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PSYNDEX Tests Review für BOSU - Bogenhausener Semantik-Untersuchung

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13059
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of BOSU - Bogenhausener Semantik-Untersuchung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BOSU - Bogenhausener Semantik-Untersuchung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Bogenhausener Semantik-Untersuchung wurde zur Erfassung der semantischen Fähigkeiten von neuropsychologischen Patienten, insbesondere aphasischen Patienten, entwickelt, um die Therapie entsprechend der Ergebnisse zu optimieren. Aufbau: Die BOSU besteht aus fünf Untertests mit je 10 Aufgaben. Bis auf Untertest (5) hat der Proband in allen Untertests die Aufgabe, eines von vier Objekten bzw. Wörtern zu zeigen, das sich beim semantischen Sortieren je nach Aufgabenstellung der einzelnen Untertests von den anderen dreien unterscheidet. Eine Benennung muss nicht erfolgen. Bei jedem Untertest wird das Vorgehen anhand von zwei Übungsaufgaben erläutert. (1) Zuordnen von Objekten in Situationen: Zusätzlich zu einer Situation als Strichzeichnung (z.B. Köche beim Kochen) sind vier Objekte abgebildet, wobei das nicht in den Kontext passende Objekt (Kamm) gezeigt werden soll; (2) Sortieren von Objekten nach semantischen Hauptmerkmalen: Es soll dasjenige Objekt aus vier Strichzeichnungen gezeigt werden, das nicht unter einen gemeinsamen Oberbegriff passt; (3) Sortieren von Objekten nach semantischen Nebenmerkmalen entsprechend Untertest (2), wobei alle vier Begriffe einem Oberbegriff zugeordnet werden können und sich nur durchein Nebenmerkmal unterscheiden; (4) Semantisches Sortieren von geschriebenen Wörtern: Von vier Wörtern soll der Proband dasjenige zeigen, das von seiner Bedeutung her am wenigsten zu den drei anderen passt; (5) Sortieren von Objekten nach Farben: Der Proband soll unter vier Objekt dasjenige zeigen, das in seiner prototypischen Farbgebung dargestellt wird. Grundlagen und Konstruktion: Die BOSU wurde entwickelt, um Störungen des semantischen Zuordnens bei Patienten mit Aphasie möglichst unbeeinflusst von der eigentlichen Sprachstörung zu messen. Dabei zeigten Studien, dass bestimmte Aufgaben für Aphasiepatienten besonders schwierig sind: Fehler beim Zuordnen betreffen am ehesten semantisch nahe Ablenker, die Zuordnung von Dingen nach Eigenschaften fällt schwerer als die Zuordnung nach dem situativen Kontext und besonders schwer fällt die Zuordnung der richtigen Farbe zur Darstellung eines Gegenstandes. Probleme beim semantischen Zuordnen haben auch andere neuropsychologische Patienten, bei denen dieses Verfahren ebenfalls angewendet werden kann. Bei der Auswahl der Untertests wurden die in Untersuchungen mit Aphasikern gefundenen Schwierigkeitsstufen berücksichtigt. Bei Untertest (1) wurde darauf geachtet, dass die semantischen Kontraste zwischen den drei im jeweiligen Situationsmodell enthaltenen Objekte und dem vierten auszusortierenden unterschiedlich starkausgeprägt sind. Die Untertests (2) und (3) erfordern beide das Sortieren von Objekten nach semantischen Merkmalen, wobei der Schwierigkeitsgrad zwischen den Tests (Beachtung semantischer Hauptmerkmale vs. semantischer Nebenmerkmale) sowie innerhalb eines Untertests variiert. Der vierte Untertest (Semantisches Sortieren von geschriebenen Wörtern) wurde so konzipiert, dass innerhalb einer Testaufgabe hinsichtlich Wortart, Silbenzahl und des Modus konkret bzw. abstrakt nur gleiche Items verglichen werden. Beim fünften Untertest soll die Farbzuordnung zu Objekten überprüft werden, weil diese Leistung bei Patienten nach Hirnschädigung über Störungen der Farbwahrnehmung oder -erkennung hinaus beeinträchtigt sein kann. Zunächst waren 72 hirngesunde Probanden mit einer erweiterten Form des Testverfahrens untersucht worden. Aufgrund der Itemanalyse wurden alle Aufgaben eliminiert, die von weniger als 90% der Probanden richtig gelöst wurden. Anschließend wurden für jeden Untertest die 10trennschärfsten Items ausgewählt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der Untertests variierten zwischen .57 und .81 (75 hirngeschädigte Patienten). Für das Gesamtverfahren wird Cronbachs Alpha mit .90 angegeben. Validität: Als Beleg der Konstruktvalidität wird angeführt, dass 75 hirngeschädigte Patienten im dritten Untertest erwartungsgemäß signifikant mehr Fehler machten als im zweiten. Aufgeschlüsselt nach Syndromgruppen bei Aphasikern machten erwartungsgemäß diejenigen Patienten mit Globaler Aphasie in den BOSU-Untertests die meisten Fehler. Für die kriterienbezogene Validität des Verfahrens sprechen Korrelationen mit den Untertestwerten des Aachener Aphasie Tests. So korrelierte der BOSU-Score besonders hoch mit den AAT-Untertests "Benennen" (.61), "Schriftsprache" (.63) und "Sprachverständnis" (.72). Zum Pyramids and Palm Trees Test ergab sich ein Korrelationskoeffizient von .55 (14 aphasische Patienten). Normen: Es liegen Cut-off-Werte (Rohwerte je Untertest) auf der Grundlage von 72 hirngesunden Personen vor, die aufgrund der Maximalzahl der in der Normierungsstichprobe beobachteten Fehler festgelegt wurden . publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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