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Sackler Galleries, Royal Academy of Arts, Architect Sir Norman Foster and Partners, London.

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Figshare2013-06-29 更新2026-04-29 收录
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Sir Norman Foster ist der vorläufigletzte in einer langen Reihevon namhaften Architekten, die imLaufe der 300-jährigen Baugeschichteam historischen BurlingtonHouse der Royal Academy ihreSpuren hinterlassen haben.1869 zog die Royal Academy einin Burlington Hause; ein zusätzlichesGeschoß wurde auf das bestehendeGebäude aufgestockt:die ••Diploma Galleries«. Da sieden Anforderungen des modernenAusstellungsbetriebes an Raumklimaund Beleuchtung nicht mehrgewachsen waren, sollten die"Diploma Galleries« saniert werden.Auch die Erschließung dieserRäume über eine verwinkelteTreppe, die direkt im Hauptausstellungsraumendete, wurde alsunbefriedigend empfunden, daEmpfang und Kartenverkauf in dereigentlichen Ausstellung stattfindenmußten. Sir Norman Fosterand Partners schlugen vor, dieverschiedenen Probleme im Zusammenhangzu lösen und dabeiauch die Erschließung der RoyalAcademy insgesamt zu verbessern. Möglich wurde dies durchSpendengelder der AmerikanerArthur und Jill Sackler, nach denendie neue Galerie benannt wurde.Ein idealer Ort für die Erschließungder Sackler Galleries war der4,20 m breite Spalt zwischen Bur lington Hause und den rückwärtigenExhibition Galleries. Die nachträglichenEinbauten, die bisherdiesen Raum verstellt hatten, wurdenentfernt und die historischenFassaden freigelegt. Ein verglasterAufzug und eine Treppenanlagemachen die Rückfassade desBurlington Hause, 1818 von SamuelWare umgestaltet, und dieFassade der Exhibition Galleriesvon Sydney Smirke aus ungewöhnlichenBlickwinkeln erlebbar.Der Weg nach oben durch diesenungewöhnlichen Raum wird dramatisiertdurch das diffuse Lichtbeleuchtet die Fassade und dringtdurch die gläsernen, grünlichenTreppenstufen hinunter bis zumAntritt der Treppe im erstenGeschoß.Die kontinuierliche Steigerungder Helligkeit auf dem Weg nachoben findet ihren Höhepunkt imFoyer der Sackler Galleries. DieSeitenwand und ein Streifen ander Decke aus großformatigem,translucentem Glas wirken alsgroßflächige Lichtquelle, die diffuses,weißes Licht ausstrahlt.Ein besonderes Glas mit weißemLaminat vermeidet die üblichegrünliche Tönung solchergroßer Gläser. Durch das Lichtwird der extrem langgestreckteRaum zu einer Einheit zusammengefaßt.Licht dominiertund bestimmt den Raum weitausmehr als die Wände und Objekteim Raum.Den Berührungspunkten derneuen Einbauten aus Stahl , Glas und Beton mit der historischenSubstanz galt besondere Aufmerksamkeit.Ein 55 cm breiterStreifen aus Glas trennt die Bodenplattedes neuen Foyers vcnder Fassade der Exhibition Galleriesund lässt Licht an der Fassadeentlang nach unten durchdringen.Zur Aussteifung ist die Ebenean Burlington Hause angebunden.Nicht einmal das Glas berührt diegegenüberlegende Fassade derExhibition Galleries. Deren Attikawurde in einen neuen Zusammenhanggestellt. Sie dient nun fürSkulpturen aus der ständigenSammlung als Sockel.Die eigentlichen Ausstellungsräumeder Sackler Galleries wurdenkomplett neu gestaltet. Gegenüberdem sehr hellen Foyerwirken sie merklich dunkler; eineUmkehrung des gängigen Verhältnissesbei Austellungsbauten.Durch eine neue Tonnendachkonstruktionmit einem Oberlicntam Scheitel wurde das notwendigeRaumklima in den Ausstellungsräumensichergestellt und eineffektives Belichtungssystem geschaffen.Feststehende Lamellenunter den Oberlichtern streuendas einfallende Licht und gewährleistenzusammen mit dem Dek- kenprofil eine gleichmässige, diffusseAusleuchtung der SacklerGalleries. An den feststehendenLammellen sind auch Spotlightszur künstlichen Beleuchtung befestigt.Über bewegliche Lammellenunmittelbar unter der Verglasungkann der Anteil des Tageslichtesgesteuert werden.Christoph Lueder
创建时间:
2013-06-29
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