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PSYNDEX Tests Review für JTCI - Junior Temperament und Charakter Inventar

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13261
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This is a PSYNDEX Tests Review of JTCI - Junior Temperament und Charakter Inventar. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu JTCI - Junior Temperament und Charakter Inventar. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das JTCI dient der Erfassung von Temperament und Charakter von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des biopsychosozialen Persönlichkeitsmodells von Cloninger. Die drei Inventare finden Einsatz in der klinischen Diagnostik, in der Erziehungs- und Schulberatung und in der Forschung, insbesondere in Längsschnittstudien und bei entwicklungsorientierten Fragestellungen. Aufbau: Das JTCI besteht aus drei Inventaren, die für die verschiedenen Altersbereiche des Kindes- und Jugendalters konzipiert wurden: (1) JTCI 3-6 R, (2) JTCI 7-11 R, (3) JTCI 12-18 R. Die beiden ersteren sind Fremdbeurteilungsskalen mit jeweils 86 Items; die Fassung für 12-18-Jährige ist ein Selbstbeurteilungsinstrument mit 103 Items. Es gibt sieben Hauptskalen (mit Unterskalen) der Persönlichkeit, von denen vier dem Bereich Temperament und drei dem Bereich Charakter zugeordnet werden. Temperament: 1 Neugierverhalten, 2 Schadensvermeidung, 3 Belohnungsabhängigkeit, 4 Beharrungsvermögen; Charakter: 5 Selbstlenkungsfähigkeit, 6 Kooperativität, 7 Selbsttranszendenz. Grundlagen und Konstruktion: Die Entwicklung des JTCI begann 1995 mit der Übersetzung und Validierung der amerikanischen Originalversion des JTCI für Jugendliche (Cloninger et al., 1994) und der Vorschulversion Preschool TCI (Constantino et al., 2002). Das TCI für Erwachsene (Cloninger et al., 1999) zeigte in internationalen Studien Mängel in der Reliabilität, weshalb Cloninger seine Theorie neu überarbeitete. Basierend auf dieser revidierten Form wurde die deutschsprachige Inventarfamilie entwickelt. Die finale Itemselektion erfolgt nach den Kriterien der Klassischen Testtheorie. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Für das JTCI 3-6 R liegen die Trennschärfen zwischen .21 und .67, die Reliabilitäten der Subskalen (Cronbachs Alpha) zwischen .41 und .79, die der Hauptskalen zwischen .71 und .86. Die Trennschärfen der Items des JTCI 7-11 R befinden sich zwischen .29 und .75. Die Reliabilität der Subskalen erhöht sich ebenfalls auf .55 bis .81, die der Hauptskalen auf .72 bis .88. Das JTCI 12-18 R weist Trennschärfen zwischen .29 und .73 auf bei einer Subskalenreliabilität von .53 bis .84 und einer Hauptskalenreliabilität von .79 bis .84. Reliabilität: Die internen Konsistenzen von Skalen und Subskalen sind mehrheitlich zufriedenstellend, in einzelnen Fällen aber unzureichend. Die Retestreliabilitäten liegen für das JTCI 3-6 R zwischen .75 und .82, für das JTCI 7-11 R bei .79 bis .87 und für das JTCI 12-18 R zwischen .65 und .82. Bei den beiden Fremdbeurteilungsversionen wurde die Beurteilerübereinstimmung anhand der Interraterreliabilität erhoben. Dabei ergaben sich Werte von .56 bis .85 im Altersbereich von 3-6 und .70 bis .84 im Altersbereich von 7-11 Jahren. Validität: Die Autoren schildern die Skaleninterkorrelationen als theoriekonform und vergleichbar mit früheren Versionen. Zur Überprüfung der Faktorenstruktur wurden Hauptkomponentenanalysen mit Varimaxrotation durchgeführt. Die postulierte Struktur mit vier Temperamentsdimensionen und drei Charakterdimensionen konnte weitgehend bestätigt werden. Der Zusammenhang mit vergleichbaren Persönlichkeitsmaßen lässt sich modellbezogen inhaltlich interpretieren. Das Ergebnis zur Überprüfung der Kriteriumsvalidität ist theoriekonform. Die Diskriminanzfähigkeit zwischen klinisch auffälligen und unauffälligen Personen ist gegeben. Eine korrekte Klassifizierung abweichender Persönlichkeitsausprägungen ist mit einer Sensitivität von 82% und einer Spezifität von 84% möglich. Es zeigen sich deutliche Muster der Persönlichkeitsausprägungen bei den einzelnen klinischen Skalen. Zur Ermittlung der Äquivalenz der einzelnen Inventare wurden die Übereinstimmung zwischen direkt verwandten Inventaren, aberauch die Korrelationen zu Vorläuferversionen und der amerikanischen revidierten Originalversion bestimmt. Die Korrelationen sind ausreichend, um dem theoretischen Konzept gerecht zu werden. Normen: Derzeit stehen T-Normen und Prozentrangnormen zur Verfügung, die an einer nicht repräsentativen Stichprobe von 323 Kindergartenkindern, 277 Grundschülern und 432 jugendlichen Schülern bzw. deren Eltern erhoben wurden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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