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PSYNDEX Tests Review für TEKT - Testbatterie zur Erfassung von Konfabulationstendenzen

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13115
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of TEKT - Testbatterie zur Erfassung von Konfabulationstendenzen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu TEKT - Testbatterie zur Erfassung von Konfabulationstendenzen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Konfabulationsinterview dient der Erfassung von Konfabulationstendenzen bei hirngeschädigten Patienten. Es kann als Screeningverfahren verwendet werden, um episodische und semantische Altgedächtnisdefizite sowie das prospektive Gedächtnis und die räumlich-zeitliche Orientierung zu erfassen. Es kann sowohl bei leichten Beeinträchtigungen wie auch bei massiven Leistungseinbußen zur Einzeluntersuchung eingesetzt werden. Der Famous Faces-Test prüft anhand von Fotos die Konfabulationsneigung im semantischen Altgedächtnis und stellt so eine diagnostische Ergänzung zum Konfabulationsinterview dar. Er kann aber auch als eigenständiges Instrument eingesetzt werden und ist auch mit schwerbeeinträchtigten Patienten durchführbar. Das Verfahren ist nur zur Einzeluntersuchung geeignet und kann nur bei Probanden mit Kenntnis des deutschsprachigen Kulturraumes verwendet werden. Aufbau: Das Konfabulationsinterview besteht insgesamt aus 55 zufällig angeordneten Fragen. In Anlehnung an das Gedächtnismodell von Tulving stammen jeweils 10 Fragen aus dem autobiographisch-semantischen, aus dem autobiographisch-episodischen und aus dem semantischen Gedächtnis. Weitere 5 Fragen erfassen das prospektive Gedächtnis, also die grundsätzliche Fähigkeit des Patienten, zukünftige Vorhaben und Pläne richtig einschätzen zu können. 10 Fragen zu räumlich-zeitlichen Orientierung erlauben die Beurteilung des aktuellen kognitiven Status des Patienten. 10 Distraktorfragen (5 autobiographisch-episodische und 5 semantische Fragen) dienen der Überprüfung, wie sehr Patienten selbst bei eigentlich nicht beantwortbaren Fragen zu Konfabulationen neigen. Das Interview wird halbstrukturiert geführt. Zwei Gesamtscores (Gedächtnisscore und Konfabulationsscore) geben Auskunft darüber, ob eine Gedächtnisstörung vorliegt und eine ausführlichere Diagnostik des Altgedächtnisses angezeigt ist und ob eineTendenz zur Konfabulation erkennbar ist. Die verschiedenen Gedächtnisbereiche sind außerdem auch einzeln auswertbar, um Hinweise auf selektive Beeinträchtigungen zu bekommen. Der Famous Faces-Test besteht aus 22 Fotos mit Personen. 15 Personen sind berühmt aus Politik, Kultur oder Sport. Auf 7 Fotos sind unbekannte Personen (Distraktoren) abgebildet. Die Fotos sind zufällig gereiht. Zu jedem Foto werden der Beruf oder biographische Details erfragt. Es können zwei Gesamtscores gebildet werden: ein Gedächtnisscore mit den richtigen Antworten zu den berühmten Persönlichkeiten und ein Konfabulationsscore mit den falschen Antworten zu den berühmten wie auch zu den unbekannten Personen. Grundlagen und Konstruktion: Das Konfabulationsinterview wurde in Anlehnung an die Confabulation Battery (Dalla Barba, 1993a, 1993b; Modified Confabulation Battery MCB, Dalla Barba, Nedjam & Dubois, 1999) entwickelt. Die ursprüngliche Form wurde gekürzt. Die ausgewählten Fragen zum autobiographisch-semantischen, dem autobiographisch-episodischen und dem prospektiven Gedächtnis sowie die Fragen zur Orientierung und die autobiographisch-episodischen