PSYNDEX Tests Review für EDE - Eating Disorder Examination - deutsche Fassung
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13084
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of EDE - Eating Disorder Examination - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EDE - Eating Disorder Examination - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Eating Disorder Examination dient als strukturiertes Experteninterview der Erfassung der spezifischen Psychopathologie von Essstörungen bei Jugendlichen und Erwachsenen. Daneben ist auch eine Differentialdiagnose von Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa und dem Binge-Eating-Syndrom nach DSM-IV möglich. Durch die Erhebung soziodemographischer Daten kann außerdem die Entstehung und Aufrechterhaltung der Essstörungsproblematik dokumentiert werden. Aufbau: Die EDE umfasst 22 Items, die den vier Subskalen Restraint Scale (Gezügeltes Essen), Eating Concern Scale (Essensbezogene Sorgen), Weight Concern Scale (Gewichtsbezogene Sorgen) und Shape Concern Scale (Figurbezogene Sorgen) zugeordnet werden können. Die Items sollen auf siebenstufigen Ratingskalen entweder bezüglich ihrer Häufigkeit von 0 (Merkmal war nicht vorhanden) bis 6 (Merkmal war an jedem Tag vorhanden) oder bezüglich der Intensität von 0 (Merkmal war nicht vorhanden) bis 6 (Merkmal war in extremer Ausprägung vorhanden) eingestuft werden. Fehlende Werte erhalten die Punktwerte 7, 8 oder 9, je nachdem, ob die Ausprägung eines Merkmals unzählbar groß ist, eine Entscheidung nicht möglich war oder die Frage nicht beantwortet wurde. Die restlichen 14 von 36 Items dienen der Diagnosestellung von Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa, Binge-Eating-Syndrom und weiterer nicht näher bezeichneter Essstörungen nach den Kriterien von DSM-IV. Erfragt werden beispielsweise Häufigkeiten vonEssanfällen und kompensatorische Maßnahmen wie selbstinduziertes Erbrechen oder Missbrauch von Diuretika und Laxantien. Grundlagen und Konstruktion: Die Testkonstruktion erfolgte nach rationalen Gesichtspunkten: Die Items sollten Kernmerkmale von Essstörungen beschreiben und wurden auf der Grundlage von Merkmalslisten aus der Literatur und aus bereits vorhandenen Essstörungsfragebögen konstruiert. Dieser Itempool wurde mit Interviews, die mit Patientinnen geführt wurden, die unter Anorexia Nervosa oder Bulimia Nervosa litten, abgeglichen. Unterschiedliche Versionen des EDE wurden kontinuierlich überarbeitet. Die deutsche Übersetzung des EDE sollte eine möglichst hohe Vergleichbarkeit mit dem englischsprachigen Original aufweisen und basiert hauptsächlich auf einer wort- und sinngetreuen Übersetzung und Rückübersetzung. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die deutsche Übersetzung der EDE wurde an 284 Probanden evaluiert. Die psychometrischen Gütekriterien stimmen weitgehend mit der englischsprachigen Version überein. Die Interraterreliabilitäten sind sowohl auf Itemebene wie auch auf Subskalenebene hoch. Reliabilität: Die internen Konsistenzen sind moderat. Die geforderte Trennschärfe zwischen den einzelnen Untersuchungsgruppen ist für alle Items gegeben. Alle Items differenzieren zwischen essgestörten und nicht essgestörten Probanden. Die meisten Items sind außerdem in der Lage, zwischen verschiedenen Essstörungsgruppen zu unterscheiden. Validität: Die konvergente Validität wurde durch eine Überprüfung der Korrelation mit Selbstbeurteilungsfragebögen erfasst wie dem Fragebogen zum Essverhalten (FEF), dem Eating Disorder Inventory (EDI-2) und dem Fragebogen zum Figurbewusstsein (FFB) sowie vorgegebenen Ernährungstagebüchern und ist weitgehend erwartungsgemäß. Zur Konstruktvalidität kann festgestellt werden, dass sich die Untersuchungsgruppen sowohl multivariat wie auch univariat auf allen Subskalen wie auch im Gesamtwert unterschieden. Die Veränderungssensitivität wurde an einer Stichprobe mit 20 Patientinnen mit Binge-Eating-Syndrom erhoben, die im Rahmen eines kognitiv-behavioralen Gruppentherapieprogrammes behandelt wurden. Der Vergleich von Vor- und Nacherhebung ergab bedeutsame Verringerungen der Essstörungspathologie in allen Skalen. Normen: Es liegen Vergleichswerte (Mittelwerte und Standardabweichungen) für die vier Subskalen und den Gesamtwert für Patientinnen mit Anorexia Nervosa (n = 20), Bulimia Nervosa (n = 80) und dem Binge-Eating-Syndrom (n = 144) vor sowie für eine Gruppe ohne Essstörung (n = 40). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



