PSYNDEX Tests Review für OPD - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik
收藏PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13572
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of OPD - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu OPD - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die OPD will einen Beitrag leisten zur psychodynamisch orientierten, multiaxialen Diagnostik im Rahmen tiefenpsychologisch orientierter Therapie und Forschung. Insbesondere operationalisierte Diagnosesysteme wie das DSM-IV oder die ICD-10 sollen um eine psychoanalytische Sichtweise und um handlungsrelevante psychodynamische Aspekte ergaenzt werden. Aufbau: Die Diagnostik beruht auf dem "szenischen Material und den verbalen Mitteilungen", die im Erstgespraech zu beobachten sind. Neben einem Leitfaden fuer ein unstrukturiertes Interview liegt ein Erhebungsbogen vor, der vom Untersucher nach dem ausfuehrlichen Gespraech auszufuellen ist. Die OPD besteht aus den Achsen "Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen", "Beziehung", "Konflikt" sowie "Struktur". Auf der fuenften Achse "Psychische und Psychosomatische Stoerungen" sind die entsprechenden Kodierungsschluessel der ICD-10 einzutragen. Grundlagen und Konstruktion: 1992 bildete sich eine Arbeitsgruppe, um ein ergaenzendes multiaxiales System fuer die psychodynamische Diagnostik auszuarbeiten, in dem die Vernachlaessigung handlungsrelevanter psychodynamischer Aspekte beseitigt sowie die Herausnahme des Neurosenkonzepts aus dem DSM-III rueckgaengig gemacht wird. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Freyberger et al. (1996) werteten exemplarische videodokumentierte Aufzeichnungen von psychodynamischen Erstuntersuchungen aus, um aus der Sicht der Diagnostiker Informationen ueber Vollstaendigkeit der diagnosenrelevanten Informationen, die Handhabbarkeit, die Sicherheit der Diagnosenstellung, die Passgenauigkeit, die Zeitdauer des Ratings sowie die Motivation, die OPD weiterhin einzusetzen, zu erhalten. Reliabilitaet: Die Interrateruebereinstimmungen fielen fuer Diagnostiker mit Vorerfahrung mit dem OPD-System mit Werten von 54.4% bis 68.8% besser aus als fuer untrainierte Diagnostiker. Fuer ein Item (Sekundaerer Krankheitsgewinn) liegen die Uebereinstimmungen durchgehend unter 50%. Die zufallskorrigierten Interraterrelibilitaeten (Kappa) bewegen sich im Bereich von unter .40 bis .79. Validitaet: Fuer die OPD-Achsen "Konflikt" und "Struktur" konnten erwartungsgemaess nur geringfuegige Zusammenhaenge zu den zusammengefassten ICD-10-Diagnosen "Essstoerungen", "depressive Stoerungen", "neurotische und Belastungsstoerungen" und "somatoforme und somatopsychische Stoerungen" nachgewiesen werden (n = 40 Patienten). Erwartungsgemaess fielen auch die Zusammenhaenge zum Beeintraechtigungs-Schwere-Score aus. Schliesslich konnten Zusammenhaenge zwischen initialem OPD-Befund (Achse "Struktur") und dem Behandlungsergebnis (globale Erfolgsbeurteilungen durch Therapeut und Patient) aufgezeigt werden. Die prognostische Bedeutung der mit der OPD erfassten Merkmale in Bezug zum Behandlungserfolg nach mehrmonatiger stationaerer Gruppenpsychotherapie erwies sich als unbefriedigend. Normen: Eine Normierung liegt nicht vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28



