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PSYNDEX Tests Review für FAPI - Flugangst- und Flugphobie-Inventar

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13079
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This is a PSYNDEX Tests Review of FAPI - Flugangst- und Flugphobie-Inventar. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FAPI - Flugangst- und Flugphobie-Inventar. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Flugangst- und Flugphobie-Inventar erfasst Aspekte der Flugangst. Mit dem Flugangst-Fragebogen (FFB) erfolgt eine dimensionale Messung der Schwere von Flugangst und der individuell angstauslösenden Aspekte des Fliegens. Der Flugphobie-Screeningbogen (FSB) dient als Screening-Instrument zur kategorialen Diagnostik einer Spezifischen Phobie nach DSM-IV. Aufbau: Das FAPI setzt sich aus den zwei Selbstbeurteilungsinstrumenten FFB und FSB zusammen. Der FFB enthält 21 Items, in denen Situationen beschrieben werden, die mit Flugreisen in Zusammenhang stehen. Auf einer fünfstufigen Likert-Skala ist das Ausmaß der in dieser Situation empfundenen Angst anzugeben (0 = "überhaupt keine Angst" bis 4 = sehr starke Angst"). Zur Bewertung der Ergebnisse stehen Normwerte und geschlechtsspezifische Cut-off-Werte zur Verfügung, anhand derer die Krankheitswertigkeit der Angst beurteilt werden soll. Der FSB operationalisiert mit k = 7 dichotomen Items die DSM-IV-Kriterien der Flugphobie. k = 10 weitere Items erfassen Aspekte der persönlichen Fluggeschichte; sie sind dichotom bzw. im freien Format zu beantworten und werden deskriptiv ausgewertet. Grundlagen und Konstruktion: Das FAPI wurde nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie entwickelt. Bei dem FFB handelt es sich um die deutsche Fassung der Fear of Flying Scale (Johnsen & Brenne, 1986), die von Pauli und Mühlberger (1996) ins Deutsche übersetzt wurde. Der Fragebogen dient der Messung der Schwere von Flugangst als dimensionales Konstrukt und differenziert daher auch im subklinischen Bereich. Im Zuge der Neuveröffentlichung wurde das Verfahren an einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe normiert. Zudem wurden unter Rückgriff auf die Repräsentativstichprobe S1 und eine Stichprobe von n = 312 Personen mit Flugphobie Cut-off-Werte ermittelt, die das Vorliegen einer krankheitswertigen Flugangst anzeigen. Der FSB basiert auf dem dreiteiligen Allgemeinen Flugangstfragebogen AFA von Mühlberger et al. (2000). Aus dem Instrument wurden für den FSB 17 Items ausgewählt, die für Screeningzwecke besonders relevant schienen und insbesondere die Diagnosekriterien einer Spezifischen Phobie nach DSM-IVabdecken. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der FFB-Gesamtskala lag in verschiedenen Stichproben zwischen Alpha = .90 und Alpha = .97. Die Retestreliabilität betrug in Stichproben aus der Allgemeinbevölkerung rtt = .83 (3-Wochen-Intervall; n = 37) bzw. rtt = .82 für die Gesamtskala 2- bis 13-Wochen-Interval; n = 61). Die Retestreliabilität (2-Wochen-Intervall) des FSB wird mit rtt = .69 angegeben (n = 43). Validität: In mehreren Stichproben wurden signifikante Differenzen im FFB-Gesamtwert und in den Subskalenwerten zwischen Personen mit Flugangst und Kontrollpersonen nachgewiesen. Ferner fanden sich im Sinne konvergenter Validität Korrelationen der FBB-Gesamtskala mit anderen Maßen zur Erfassung von Flugangst, aber auch mit Skalen zur Erfassung anderer Angststörungen oder psychopathologischer Symptome (z.B. Beck-Angst-Inventar, Brief Symptom Inventory). Die angenommene fünffaktorielle Struktur konnte in zwei Stichproben flugängstlicher Personen durch exploratorische Faktorenanalysen bestätigt werden. Sensitivität und Spezifität lagen in der Gesamtstichprobe bei 89.09 bzw. 89.42 Prozent. Die Veränderungssensitivität wird durch Befunde aus Interventionsstudien zur Bewältigung von Flugangst belegt. Die Sensitivität des FSB (Teil 1) betrug in einer Stichprobe flugängstlicher Personen (n = 58) 97.96 Prozent, die Spezifität 44.44 Prozent. In einer zusammengesetzten Stichprobe (n = 20 Flugphobiker und n = 23 nicht flugphobische Personen) fand sich eine Korrelation von r = .95 zwischen dem FSB und der Sektion "Flugphobie" des Strukturierten Klinischen Interviews für DSM-IV (SKID). Normen: Für den FFB liegen geschlechtsspezifische Prozentränge und T-Werte sowie Cut-off-Werte aus einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe (N = 394, 20 bis 64 Jahre) vor, die 2008 untersucht wurde. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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