Methodologische und religionstheoretische Überlegungen zu Freuds "Der Mann Moses und die monotheistische Religion" Methodological and theory of religion reflections on Freud's work "Moses and Monotheism"
收藏PsychArchives2023-11-29 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/9314
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
Die letzte große Arbeit S. Freuds, "Der Mann Moses und die monotheistische Religion", lässt sich als sein Testament lesen, in dem die wichtigsten Themen seines Lebens gebündelt sind. Sie wirft grundlegende methodologische sowie metapsychologische und kulturtheoretische Fragen der Psychoanalyse auf. In diesem Zusammenhang wird gezeigt, dass Freuds Versuch einer realgeschichtlichen und kausallogischen Ableitung des Ursprungs von Kultur und Religion scheitern musste. Der Ursprung ist immer und notwendig eine Sache der nachträglichen Konstruktion. Inhaltlich ergibt sich daraus, dass es nicht der reale, sondern der gemordete Ur-Vater ist, der Kultur gründet. Seine Stelle ist uneinnehmbar und kann nur symbolisch ersetzt werden. Die monotheistischen Religionen versuchen hingegen in unterschiedlichem Ausmaß, ihn positiv zu bestimmen. Abschließend wird deutlich gemacht, dass die Arbeit Freuds sich als eine Analyse des Nationalsozialismus lesen lässt, der nun als eine "Sohnesreligion" erscheint, in der die symbolische Vaterfunktion verworfen ist. Der Antisemitismus ist integraler Bestandteil dieser Bewegung. reviewed publishedVersion
提供机构:
Roland Asanger Verlag GmbH
创建时间:
2023-11-29



