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Der Zusammenhang von ADHS, Verhaltensproblemen und Schulerfolg am Beispiel der Grundschulempfehlung

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PsychArchives2022-11-21 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.11780/3687
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Bislang existieren widersprüchliche Befunde zu der Frage, wie stark Aufmerksamkeitsstörungen, expansive oder sozial-emotionale Störungen die schulische Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen können. Im Rahmen einer epidemiologisch angelegten Studie wurde der Zusammenhang zwischen klinisch relevanten Auffälligkeiten und Grundschulempfehlung untersucht. Hierzu wurden 3910 Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit von ihren Eltern mittels der "Child Behavior Checklist" (CBCL-E) beurteilt. Gemessen an der deutschen Normstichprobe lagen besonders viele Kinder im Bereich der Aufmerksamkeitsstörungen, der somatischen Störungen sowie der Störungen im Bereich Angst/Depressivität im klinisch auffälligen Bereich. Kinder mit Grundschulempfehlung für die Haupt-/Förderschule zeigten eine besonders starke, multiple Problembelastung mit konstant höheren Auffälligkeiten in allen Bereichen. Als relevant für die Grundschulempfehlung erwiesen sich besonders Aufmerksamkeitsstörungen, aber auch delinquentes Verhalten sowie soziale Probleme. Diese Auffälligkeiten erhöhten die Wahrscheinlichkeit für eine Realschul- bzw. Haupt-/Förderschulempfehlung zum Teil um ein Vielfaches. Früh ansetzende präventive Maßnahmen zur Förderung der sozialen und kognitiven Entwicklung von Grundschulkindern werden daher als von zentraler Bedeutung für deren schulische Entwicklung betrachtet. unknown unknown
提供机构:
Jantzer, Vanessa Haffner, Johann Parzer, Peter Roos, Jeanette Steen, Rainer Resch, Franz
创建时间:
2022-11-21
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