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PSYNDEX Tests Review für MSWS (2017) - Multidimensionale Selbstwertskala (2017)

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12561
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This is a PSYNDEX Tests Review of MSWS (2017) - Multidimensionale Selbstwertskala (2017). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu MSWS (2017) - Multidimensionale Selbstwertskala (2017). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit der MSWS lässt sich die Selbstwertschätzung einer Person im Einzel- oder Gruppentest erfassen. Sie kann im Bereich der klinischen Praxis, der Forschung sowie auch der Personal- oder Pädagogischen Psychologie eingesetzt werden. Aufbau: Das Verfahren erfasst mit insgesamt 32 Items sechs Facetten der Selbstwertschätzung: die Emotionale Selbstwertschätzung, die Soziale Selbstwertschätzung in Bezug auf Sicherheit im Kontakt, die Soziale Selbstwertschätzung im Umgang mit Kritik, die Leistungsbezogene Selbstwertschätzung, die Selbstwertschätzung der Physischen Attraktivität und die Selbstwertschätzung der Sportlichkeit. Es werden die zwei übergeordneten Skalen "Soziale Selbstwertschätzung" und "Körperbezogene Selbstwertschätzung" aus den beiden Subskalen zur sozialen Selbstwertschätzung bzw. den Skalen zur Selbstwertschätzung der Physischen Attraktivität und Sportlichkeit gebildet. Die Items werden auf einer siebenstufigen Antwortskala mit den Polen "gar nicht" bis "sehr" bzw. "nie" bis "immer" hinsichtlich der Intensität und Häufigkeit beurteilt. Grundlagen und Konstruktion: Die MSWS basiert auf der Multidimensional Self-Concept Scale (MSCS; Fleming & Courtney, 1984) und wurde nach der Klassischen Testtheorie erstellt und überprüft. 2006 erfolgte die erste Veröffentlichung, für die 2., vollständig überarbeitete und neu normierte Auflage 2017 wurde das Manual überarbeitet und neue Befunde zur Reliabilität und Validität des Verfahrens aufgenommen. Außerdem wurde eine Neunormierung durchgeführt. Ursprünglich wurden zunächst die 26 Items der Skalen (1) Emotionale Selbstwertschätzung, (2) Soziale Selbstwertschätzung und (3) Akademische Selbstwertschätzung der MSCS ins Deutsche übersetzt. Die Vorform wurde faktorenanalytisch überprüft, wobei sich eine fünffaktorielle Struktur herausbildete. Für die Endform wurden zwei weitere Subskalen zur körperbezogenen Selbstwertschätzung aus der MSCS übernommen. Zudem wurden sprachliche und stilistische Änderungen aller Items vorgenommen. Vor allem im Hinblick auf die Skala "Leistungsbezogene Selbstwertschätzung" wurde aufeine Anpassung der Itemformulierung geachtet, sodass in der Testendform nicht mehr ausschließlich die akademischen, sondern die allgemeinen leistungsbezogenen Kompetenzen erfragt werden. Die finalen sechs Subskalen wurden auf etwa gleich viele Items gekürzt, wobei sich die Eliminierung von Items an den psychometrischen Kennwerten orientierte. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Es liegen Befunde zur internen Konsistenz der Subskalen von Alpha = .76 bis Alpha = .87 vor (n = 125; n = 453). Die beiden übergeordneten Skalen "Soziale Selbstwertschätzung" und "Körperbezogene Selbstwertschätzung" weisen eine interne Konsistenz von Alpha = .90 bzw. Alpha = .84 auf. Die Retestreliabilität der MSWS nach einem Zeitintervall von zwei Jahren liegt zwischen rtt = .69 und rtt = .82 für die Subskalen und bei rtt = .79 bzw. rtt = .85 für die übergeordneten Skalen (n = 241). Zur Profilreliabilität liegen keine Angaben vor. Validität: Die Konstruktvalidität des Verfahrens wird durch die Ergebnisse der Faktorenanalysen gestützt. Die Ergebnisse weisen auf ein Modell mit zwei Faktoren 2. Ordnung sowie sechs Faktoren 1. Ordnung hin. Es liegen keine Hinweise auf einen globalen Selbstwertfaktor vor, sodass die revidierte Version der MSWS auf eine Bildung eines solchen verzichtet. Die konvergente Validität wird durch signifikante Zusammenhänge der MSWS mit konstruktnahen Verfahren wie der Rosenberg-Skala, den Frankfurter Selbstkonzeptskalen sowie den Frankfurter Körperkonzeptskalen gestützt. Die diskriminante Validität wird durch erwartungskonforme Zusammenhänge der MSWS zum NEO-FFI und dem Fragebogen zur Erfassung der sozialen Erwünschtheit gesichert. Darüber hinaus konnte die Sensitivität des Verfahrens für Veränderungen der Selbstwertschätzung innerhalb eines Therapieprozesses sowie zur Unterscheidung von Patienten- und Nicht-Patienten-Gruppen belegt werden. Normen: Die MSWS wurde für die 2., vollständig überarbeitete und neu normierte Auflage 2017 im Jahr 2013 an einer Stichprobe von insgesamt N = 636 Personen (18-88 Jahren) neu normiert. Darüber hinaus wurde eine Stichprobe von N = 661 Jugendlichen der Klassenstufe 8 in den Jahren 2005 und 2008 in der Stadt Chemnitz rekrutiert. Es werden alters- und geschlechtsspezifische Normen in Form von Prozenträngen und T-Werten angeboten. Zur Ableitung der Konfidenzintervalle um die ermittelten Rohwerte und T-Werte liegen Konfidenzwerte vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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