PSYNDEX Tests Review für DRT 5 (2017) - Diagnostischer Rechtschreibtest für 5. Klassen (2017)
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12601
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This is a PSYNDEX Tests Review of DRT 5 (2017) - Diagnostischer Rechtschreibtest für 5. Klassen (2017). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu DRT 5 (2017) - Diagnostischer Rechtschreibtest für 5. Klassen (2017). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Diagnostische Rechtschreibtest für 5. Klassen (DRT 5) dient der objektiven Messung der Rechtschreibleistung sowie der Ermittlung spezifischer Fehlerschwerpunkte und liefert Informationen darüber, ob ausgewählte, wichtige Rechtschreibregeln befolgt werden. Das Verfahren kann sowohl in Einzel- als auch in Gruppentestung durchgeführt werden, sodass der Ausprägungsgrad und die Art von Rechtschreibschwierigkeiten einzelner Schüler, aber auch der gesamten Klasse erfasst werden können. Die gewonnenen Daten ermöglichen die Indikation individueller Fördermaßnahmen. Der DRT 5 umfasst zwei Parallelformen, sodass eine verlaufsdiagnostische Messung möglich ist. Bei normorientierter Auswertung kann das Verfahren ausschließlich in den Monaten Oktober bis Januar der 5. Klasse angewandt werden. Aufbau: Der DRT 5 besteht aus einem Lückentext mit 51 Leerstellen, in welche diktierte Testwörter eingetragen werden sollen, die die wichtigsten Rechtschreibfälle repräsentieren. Es kann die Gesamtleistung (Summe Richtigschreibungen) ausgewertet werden oder eine Fehleranalyse durchgeführt werden. Bei dieser werden die Fehler anhand 28 definierter Fehlerarten aus sechs Regelbereichen analysiert: Laute, Buchstabenverbindungen, Schreibung nach kurzen/langen Vokalen: Dopplung/Dehnung, ver-/vor-, Ableiten sowie Groß- und Kleinschreibung. Sowohl für die quantitative als auch qualitative Auswertung stehen Normwerte zur Verfügung. Grundlagen und Konstruktion: Um gezielt die Anwendung von Rechtschreibregeln testen zu können, war es nötig, Wörter mit geringer, mittlerer und hoher Häufigkeit auszuwählen. Als Grundlage dienten hierzu empirische Untersuchungen zur Worthäufigkeit von Herne und Naumann (1999). Der über die beteiligten Schulformen gemittelte Schwierigkeitsgrad der Testwörter lag für die einzelnen Wörter zwischen p = .24 und p = .96 und die Trennschärfe zwischen rit = .20 und rit = .61. Die Auswahl der Rechtschreibregeln erfolgte anhand von drei Kriterien. Sie sollten Rechtschreibstrategien überprüfen, sich überwiegend eindeutig formulieren und anwenden lassen und es sollte durch ihre Anwendung eine hohe Fehlerreduktion erreicht werden. Die Testbeschreibung bezieht sich auf die aktuellste Version des DRT 5, die dritte, aktualisierte und neu normierte Version des Verfahrens. Im Vergleich zu der Version von 2004 wurde neben der Neunormierung eine Aktualisierung der Daten zum Schwierigkeitsgrad und der Trennschärfe vorgenommen. DesWeiteren wurden die Daten für den Fehleranalysebogen aktualisiert und die Unterscheidung zwischen den Fehlerarten "pf 1" und "pf 2" entnommen, da die Fehleranzahlen für die Fehlerart "pf 2" sehr gering waren. Ebenso wurde aufgrund der Rechtschreibreform auf den Regelbereich "s-ss-ß" verzichtet. Die Testsätze und Zielwörter wurden nicht verändert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz der Form A des DRT-5 liegt nach Cronbach bei Alpha = .93 und für Form B bei Alpha = .93. Die Retestreliabilität liegt zwischen ICC = .87 und ICC = .95. Validität: Das Verfahren kann als inhaltlich valide beurteilt werden, da mit Hilfe eines definierten Wortschatzes grundlegende Rechtschreibregeln getestet werden. Zur Untersuchung der Kriteriumsvalidität wurden Rangkorrelationen der Fehlerzahlen im DRT 5 mit den Fehlerzahlen beim Schreiben von 550 bis 1 200 Wörtern ermittelt, wobei sich Werte ergaben zwischen r = .71 und r = .95 für die einzelnen untersuchten Klassen. Normen: Die aktuelle Eichstichprobe umfasst N = 3 492 Schüler aus 209 Klassen und 10 Bundesländern mit Deutsch als Muttersprache und bezieht sich auf die Monate Oktober bis Januar der fünften Klasse. Die Normwerte umfassen Prozentränge, Prozentrangbänder und T-Werte und werden für verschiedene Schulformen einzeln als auch als Gesamtnormen aufgeführt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



