described at the beginning, we have both alternating and co-actional interactions that follow one another. reviewed publishedVersion
提供机构:
Verlag Wolfgang Krammer, Wien
创建时间:
2021-05-21
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