PSYNDEX Tests Review für PAF - Prüfungsangstfragebogen
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12350
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of PAF - Prüfungsangstfragebogen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu PAF - Prüfungsangstfragebogen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der PAF dient der Erfassung relativ stabiler interindividueller Unterschiede im Ausmaß an Prüfungsängstlichkeit und ihrer Komponenten. Das Verfahren eignet sich zur Einzelfalldiagnostik bei älteren Schülern und Studierenden (z.B. in der schulpsychologischen Praxis, Studienberatung und Psychotherapie) sowie als Forschungsinstrument im Bereich der Klinischen Psychologie, der Differenziellen Psychologie und Persönlichkeitsforschung sowie der Pädagogischen Psychologie und Empirischen Bildungsforschung. Aufbau: Der Fragebogen umfasst 20 Items, die auf einer vierstufigen Häufigkeitsskala zu beantworten sind. Neben einem Gesamtwert, der das generelle Ausmaß an Prüfungsängstlichkeit repräsentiert, werden die vier Dimensionen (1) Aufgeregtheit, (2) Besorgtheit, (3) Interferenz und (4) Mangel an Zuversicht erfasst. Grundlagen und Konstruktion: Der PAF wurde nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie konstruiert. Das Verfahren geht ursprünglich auf die State-Trait-Theorie der Prüfungsangst von Spielberger sowie die Unterscheidung zwischen Besorgtheits- und Aufregungskomponente der Angst nach Liebert und Morris (1967) zurück. Im Zuge mehrerer Revisionen wurden theoretische Weiterentwicklungen der Prüfungsangstforschung aufgegriffen, sodass der PAF nunmehr Prüfungsängstlichkeit auf der Grundlage eines vierdimensionalen Ängstlichkeitsmodells operationalisiert. Die Konstruktion des Fragebogens erfolgte in mehreren Schritten: Eine vorläufige deutsche Fassung des Test Anxiety Inventory, die noch eng an das Original von Spielberger (1980) angelehnt war, wurde von Hodapp, Laux und Spielberger (1982) grundlegend überarbeitet; im Zuge dieser Revision wurden u.a. das Itemformat (einfache Reaktionsbeschreibungen), die Antwortskala und die Instruktion des späteren PAF entwickelt. Dieser Fragebogen wurde von Hodapp (1991) deutlicherweitert, um neuere theoretische Konzepte der Forschung zu Prüfungsängstlichkeit (insbesondere leistungsmindernde aufgabenirrelevante Kognitionen) zu operationalisieren. Faktorenanalytisch wurde aus einem Pool von k = 80 Items das TAI-G gewonnen, das die vier Dimensionen des späteren PAF mit 30 Items erfasst. Die Validität dieses Verfahrens wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Seine Weiterentwicklung zum PAF erfolgte mit dem Ziel, den Fragebogen um wenig trennscharfe Items zu kürzen und Vergleichswerte für die klinische Praxis zu gewinnen. Hauptkomponentenanalysen mit Oblimin-Rotation des TAI-G (N = 313 Studierende) bestätigten die vierfaktorielle Struktur. Für die Endform PAF wurden pro Dimension fünf Items ausgewählt, die hoch auf dem betreffenden Faktor luden und keine Nebenladungen auf anderen Faktoren aufwiesen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz des Gesamtwerts lag in verschiedenen Stichproben bei Alpha > = .88, die der Subskalen bei Alpha > = .79. Die Stabilität des Gesamtwerts über ein Vier-Wochen-Intervall betrug rtt = .86, die der Subskalen rtt > = .79. Validität: Die faktorielle Struktur des PAF wurde in den Standardisierungsstichproben von Studierenden und Schülern mittels konfirmatorischer Faktorenanalysen belegt; ein hierarchisches Modell mit vier korrelierten Faktoren und einem übergeordneten Generalfaktor bildete die Kovarianzstruktur jeweils gut ab. Zur Konstruktvalidität wurden u.a. Korrelationen der PAF-Skalen mit Aspekten der Leistungsangst, Selbstwirksamkeitsüberzeugungen, Kontrollüberzeugungen, Neurotizismus und Vigilanz vs. Vermeidung in selbstwertbedrohlichen Situationen ermittelt. Die Selbsteinschätzungen im PAF scheinen hingegen relativ unbeeinflusst von der Neigung zu sozial erwünschtem Antwortverhalten. Der PAF eignete sich zudem zur Vorhersage von Zustandsangst, die in einer Szenario-Studie durch die Instruktion indiziert wurde, sich eine bevorstehende Prüfungssituation vorzustellen. Analysen der Übereinstimmung von Selbsteinschätzungen von Schülern und Fremdeinschätzungen durch ihre Klassenlehrer zeigten einemittlere Korrelation von r = .31 (bei hoher interindividueller Schwankung). Studierende, die bereits einmal oder gar mehrfach eine Prüfung wegen Ängstlichkeit nicht angetreten hatten, erzielten höhere Gesamtwerte auf dem PAF als Studierende, die nicht über entsprechende Erfahrungen berichteten. Normen: Es liegen allgemeine sowie geschlechtsspezifische T-Werte und Prozentränge für N = 1 350 Studierende verschiedener Studienfächer und Fachsemester vor (primär Diplom-Studierende). Ferner wurden an N = 340 Gymnasialschülern allgemeine und geschlechtsspezifische Quartilwerte ermittelt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



