PSYNDEX Tests Review für IS - Irritations-Skala zur Erfassung arbeitsbezogener Beanspruchungsfolgen
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13183
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of IS - Irritations-Skala zur Erfassung arbeitsbezogener Beanspruchungsfolgen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu IS - Irritations-Skala zur Erfassung arbeitsbezogener Beanspruchungsfolgen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit der Irritations-Skala soll ein Indikator psychischer (Fehl-)Beanspruchung erfasst werden, der in der Folge von Belastungen durch die Arbeit entsteht. Irritation ist selbst wiederum ein potenzieller Vorläufer weiterer psychischer Beeinträchtigungen, die durch frühzeitige Interventionen verhindert werden können. Aufbau: Die Irritations-Skala besteht aus 8 Items, die zwei Subskalen zugeordnet sind: 1 Kognitive Irritation und 2 Emotionale Irritation. Die Items sind als Aussagen über entsprechende psychische Beeinträchtigungen formuliert (z.B. gedanklich nach Arbeit nicht abschalten können, über arbeitsbezogene Probleme auch zu Hause oder im Urlaub grübeln, auf Ansprache ungewollt gereizt oder verärgert reagieren). Die Aussagen sind mittels siebenstufiger Antwortskalen zu bewerten (von 1 "trifft gar nicht zu" bis 7 "trifft fast völlig zu"). Die Durchführungs- und Auswertungszeit beträgt jeweils wenige Minuten. Grundlagen und Konstruktion: Als begriffliche Referenz dient die DIN EN ISO 10075-1 (2000). Entsprechend ist Irritation als eine psychische Fehlbeanspruchungsfolge anzusehen. Wichtige theoretische Grundlagen bilden Zielerreichungstheorien, die motivations- und stresspsychologische Aspekte integrieren. Vor diesem Hintergrund wird Irritation definiert als Zustand psychischer Befindensbeeinträchtigung in Folge erlebter Zieldiskrepanz, der Ruminationen im Sinne von verstärkten Zielerreichungsbemühungen wie auch Gereiztheitsreaktionen im Sinne einer Zielabwehrtendenz umfasst. Irritation ist kein stabiler, personimmanenter Trait, sondern ein psychischer Zustand. Damit ist die Annahme verbunden, dass sich Irritation mit Abnahme des Stresserlebens verringert. Unter anhaltenden Belastungen können sich die mit Irritation verbundenen Erlebens- und Verhaltensmuster aber habitualisieren und die Entwicklung weiterer psychischer Beanspruchung fördern. Irritationen haben insofern eine Mittlerrolle zwischen Stress undKrankheitsentwicklung und sind einordenbar zwischen akutem und chronischem Stress. Die Items der Skala wurden auf der Grundlage leitfadengestützter Interviews mit 18 deutschsprachigen Industriearbeitern (Bereich Stahlproduktion) generiert und ein erster Itempool mit 26 Items wurde auf der Grundlage nachfolgender Validierungsstudien auf zwei Parallelskalen mit jeweils 8 Items reduziert (Mohr, 1986). Die so entstandene Form B, die im Manual dokumentiert ist, wurde in den Folgejahren in zahlreichen arbeitspsychologischen Studien eingesetzt. Die Daten aus diesen Studien wurden von den Autoren sowohl für die Überprüfung der Testgütekriterien als auch für die Generierung von Prozentrang- und Staninenormen verwendet. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Für die beiden Subskalen werden Konsistenzmaße und Retestreliabilitäten für unterschiedliche Zeiträume angegeben. Die Werte für Cronbachs Alpha betragen für die Gesamtstichprobe (N = 4735) für Kognitive Irritation .87, für Emotionale Irritation .88 und für den Gesamtindex Irritation .89. Die Retestreliabilität für den Gesamtindex beträgt nach 3 Monaten .81 (n = 18), nach 2.5 Jahren .61 (n = 333). Validität: Die angenommene zweifaktorielle Struktur konnte in exploratorischen und konfirmatorischen Faktorenanalysen bestätigt werden. Die Konstruktvalidität wurde in verschiedenen Studien geprüft und belegt. Danach indiziert Kognitive Irritation vornehmlich tätigkeitsspezifische Stressoren, während Emotionale Irritation eher mit sozialen Stressoren verknüpft zu sein scheint. Zu Konstrukten psychischer Beanspruchungsfolgen (psychosomatische Beschwerden und Depressivität) besteht ein positiver Zusammenhang. Emotionale Irritation weist darüberhinaus deutliche negative Zusammenhänge mit Gesundheitsindikatoren bei der Arbeit auf (allgemeine und berufliche Selbstwirksamkeitserwartung, Belastbarkeit, Optimismus, emotionale Stabilität, allgemeine Gesundheit und Lebenszufriedenheit). Mit Leistungs- und Führungsmotivation sowie mit organisationalem Commitment korreliert Kognitive Irritation positiv, Emotionale Irritation negativ. Darüberhinaus finden sich negative Korrelationen vonEmotionaler Irritation mit Arbeitszufriedenheit, Flexibilität und Handlungsorientierung. Normen: Es sind Prozentränge und Staninewerte für die Subskalen sowie für den Gesamtindex verfügbar. Weiterhin liegen für Kognitive Irritation und den Gesamtindex altersspezifische Normen vor (drei Stufen: bis 29-Jährige, 30- bis 49-Jährige, über 50-Jährige). Geschlechts- oder berufsgruppenspezifische Normen liegen nicht vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



