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Öffentliche Wohnungspolitik in der Hauszinssteuerära 1924/25 bis 1930/31.

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DataCite Commons2025-12-02 更新2025-04-15 收录
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https://search.gesis.org/research_data/ZA8421?doi=10.4232/1.10282
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Die vorliegende Studie „Der Wohnungsbau – Schnittpunkt von Sozial- und Wirtschaftspolitik. Probleme der öffentlichen Wohnungspolitik in der Hauszinssteuerära (1924/25 bis 1930/31 )“ von Michael Ruck beschäftigt sich mit der Rolle, die der Wohnungsbau für die Gesellschaft und die wirtschaftliche Lage der Weimarer Republik spielte. Die Hauszinssteuer wurde vom Staat in der Zeit von 1924/25 bis 1931/31 erhoben. Die umfassende öffentliche Regulierung des Wohnungswesens gehörte zu den herausragenden Merkmalen der Weimarer Sozialpolitik. Namentlich seit der Stabilisierung, während der sogenannten „Hauszinssteuerära“ 1924/25 bis 1930/31 stand und fiel der deutsche Wohnungsbau mit dem Umfang der dafür zur Verfügung gestellten öffentlichen Ressourcen. Als die beiden Standbeine der Weimarer Wohnungspolitik gelten 1. Zwangsbewirtschaftung und staatlich regulierte Mieten im Altwohnungsbestand und 2. öffentliche Neubauförderung.Dies sehen die Kritiker als kostspielige Abwendung von der freien Wirtschaft. Der weitgehend öffentlich kontrollierte Wohnungsbau sei durch die wirtschaftspolitischen Maßnahmen zum Krisenfaktor geworden. Der in der Vergangenheit den Abschwung bremsende, Konjunktur verstetigend wirkende Wohnungsbau wurde, den Kritikern (Haus- und Grundbesitzern und Wirtschaftsverbänden wie dem Institut für Konjunkturforschung) zu Folge, in eine prozyklische Rolle gedrängt. Andere Stimmen vertraten jedoch die Meinung, dass der Wohnungsbau in der Hauszinssteuerära eine Konjunktur glättende Wirkung hatte.Es ergibt sich aus diesen Überlegungen die Problemstellung ob die ergriffenen Maßnahmen in der Lage waren für die sozialpolitischen Anforderungen Lösungen zu haben, sowie den konjunktur- und beschäftigungspolitischen Aufgaben gerecht zu werden.Fragen, die in der vorliegenden Studie beantwortet werden sollen, sind: 1. Lagen der Weimarer Wohnungs(bau)politik sozialpolitisch angemessene Zielsetzungen zugrunde? 2. Bot das gewählte System der Aufbringung und des Einsatzes der dafür bereitgestellten öffentlichen Mittel langfristig Gewähr für deren Realisierung? 3. War sie in Anbetracht ihrer quantitativen Resultate wie des Volumens der eingesetzten Ressourcen hinreichend effizient? 4. Welche Wirkungen gingen von der Entwicklung des öffentlich geförderten Wohnungsbaus auf den allgemeinen Konjunkturverlauf aus? 5. Gab es Möglichkeiten und praktische Ansätze, die Wohnungsbauförderung zu einem praktischen Instrument staatlicher Konjunktur- und Beschäftigungspolitik auszugestalten?Ob der Kollaps des Wohnungsbaus mit seinen Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Lage und den Arbeitsmarkt das Resultat struktureller Fehlentwicklungen der Weimarer Wohnungsbaupolitik war, oder die Konsequenz eines politisch motivierten, abrupten und radikal vorgenommenen Bruchs mit diesem System, ist die Frage, die Michael Ruck mit seiner Untersuchung abschließend beantworten möchte. Themen Datentabellen im Recherche- und Downloadsystem HISTAT (Thema: Bautätigkeit, Wohnungen): Tab.01: Wohnungsproduktion im deutschen Reich (1919-1939)Tab.02: Aufbringung der Investitionen im deutschen Wohnungs- und Siedlungsbau (1924-1932)Tab.03: Anteile von Wohnungsbau, gewerblichem Bau und öffentlichem Bau am Gesamtumsatz des deutschen Baugewerbes (1924-1930)Tab.04: Anteil der wohnungswirtschaftlichen Investitionen am Bruttosozialprodukt und an den gesamtwirtschaftlichen Bruttoinvestitionen (1925-1934) Tab.05: Arbeitslosigkeit im Deutschen Baugewerksbund in v.H. der Mitglieder (1924-1932)Tab.06: Anteil des Baugewerbes an der Gesamtzahl der Beschäftigten sowie an der Zahl der Beschäftigten in Industrie und Handwerk (1910-1959)Tab.07: Beitrag der Arbeitnehmereinkommen im Baugewerbe zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung (1910-1934)
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-01-10
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