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PSYNDEX Tests Review für SKID-D - Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV Dissoziative Störungen

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12878
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This is a PSYNDEX Tests Review of SKID-D - Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV Dissoziative Störungen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SKID-D - Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV Dissoziative Störungen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit Hilfe des Strukturierten Klinischen Interviews für DSM-IV Dissoziative Störungen soll die Erfassung des Schweregrades von fünf dissoziativen Hauptsymptomen möglich sein sowie die Diagnosestellung einer Dissoziativen Störung nach DSM-IV. Aufbau: Das halbstrukturierte Interview besteht aus mehreren Teilen mit geschlossenen und offenen Fragen. Einige der Interviewfragen sind fakultativ. Die Antworten werden im Interviewheft angekreuzt bzw. aufgeschrieben. Folgende Interviewteile werden unterschieden: (I) Dokumentation der Vorgeschichte. (II) Evaluation der fünf Dissoziativen Hauptsymptome (Amnesie, Depersonalisation, Derealisation, Identitätsunsicherheit und Identitätsänderung) in fünf Kapiteln, wobei jedes Kapitel mit einführenden Fragen zum Auftreten der entsprechenden Symptomarten beginnt. Werden die Einführungsfragen negativ beantwortet, so kann das jeweilige Kapitel damit beendet werden. Wird aufgrund des Interviews eine Dissoziative Störung vermutet, sollen (III) Ergänzungskapitel zu Identitätsunsicherheit und Identitätsänderung ausgewählt werden (bis zu zwei von neun), die der weiteren Klärung der Symptomatik dienen (A Identitätsunsicherheit, B Plötzliche Stimmungswechsel, C Depersonalisation, D Unterschiedliche Namen,E Innere Dialoge, F Kindliche Persönlichkeitsanteile, G Regression und Flashbacks, H Unterschiedliche Personen, I Gefühl von Besessenheit). (IV) Nach Abschluss des Interviews werden durch einen Fragebogen während der Befragung beobachtbare Dissoziationsphänomene, wie z.B. Amnesien, spontane Altersregressionen oder tranceartige Zustände, durch den Interviewer erfasst. Grundlagen und Konstruktion: SKID-D ermöglicht die operationalisierte Erfassung dissoziativer Störungen nach DSM-IV (Dissoziative Amnesie, Dissoziative Fugue, Depersonalisationsstörung, Dissoziative Identitätsstörung/Multiple Persönlichkeitsstörung, Nicht Näher Bezeichnete Dissoziative Störung, Trance-Störung). Dissoziative Störungen sind in Anlehnung an das DSM-IV durch den "Verlust der normalen integrativen Funktionen von Bewusstsein, Gedächtnis, Identität oder Wahrnehmung der Umgebung" charakterisiert (Gast, Zündorf & Hofmann, 2000, S. 23). SKID-D ist die deutschsprachige Übersetzung des Structured Clinical Interview for DSM-IV Dissociative Disorders Revised (SCID-D; Steinberg, 1994), welches nach ähnlichen Prinzipien konzipiert ist wie das Structured Clinical Interview for DSM-III-R von Spitzer, Williams und Gibbon (1990). Die Testkonstruktion orientierte sich an den Kriterien des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-IV; American Psychiatric Association, 1994). Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Retestreliabilität (7 Tage) der amerikanischen Version SCID-D wird von den Autoren mit "gut bis sehr gut" angegeben (350 Patienten mit unterschiedlichen Dissoziativen oder anderen Störungen). Validität: Die Validität der amerikanischen Version SCID-D erwies sich an derselben Stichprobe als "gut bis sehr gut". Zwischen verschiedenen Rassen und sozialen Gruppen der nordamerikanischen Bevölkerung fanden sich keine signifikanten SCID-D-Unterschiede. Normen: Es werden Symptomprofile der jeweiligen Dissoziativen Störung angegeben, ebenso Symptomprofile bei psychiatrischen Patienten (dissoziativ gestörte Patienten, allgemeinpsychiatrische Kontrollgruppe) und nichtklinischen Kontrollpersonen. Personen mit einer Dissoziativen Identitätsstörung weisen in der Regel eine SKID-D-Gesamtpunktzahl zwischen 17 und 20 auf. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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