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PSYNDEX Tests Review für KöpSS - Kölner Neuropsychologisches Screening für Schlaganfall-Patienten

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12441
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This is a PSYNDEX Tests Review of KöpSS - Kölner Neuropsychologisches Screening für Schlaganfall-Patienten. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu KöpSS - Kölner Neuropsychologisches Screening für Schlaganfall-Patienten. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das KöpSS ist ein neuropsychologisches Screeningverfahren zur Status- sowie ggf. Verlaufsdiagnostik von kognitiven und affektiven Einschränkungen bei Schlaganfallpatienten in der Frühphase der Rehabilitation, welches am Krankenbett durchgeführt werden kann und die reduzierte Belastbarkeit der Patienten berücksichtigt. Aufbau: Das KöpSS besteht aus 21 Subtests: 1 Belastbarkeit, Bewusstsein, Kommunikation & Compliance, 2 Instruktionsverständnis, 3 Person, Zeit & Raum, 4 Benennen, 5 Lesen, 6 Schreiben, 7 Sprachverständnis, 8 Wortgenerierung, 9 Einzelhandlungen, 10 Handlungsabfolge, 11 Wahrnehmung des Gesichtsfeldes, 12 Zeichnen, 13 Mentale Rotation, 14 Kopfrechnen, 15 Selektive Aufmerksamkeit, 16 Arbeitsgedächtnis, 17 Logisches Denken, 18 Kurzfristiger Abruf, 19 Mittelfristiger Abruf, 20 Stimmung nach dem kritischen Ereignis, 21 Handlungskontrolle, Konzentration & Mitarbeit. Die Subtests bestehen jeweils aus 1 bis 10 Items und können den 10 Domänen Testbarkeit, Orientierung, Sprache, Praxie, Visuell-räumliche Leistungen, Rechnen, Exekutive Leistungen & Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Affekt und Verhaltensbeobachtung zugeordnet werden. Insgesamt besteht das Verfahren aus 85 Items. Die kognitiven Subtestwerte können zu einem Kognitiven Gesamtwert addiert werden. Die Leistungen in den Subtests als auch derKognitionsgesamtwert können anhand von Cut-off-Werten als "beeinträchtigt" oder "nicht beeinträchtigt" klassifiziert werden. Vor den kognitiven Subtests wird die Testbarkeit ermittelt, zudem erfolgt eine Verhaltensbeobachtung durch den Testleiter. Grundlagen und Konstruktion: Für die Erstversion des KöpSS wurden als schlaganfallrelevant angesehene neuropsychologische Domänen anhand von 27 Subtests operationalisiert, wobei eine Orientierung an bestehenden Untersuchungsparadigmen stattfand. Diese Version wurde an 72 Schlaganfallpatienten erprobt und die Subtest- und Itemanzahl sowie die Spannweite der Bewertungsskala wurden daraufhin anhand statistischer Kriterien reduziert Die gekürzte Version wurde bei weiteren 72 Schlaganfallpatienten sowie 48 Patienten mit Demenz bzw. Morbus Parkinson angewandt, wodurch die Anwendbarkeit bestätigt wurde. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Paralleltestreliabilität wurde anhand des Vergleichs zwischen den Ergebnissen derselben Patienten in jeweils zwei der drei Versionen A, B und C überprüft. Es ergaben sich hier keine signifikanten Unterschiede. Eine wiederholte Testung von Probanden mit neurodegenerativen Probanden ergab hohe Korrelationen der beiden Testungen, was für die Retestreliabilität spricht. Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) für die Subtests liegen zwischen Alpha = .64 und Alpha = .93, für den Kognitionsgesamtwert ergab sich ein Wert von Alpha = .89. Validität: Die Konstruktvalidität wurde anhand der Analyse von Konvergenzen und Divergenzen mit konstruktnahen und konstruktfernen etablierten Verfahren untersucht. Es ergaben sich hier insgesamt hohe Korrelationen der Subtests mit ähnlichen Subtests aus anderen Verfahren und kaum signifikante Korrelationen mit Verfahren, die andere Konstrukte erfassen sollen. Inhaltsvalidität sollte über die Festlegung schlaganfallrelevanter Syndrome bzw. Domänen durch Experten gewährleistet werden, an denen sich die Konstruktion der Subtests orientierte. Im Vergleich mit einer Kontrollgruppe lagen die Ergebnisse von Schlaganfallpatienten signifikant unter den Ergebnissen der gesunden Probanden. Für die Sensitivität des Verfahrens ergaben sich Werte zwischen 80% und 96% für die einzelnen Subtests und von 83% für den Kognitionsgesamtwert. Die Spezifität beträgt für die Subtests zwischen 80% und 100% und für den Gesamtwert 80%. Normen: Es liegen Cut-off-Werte für die einzelnen Subtests sowie den Kognitionsgesamtwert vor, die anhand einer Normierungsstichprobe von 144 unilateralen Schlaganfallpatienten (je 50% links- bzw. rechtshemisphärisch) sowie 48 neurologisch gesunden Probanden gebildet wurden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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