Eurobarometer 64.2 (Oct-Nov 2005)
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https://search.gesis.org/research_data/ZA4414?doi=10.4232/1.10970
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Einstellung zur EU und ihren Institutionen. Einstellung zurEU-Erweiterung. Europäische Verfassung. Internationale politischeSituation. Europäische Union und Globalisierung. Energie. AllgemeineLandwirtschaftspolitik. Mediennutzung.
Themen: Häufigkeit politischer Diskussionen im Freundeskreis; eigeneMeinungsführerschaft; Lebenszufriedenheit; Zukunftserwartungen an daspersönliche Leben im Allgemeinen, die wirtschaftliche Lage und die Lageauf dem Arbeitsmarkt in Deutschland, die finanzielle Lage des eigenenHaushalts sowie die persönliche berufliche Situation; Beurteilung derderzeitigen persönlichen Situation im Vergleich mit der vor fünfJahren; Zukunftserwartung für die persönliche Situation;Institutionenvertrauen; Beurteilung der Mitgliedschaft des eigenenLandes in der Europäischen Union als gute Sache; Vorteilhaftigkeit derEU-Mitgliedschaft des eigenen Landes; Umfang der Auswirkungen derEU-Mitgliedschaft für das eigene Land in ausgewählten Bereichen(Sicherheit, Export, Lebensstandard, Landwirtschaft, Industrie,Dienstleistungssektor sowie Arbeitsmarkt).
Positives Image von der Europäischen Union; Einstellung zurEntwicklung hin zu einer europäischen politischen Union; Bedeutung derEU für den Befragten; mit der EU verbundene Gefühle; Gefühl eigenerpolitischer Wirksamkeit in der EU sowie Verständnis der Funktionen;Einstellung zur vermehrten Einbeziehung der Bürger in europäischeAngelegenheiten (Skala: Gefühl des Eingebundenseins in europäischeAngelegenheiten, Wunsch nach stärkerer Involvierung, Wunsch nachgrößeren Anstrengungen der europäischen Institutionen sowie dernationalen bzw. lokalen Regierungen des eigenen Landes zur Einbeziehungder Bürger in europäische Angelegenheiten); Einschätzung dertatsächlichen sowie der gewünschten Geschwindigkeit beim Aufbau Europasanhand einer 7-Figuren-Skala; Ängste in Bezug auf die Europäische Unionhinsichtlich: Machtverlust kleinerer Mitgliedsländer, Anstieg desDrogenhandels und des organisierten Verbrechens, höhere Zahlungen deseigenen Landes an die EU, Wegfall von Sozialleistungen, Verlust dernationalen Identität, Sprache und Kultur, Wirtschaftskrise, Verlagerungvon Arbeitsplätzen in andere Mitgliedsländer, Schwierigkeiten fürnationale Landwirte; in Nicht-Euro-Ländern zusätzlich: Verlust derNationalwährung; Häufigkeit der Rezeption von Nachrichten in den Medien(Fernsehen, Tageszeitung und Radio); Selbsteinschätzung des Wissensüber die EU, ihre Politik und Institutionen (Skalometer); Interesse anWissen über die EU; präferierte Themen oder Politikbereiche der EU überdie mehr Informationen gewünscht werden; genutzte Informationsquellenüber die EU; Beurteilung des Umfangs der Medienberichterstattung überdie EU sowie des dargestellten Images der EU; Kenntnis ausgewählterEinrichtungen der EU sowie Vertrauen in diese Einrichtungen;Kenntnistest über die EU (Anzahl der Mitgliedsländer, Direktwahl derMitglieder des Europäischen Parlaments von den EU-Bürgern, eigeneHymne, Zeitpunkt der letzten Wahlen zum EU-Parlament).
Wichtigste Probleme des eigenen Landes; Subsidiarität in ausgewähltenBereichen (Kriminalität, Steuern, Arbeitsmarktpolitik, Terrorismus,Verteidigung und Außenpolitik, Einwanderung, Bildung, Renten,Umweltschutz, Gesundheits und Sozialwesen, Landwirtschaft undFischerei, Verbraucherschutz, Forschung, inter-regionale sozialeKohäsion, Energie- und Wettbewerbspolitik); Einstellung zu: EuropäischeWährungsunion, gemeinsame Außenpolitik, Sicherheits- undVerteidigungspolitik, Erweiterung der EU, EU-Verfassung, Europa derzwei Geschwindigkeiten, Institutionen der EU als Schulfach; wichtigstepolitische Ziele im eigenen Land; Postmaterialismus (Skala);präferierte vorrangige Maßnahmen der Europäischen Union; präferierteEntscheidungskompetenz bezüglich europäischer Verteidigungspolitik beinationalen Regierungen, NATO oder der EU; Einstellung zur Aufstockungdes Budgets der EU; Kenntnistest: Ressort mit dem größten Etat in derEU; Beurteilung der Rolle der USA sowie der Europäischen Unionhinsichtlich: Frieden in der Welt, Kampf gegen Terrorismus und Armut,Weltwirtschaftswachstum sowie Umweltschutz; Häufigkeit derIdentifikation als Europäer; erwartete zukünftige eigeneIdentifikation: als Europäer oder Bürger eines Nationalstaats;Nationalstolz; europäischer Stolz; Häufigkeit der Identifikation alsWeltbürger; Einstellung zu einer Aufnahme ausgewählter Länder in die EU(Schweiz, Norwegen, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, die frühereJugoslawische Republik Mazedonien, Serbien und Montenegro, Island,Albanien, Bulgarien, Rumänien, Ukraine sowie Türkei); Einstellung zueinem Beitritt der Türkei zur EU (Skala); Meinung zum zukünftigenFunktionieren der EU nach der Annahme der Europäischen