PSYNDEX Tests Review für rsSK - Fragebogen zur Erfassung des rechtschreibbezogenen Selbstkonzepts bei Grundschülern (FORM 88-3-21)
收藏PsychArchives2025-08-07 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16404
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This is a PSYNDEX Tests Review of rsSK - Fragebogen zur Erfassung des rechtschreibbezogenen Selbstkonzepts bei Grundschülern (FORM 88-3-21). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu rsSK - Fragebogen zur Erfassung des rechtschreibbezogenen Selbstkonzepts bei Grundschülern (FORM 88-3-21). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der rsSK-Fragebogen kann zunächst einmal im Rahmen der pädagogisch-psychologischen Selbstkonzeptforschung Verwendung finden, um weiterführende Untersuchungen zur struktur-, prozess- und bedingungsklärenden Analyse des rechtschreibbezogenen Schülerselbstkonzepts vorzunehmen. Darüber hinaus kann er ebenso zur Evaluierung einschlägiger Interventionsansätze herangezogen werden. Aufbau: Die Items wurden faktorenanalytisch folgenden Subskalen zugeordnet: (1) Skala "Erlebte Hilflosigkeit und Inkompetenz" (rsSK-H, 9 Items), (2) Skala "Negative affektive Bewertungsreaktionen" (rsSK-A, 6 Items), (3) Skala "Erlebte Prüfungszuversicht und Kompetenz" (rsSK-P, 6 Items). Die drei Subskalen werden auch zu einer entsprechenden Totalskala (rsSK-T) zusammengefasst. Die Beantwortung der Items erfolgt durch Ankreuzen vierstufiger Schätzskalen, die graphisch vorgegeben und verbal verankert sind. Grundlagen und Konstruktion: Die leistungsthematischen Selbstwahrnehmungen von Schülern setzen sich aus bereichsspezifisch unterscheidbaren Partialkonzepten zusammen, mit denen etwa das Erleben eigener schulfachbezogener Kompetenzen kognitiv-emotional repräsentiert ist. Diese bereichsspezifischen Fähigkeitsannahmen nehmen innerhalb des Selbstsystems eine relativ verhaltens- bzw. situationsnahe Position ein, so dass selbstkonzeptionelle Analysen von schulischen Lehr-Lern-Prozessen stets auch schulfachbezogen operationalisierte Merkmalsinformationen berücksichtigen sollten. Der rsSK-Fragebogen ist ein erster explorativer Versuch zur Schließung einer Methodenlücke in diesem Bereich. Mit ihm sollen die subjektiven Kompetenzannahmen und Gegenstandseinschätzungen von Schülern im Hinblick auf die Bewältigung rechtschreibbezogener Leistungsanforderungen erfasst werden können. Vorüberlegungen führten zur Formulierung von drei Itemblöcken mit insgesamt 25 Items, aus denen sich die Rohform des Fragebogens zusammensetzte.Die empirische Erprobung erfolgte an einer Konstruktionsstichprobe von n = 151 Kindern (79 Mädchen und 72 Jungen) aus acht vierten Grundschulklassen eines großstädtischen Einzugsgebiets. Eine Hauptkomponentenanalyse mit anschließender Varimaxrotation führte zu einer dreifaktoriellen Lösung. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Für alle Skalen wurden die internen Konsistenzen mittels Cronbachs Alpha, die nach Spearman-Brown aufgewerteten Split-half-Reliabilitäten (SB) sowie die Standardmessfehler (SE) berechnet, wobei sich Werte zwischen .77 und .89 (Alpha), .77 und .91 (SB) bzw. 1.9 und 3.7 (SE) errechneten. Validität: Die rsSK-Skalen zeigen sich substantiell mit dem schulischen Fähigkeitsselbstkonzept der Schüler korreliert. Hinsichtlich des allgemeinen Selbstwertgefühls gilt dies einzig für das rechtschreibbezogen erlebte Ausmaß an Hilflosigkeit. Zu den mathematischen Selbsteinschätzungen fallen die Beziehungen der rsSK-Skalen wesentlich niedriger aus. Mit den Rechtschreibleistungen erweisen sich die rsSK-Skalen substantiell (max. r = -.48), mit den Mathematikleistungen hingegen deutlich geringer korreliert (max. r = .28). Die Beziehungen zur Rechtschreibleistung sind dabei für die rsSK-Skalen im Ganzen höher als für die anderen Selbstkonzeptvariablen. Darüber hinaus kovariieren sie auch mit dem lehrerperzipierten Ausmaß an regressivem Unterrichtsverhalten sowie mit den diktatbezogenen Kausalattributionen der Schüler weitgehend in theoretisch erwarteter Weise. Aufgrund dieser kriterienbezogenen Analyseergebnisse kann dem rsSK-Fragebogen zumindest vorläufige Konstruktvaliditätunterstellt werden. Normen: Eine Normierung wurde nicht vorgenommen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07



