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PSYNDEX Tests Review für BAT - Berliner Amnesietest

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PsychArchives2025-07-29 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13997
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of BAT - Berliner Amnesietest. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BAT - Berliner Amnesietest. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der BAT zielt ab auf die quantitative Erfassung leichter bis schwerer mnestischer Defizite. Er eignet sich für die klinische Einzelfalldiagnostik bei neurologischen und psychiatrischen Patienten mit erworbenen Hirnschädigungen sowie als Forschungsinstrument. Neben der Statusdiagnostik sollen auch Verlaufsmessungen zur Erfassung von Therapie- und Remissionseffekten möglich sein. Aufbau: Der BAT setzt sich aus acht Untertests zusammen, mit denen Fähigkeiten zur freien Wiedergabe (Recall) und zum Wiedererkennen (Rekognition) verbalen und figuralen intentional gelernten Materials erfasst werden. Aus den Untertestergebnissen werden insgesamt acht übergeordnete Maße der Gedächtnisleistung gebildet. Zentrale Kennwerte sind der Amnesie-Score (Trennung zwischen auffälligen und unauffälligen Gedächtnisleistungen), Figuralscore und Verbalscore (Kennzeichnung von Hemisphärenunterschieden bei mnestischen Defiziten) und die Skala Amnestisches Syndrom (zur Abgrenzung des amnestischen Syndroms von weiteren anterograden Gedächtnisstörungen). Zur Prüfung eines amnestischen Syndroms bei Testpersonen mit reduzierter Belastbarkeit liegt eine Testkurzform mit nur zwei Subtests vor. Grundlagen und Konstruktion: Der BAT greift auf Paradigmen der allgemeinpsychologischen Gedächtnisforschung sowie auf die klinisch-neuropsychologische Forschung zu anterograden Amnesien zurück, um bei Patienten mit unterschiedlich schweren Gedächtnisstörungen das Vorliegen klassischer Amnesiemerkmale zu prüfen (extrem gestörte Leistung beim unmittelbaren freien Reproduzieren, Verstärkung des Defizits durch verzögerte Reproduktion, geringer beeinträchtigtes Wiedererkennen, erhöhte mnestische Interferenz, beeinträchtige Kodierungsstrategien, u.U. selektive Störung verbaler vs. figural-räumlicher Gedächtnisleistungen; normale Kurzzeitgedächtnisspanne). Das Verfahren wurde nach der Klassischen Testtheorie entwickelt und psychometrisch überprüft. Bei der Zusammenstellung der Subtests wurde teils auf andere neuropsychologische Verfahren zurückgegriffen; darüber hinaus finden sich im Testmanual keine Informationen zum Vorgehen bei der Testentwicklung. Eine Prüfung der Struktur des Tests (n = 227 hirngesunde Personenund n = 110 amnestische Patienten mit unterschiedlichen Ätiologien) deutete entsprechend der Modellannahme eines Gesamt-Amnesie-Kennwerts auf eine Einfaktorenlösung hin; ein zweiter Faktor trennt Untertests mit verbalem und figuralem Material. Die Gewichtung der Untertests zur Bildung der Gesamtwerte erfolgte mit Hilfe einer binären logistischen Regressionsanalyse sowie einer linearen Diskriminanzanalyse. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Retestreliabilitäten der Gesamtscores (n = 41; Retest-Intervall > = 4 Wochen) betragen rtt = .93 (Amnesie-Score), .75 (Verbalscore), .90 (Figuralscore) und .95 (Amnestisches Syndrom). Für die Untertestskalen finden sich Retest-Korrelationen im Bereich von .52 < = rtt < = .94. Validität: Das Verfahren operationalisiert die in der einschlägigen Literatur systematisierten zentralen Amnesiemerkmale, so dass ihm inhaltlich-logische Gültigkeit zugesprochen werden kann. Eine kriterienbezogene Validierung erfolgte an Stichproben von n = 227 Gesunden vs. n = 110 Patienten mit Gedächtnisstörungen; der Amnesie-Score wies eine Sensitivität von 97 Prozent und eine Spezifität von 99 Prozent auf. Zur Konstruktvalidität ergab eine Hauptkomponentenanalyse (N = 227 Gesunde) eine Dreifaktorenlösung, in der figurale Tests, verbale Tests bzw. Interferenzmaße die drei Faktoren markierten. Für die Validität von Verbal- und Figural-Score sprechen Befunde einer Studie zur Hemisphärenspezifik bei Gedächtnisstörungen. Der BAT diffenziert erwartungsgemäß nicht zwischen primären amnestischen Syndromen unterschiedlicher Ätiologie (z.B. Korsakow-Syndrom, Hypoxie, Schädel-Hirn-Trauma, demenzielle Syndrome), wohl aber zwischen primären Amnesien (mit hippocampaler Läsion) und sekundärenGedächtnisstörungen (z.B. infolge exekutiver Defizite bei frontotemporalen Läsionen). Für die Validität der Kurzform des BAT sprechen seine hohe Korrelation mit der Langform (r = .95) sowie die hohe Sensitivität (0.96) und Spezifität (0.97) der Kurzform bei Verwendung der Langform als Zuordnungskriterium. Normen: Es liegen z-Werte vor für Erwachsene (n = 227 hirngesunde Personen im Alter von 20 bis 65 Jahren; erhoben vor 1992) sowie für Jugendliche (n = 230 Krankenhauspatienten und Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren, erhoben 1995 bis 2001). Ferner wurden an n = 118 amnestischen Patienten Quantil-Normen für das amnestische Syndrom (Lang- und Kurzform) errechnet. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-29
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