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PSYNDEX Tests Review für ISK-360° - Inventar zur Messung sozialer Kompetenzen in Selbst- und Fremdbild

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12473
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This is a PSYNDEX Tests Review of ISK-360° - Inventar zur Messung sozialer Kompetenzen in Selbst- und Fremdbild. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ISK-360° - Inventar zur Messung sozialer Kompetenzen in Selbst- und Fremdbild. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Bei dem Inventar zur Messung sozialer Kompetenzen in Selbst- und Fremdbild handelt es sich um ein Fragebogeninstrument, das anhand des Vergleichs von Selbst- und Fremdbeurteilungen vier grundlegende soziale Kompetenzen (Soziale Orientierung, Offenheit, Selbststeuerung und Reflexibilität) zu erfassen versucht. Es wurde insbesondere für den Einsatz im beruflichen Kontext entwickelt, in dessen Rahmen es im Zuge von Bedarfs- und Potentialanalysen, Personalentwicklungsmaßnahmen, Coachings oder in der Berufsberatung Anwendung finden kann. Aufbau: Die beiden Fragebögen zur Erfassung des Selbst- bzw. Fremdbildes bestehen aus jeweils 32 Items, die sich den Skalen 1 Soziale Orientierung, 2 Offensivität, 3 Selbststeuerung und 4 Reflexibilität zuordnen lassen. Die Items der beiden Fragebogenversionen sind spiegelbildlich formuliert, sodass sie sich inhaltlich mit den gleichen Aspekten beschäftigen. Zur Beantwortung der Items steht eine fünfstufige Ratingskala zur Verfügung. Grundlagen und Konstruktion: Der ISK-360° wurde auf Grundlage der Kurzversion des Inventars sozialer Kompetenzen (ISK-K; Kanning, 2009b) vorgenommen. Dieses dient ebenfalls der Messung der vier sozialen Kompetenzen Soziale Orientierung, Offensivität, Selbststeuerung und Reflexivität, die im Rahmen faktorenanalytischer Untersuchungen extrahiert wurden. Für alle vier sozialen Kompetenzen wurden Items zur Selbst- sowie zur Fremdbeschreibung formuliert, die sich auf beobachtbares Verhalten der Fokusperson beziehen sollten. Items, die sich auf innerpsychische Prozesse beziehen, wurden durch relativierende Formulierungen wie "Ich habe den Eindruck..." eingeleitet. Die Vorversion umfasste letztlich 44 Items, die basierend auf der Klassischen Testtheorie und ausgehend von Befunden zu Trennschärfe, Aufgabenschwierigkeit, Faktorladungen und interner Konsistenz um weitere 12 Items reduziert wurde. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Für die Subskalen des Selbstbeurteilungsbogen ergaben sich die folgenden Werte für die interne Konsistenz: SO Alpha = .75, OF Alpha = .78, SE Alpha = .79, RE Alpha = .70. Die internen Konsistenzen für den Fremdbeurteilungsbogen stellten sich folgendermaßen dar: SO Alpha = .87, OF Alpha = .77, SE Alpha = .81, RE Alpha = .81. Die Retestreliabilität bewegte sich im Hinblick auf den Selbstbeurteilungsbogen zwischen rtt = .75 bis .84 und für den Fremdbeurteilungsbogen zwischen rtt = .77 bis .93. Validität: Da die Items in Anlehnung an Kannings Definition der vier sozialen Kompetenzdimensionen entwickelt wurden, wird die Augenscheinvalidität als gegeben angenommen. Im Sinne der faktoriellen Validität konnte für alle vier Kompetenzdimensionen mithilfe von Hauptkomponentenanalysen eine einfaktorielle Struktur belegt werden. Außerdem zeigten sich für das ISK-360°-S sowie das ISK-360°-F insgesamt relativ geringe Skaleninterkorrelationen. Als Beleg für die konvergente Validität werden die Zusammenhänge der Subskalen des ISK-360°-S mit den Big Five angeführt. Nachvollziehbar korrelieren die Subskalen des ISK-360° überwiegend negativ mit Neurotizismus und überwiegend positiv mit den übrigen Persönlichkeitsdimensionen. Ebenfalls im Sinne der konvergenten Validität sind die überwiegend positiven Korrelationen zu einzelnen Skalen des BIP zu interpretieren, die zeigen, dass sozial kompetenten Personen eine höhere Soziabilität, Kontaktfähigkeit, Teamorientierung und Sensitivitätzugeschrieben wird. Als Beleg für die diskriminante Validität bleiben Zusammenhänge zu Indikatoren der Intelligenz und Schulleistung weitestgehend aus. Die Kriteriumsvalidität des ISK-360°-F wurde durch Zusammenhänge zur Arbeitszufriedenheit, zum affektiven Commitment sowie zur Arbeitsleistung bestätigt. Es konnte ferner gefunden werden, dass zwischen Selbst- und Fremdbild signifikant positive Zusammenhänge bestehen, die Höhe der Korrelation jedoch durch die Nähe zwischen Fokusperson und Feedbackgeber moderiert wird. Im Zusammenhang mit sozialer Erwünschtheit könnte insbesondere in den Dimensionen SO und SE eine positive Verzerrung im Selbstbild gegeben sein. Normen: Die zur Verfügung stehenden Normwerte dienen der Normierung der ermittelten Ergebnisse zum Selbstbild der befragten Person. Zur Normierung stehen neben Prozentrangwerten, T- sowie Stanine-Werte zur Verfügung, die in Bezug auf eine Gesamtstichprobe (N = 3 600) sowie Teilstichproben aus n = 2175 Frauen, n = 1 423 Männern, n = 1 305 Nicht-Berufstätigen, n = 1 151 Berufstätigen ohne Führungsaufgaben, n = 607 Führungskräften und n = 409 Selbstständigen abgelesen werden können. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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