Verfassung durchalle Mitgliedsstaaten hinsichtlich: Demokratie, Effizienz undTransparenz; erwarte Auswirkungen der Annahme der EuropäischenVerfassung durch alle Mitgliedsstaaten in Bezug auf Stärke in der Welt,wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit und Soziales; Erfordernis einereuropäischen Verfassung für das Funktionieren der europäischenInstitutionen; Vergleich der Lebensqualität und der Leistungsfähigkeitder Wirtschaft in Europa mit der in den USA, in Japan, China undIndien; Vergleich der Entwicklung Europas mit der in den USA in Bezugauf: wissenschaftliche und medizinische Forschung, Umweltschutz,innovative Technologien, Gesundheitssystem, Bildungssystem, Kampf gegensoziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Diskriminierung sowieUnternehmensgründungen; Beurteilung der Auswirkungen des gesteigertenWettbewerbs durch den europäischen Binnenmarkt; Assoziationen zu denAuswirkungen der Globalisierung des Welthandels; EU bietet Schutz vorden negativen Auswirkungen der Globalisierung; vermutete Gründe für dieVerlegung des Standortes von Unternehmen; Einstellung zur Zuwanderungdurch ausländische Arbeitskräfte (für bestimmte nationaleWirtschaftsbereiche notwendig sowie zur Lösung des Problems derÜberalterung der europäischen Bevölkerung); Zuversicht bezüglich dereigenen Arbeitsplatzsicherheit und der Zukunft der Rente; präferierteVorschläge zur Finanzierung des Rentensystems im eigenen Land;präferierte Maßnahmen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit dereuropäischen Wirtschaft; präferierte Maßnahmen der Behörden um denBürgern bei der Senkung ihres Energieverbrauchs zu helfen; präferierteMaßnahmen der nationalen Regierung zur Reduzierung der Abhängigkeit vonEnergieimporten; Bereitschaft zur Zahlung höherer Ausgabenfür Energie aus erneuerbaren Quellen (Split: Bereitschaft zurReduzierung des Energieverbrauchs); präferierte Entscheidungsebene fürdie Bewältigung der Herausforderungen im Energiebereich (europäische,nationale oder regionale Ebene); Beachtung des Energieverbrauchs beimKauf von Glühbirne, Kühlschrank und Auto; Einschränkung der Nutzung deseigenen Autos nach einem angenommenen Preisanstieg für Benzin auf über2 Euro pro Liter; präferierte Alternativen zur Nutzung des eigenenAutos.
In den 25 Mitgliedsstaaten der EU wurde zusätzlich gefragt:Einstellung zur Fortführung der Ratifizierung der europäischenVerfassung nach der Ablehnung durch Frankreich und die Niederlande;Einstellung zur Landwirtschaftspolitik der Europäischen Union;wichtigste agrarpolitische Ziele der Europäischen Union; positive odernegative Rolle der Europäischen Agrarpolitik hinsichtlich:Einkommenssicherung für Landwirte, Verbesserung der Konkurrenzfähigkeitder europäischen Landwirtschaft auf dem Weltmarkt, Hilfe für Landwirtebei der Anpassung ihrer Produkte an die Verbrauchererwartungen,Verbesserung des Lebens im ländlichen Raum, Verringerung vonUngleichheiten in der regionalen Entwicklung, Förderung der Vielfaltlandwirtschaftlicher Produkte, Förderung biologischer Anbaumethoden,Einsatz für respektvollen Umgang mit der Umwelt, Schutz derBesonderheiten europäischer Landwirtschaftsprodukte, Schutz kleinererund mittlerer Landwirtschaftsbetriebe, Sicherstellen gesunder undunbedenklicher landwirtschaftlicher Produkte sowie des Tierschutzes beiNutztieren; Beurteilung der Entwicklung der EU -Agrarpolitik weg vonder Subventionierung einzelner landwirtschaftlicher Produkte hin zumSchutz der ländlichen Wirtschaft und der Landwirte.
In Bulgarien, Rumänien, der Türkei, Kroatien und Nordzypern wurdezusätzlich gefragt: Beurteilung einer zukünftigen EU-Mitgliedschaft deseigenen Landes als gute Sache sowie der Vorteilhaftigkeit dieserMitgliedschaft.
Nur im Vereinigten Königreich: Kenntnis der derzeitigenPräsidentschaft des Vereinigten Königreichs im Rat der EuropäischenUnion und Bedeutung dieser Präsidentschaft.
Nur in Österreich: Kenntnis der zukünftigen PräsidentschaftÖsterreichs im Rat der EU und Bedeutung dieser zukünftigenPräsidentschaft.
Demographie: Staatsbürgerschaft; derzeitiger bzw. früherer Beruf;Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Familienstand; Alterbei Ende der Schul- bzw. Universitätsausbildung; Geschlecht; Alter;Urbanisierungsgrad; Anzahl der Personen im Haushalt ab 15 Jahren,Kinderzahl unter 10 Jahren und von 10 bis 14 Jahren;Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; Mobiltelefonbesitz; regelmäßiggenutzte Fernsehsender, Radiosender und Tageszeitungen; Art derAktivitäten in der Internetnutzung.
Zusätzlich verkodet wurde: Interviewdatum, Interviewbeginn;Interviewdauer; Anzahl anwesender Personen während des Interviews;Kooperationsbereitschaft des Befragten; Ortsgröße, Region;Intervieweridentifikation, Gewichungsfaktor; Interviewsprache (in Luxemburg, Belgien, Spanien, Finnland, Estland, Lettland, Malta und der Türkei).
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-05-16



