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PSYNDEX Tests Review für SKID-II - Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-III-R Achse II (Persönlichkeitsstörungen)

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PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13628
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SKID-II - Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-III-R Achse II (Persönlichkeitsstörungen). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SKID-II - Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-III-R Achse II (Persönlichkeitsstörungen). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit SKID-II sollen Persoenlichkeitsstoerungen in einem mehrstufigen Verfahren erfasst und auf der Achse II des DSM-III-R kodiert werden. Die diagnostischen Kriterien werden zunaechst in Fragebogenform vorgegeben, anschliessend erfolgt ein Interview, das lediglich auf die mit "ja" beantworteten Kriterien fuer Persoenlichkeitsstoerungen naeher eingeht. Die Diagnose kann sowohl kategorial als auch dimensional erfolgen. Aufbau: In einem Selbstbeurteilungsbogen mit 113 Fragen entscheidet der Proband mit "Ja" oder "Nein", ob eine Aussage auf ihn zutrifft oder nicht. Die Items sind als Aussagen zu Verhaltens-, Erlebens- und Einstellungsweisen formuliert. Die Person erhaelt die Anweisung, sich so zu beschreiben, wie sie im allgemeinen ist (Bezugszeitraum sind die letzten 5 bis 10 Jahre). Die Ergebnisse aus dem Fragebogen sind ausschliesslich als Verdachtsdiagnosen zu interpretieren und werden in das Interviewheft uebertragen. Anschliessend erfolgt das eigentliche Interview. Bei Anwendung der computerisierten Fassung erstellt das SKID-II-Programm automatisch ein Auswertungsblatt. Fuer das Interview liegt ein detaillierter Leitfaden vor. Bei der muendlichen Befragung koennen die Items ausgelassen werden, an deren Nicht-Zutreffen durch die erhaltenen Vorinformationen kein Zweifel besteht. Kodiert wird das Kriterium und nicht die Antwort des Patienten. Vier Kodierungsmoeglichkeiten liegen vor ("3" Kriterium vollerfuellt, "2" Kriterium unterschwellig erfuellt, "1" Kriterium nicht erfuellt, "?" eindeutige Informationen liegen nicht vor). Abschliessend kann gegebenenfalls anhand der erfuellten Kriterien die Diagnose einer Persoenlichkeitsstoerung gemaess den Kriterien des DSM-III-R gestellt werden. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren stammt urspruenglich von Spitzer, Williams, Gibbon und First (1990b; SCID-II) und wurde ohne weitere Angaben von Wittchen, Schramm, Zaudig und Unland (1993) als SKID-II ins Deutsche uebertragen. Das Verfahren orientiert sich am DSM-III bzw. DSM-III-R und unterscheidet 11 Persoenlichkeitsstoerungen, die drei Gruppen zugeordnet sind. Gruppe A umfasst die Paranoide, die Schizoide und die Schizotypische Persoenlichkeitsstoerung. Gruppe B beinhaltet die Antisoziale, die Histrionische, die Narzisstische sowie die Borderline-Persoenlichkeitsstoerung. In Gruppe C werden die Selbstunsichere, die Dependente, die Zwanghafte und die Passiv-aggressive Persoenlichkeitsstoerung kodiert. In der deutschen Version ist eine Persoenlichkeitsstoerung ("Self-Defeating") im Gegensatz zum Original nicht enthalten. Da sich Persoenlichkeitsstoerungen nur feststellen lassen, wenn keine psychische Stoerung vorliegt, die auf Achse I des DSM-III-R zu kodieren waere, wird vorausgesetzt, dassentsprechende Informationen ueber den Befragten vorliegen bzw. dass SKID-I bereits durchgefuehrt wurde. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilitaet: Die Untersuchungen zur Retest- und Interraterreliabilitaet der amerikanischen Originalversion SCID-II weisen zusammenfassend akzeptable bis gute Reliabilitaetskoeffizienten nach. In einer ersten Ueberpruefung der deutschsprachigen Version wurden von 435 durchgefuehrten Interviews 91 von einem unabhaengigen zweiten Beurteiler nochmals nach den Kriterien des SKID-II eingeschaetzt. Die prozentuale Uebereinstimmung fuer die einzelnen Persoenlichkeitsstoerungen liegen zwischen 89% und 100%, die Uebereinstimmung bei der Diagnose mindestens einer Persoenlichkeitsstoerung betraegt 87%. Die Kappa-Koeffizienten liegen zwischen .55 (histrionische PS) und .82 (zwanghafte PS), konnten jedoch aufgrund zu niedriger Grundraten haeufig nicht berechnet werden. Die grundratenunabhaengigen Yule-Koeffizienten betragen zwischen Y = .72 und Y = 1.00. Die Korrelationen der dimensionalen Scores einzelner Persoenlichkeitsstoerungen und der Cluster weisen deutlich hoehere Reliabilitaetswerte (r= . 69 bis r = .95) auf. Validitaet: Berechnet wurden Korrelationen zum "Fragebogen zu kognitiven Schemata" (FKS) sowie Zusammenhaenge und Uebereinstimmungen zu den Diagnosen der behandelnden Therapeuten einer psychosomatischen Fachklinik. Die Zusammenhaenge zwischen SKID-II und FKS koennen nur fuer die dependente und die selbstunsichere Persoenlichkeitsstoerung hoehere Werte erreichen. Auch bei den Uebereinstimmungsmassen zwischen SKID-II und Klinikerurteilen weichen die gestellten Diagnosen erheblich voneinander ab. Uebereinstimmend erhielten nur 13 von 117 Patienten die Diagnose mindestens einer Persoenlichkeitsstoerung. Normen: Keine Angaben. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28
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