Distraktoren konnten weitgehend in die deutsche Sprache übersetzt werden. Die Fragen zum semantischen Gedächtnis und die semantischen Distraktoren hingegen mussten für den deutschen Sprachraum angepasst bzw. neu entwickelt werden. Mit dem Famous Faces-Test sollte ein standardisiertes Verfahren zum zeitökonomischen Screening für das semantische Altgedächtnis geschaffen werden. Bei den bekannten Persönlichkeiten handelt es sich um berühmte Personen aus dem deutschsprachigen Raum, die zwischen 1960 bis 2002 den Höhepunkt ihrer Popularität hatten und möglichst zu anderen Zeitpunkten weniger präsent waren. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Zur Überprüfung der Stabilität des Konfabulationsinterviews wurde an 31 Probanden eine Retestuntersuchung im Abstand von 2 Monaten vorgenommen. Die Korrelation beim Gedächtnisscore liegt bei .91, beim Konfabulationsscore bei .66. Die Korrelationskoeffizienten für die einzelnen Unterscores liegen zwischen .53 und .95. Die Retestreliabilität des Famous Faces Tests wurde an einer Stichprobe von 30 gesunden Probanden nach 2 Monaten erhoben. Der Korrelationskoeffizient liegt beim Gedächtnisscore bei .91, beim Konfabulationsscore bei .66. Validität: Die Autoren gehen aufgrund des Vorgehens bei der Testung von einer guten Inhaltsvalidität des Konfabulationsinterviews aus. Die Konstruktvalidität wurde über die Ermittlung des Zusammenhangs mit anderen neuropsychologischen Verfahren ermittelt. Sowohl die konvergente wie auch die diskriminante Validität sind beim Konfabulationsinterview zufriedenstellend belegt. Nach Ergebnis einer Diskriminanzanalyse werden anhand des Gedächtnisscores 97% der untersuchten Probanden korrekt klassifiziert. Die Spezifität liegt bei 99%, die Sensitivität bei 91%. Beim Konfabulationsscore werden 92% der Fälle richtig vorhergesagt. Die Spezifität liegt bei 95% bei einer Sensitivität von 81%. Beim Famous Faces Test handelt es sich um ein Testverfahren, das sehr eng umschriebene Aspekte des semantischen Gedächtnisses erfasst, weshalb nur wenige Überschneidungen zu anderen Untersuchungsverfahren vorliegen sollten. Da Beeinträchtigungen des semantischen Altgedächtnisses nicht zu den Kardinalsymptomen des WKS-Syndroms zählen, trennt der Famous Faces Test nur in 62% der Fälle Gesunde von Patienten. Bei einem Cut-off-Wert von eineinhalb Standardabweichungen vom Mittelwert werden die besten Klassifizierungsverhältnisse erzielt (Diskriminanzfähigkeit von 76% bei einer Spezifität von 93%). Beim Konfabulationsscore ergibt sich die höchste Spezifität bei einem Cut-off-Wert von zwei Standardabweichungen vom Mittelwert. Die Diskriminanzfähigkeit liegt hierbei bei 83%, bei einer Spezifität von 98% und einer Sensitivität von 27%. Die Korrelationen zwischen Konfabulationsinterview und Famous Faces Test sind erwartungsgemäß. Die beiden Verfahren scheinen analoge Konstrukte zu messen, dieergänzend zueinander in Form der Testbatterie vorliegen. Normen: Zur Normierung des Konfabulationsinterviews wurden 163 gesunde Probanden im Alter von 19 bis 83 Jahren mit der Muttersprache Deutsch untersucht, die im deutschen Kulturkreis aufgewachsen sind, sowie 42 Probanden mit alkoholbedingtem Wernicke-Korsakoff-Syndrom. Die Stichprobe des Famous Faces-Tests bestand aus 149 gesunden Probanden und 42 Patienten mit WKS-Syndrom. Es stehen jeweils Mittelwerte, Standardabweichungen, Mediane und Cut-off-Werte zur Verfügung. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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