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Das Seelenleben junger Mädchen. Zwei Tagebücher der Jahrhundertwende in der Kontroverse zwischen Psychoanalyse und Psychologie

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PsychArchives2017-06-14 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/114
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Das 1919 von der Wiener Kinderpsychoanalytikerin Hermine Hug-Hellmuth veröffentlichte "Tagebuch eines halbwüchsigen Mädchens" und das 1922 von der Psychologin Charlotte Bühler als Gegenstück herausgegebene "Tagebuch eines jungen Mädchens" werden aus psychologiegeschichtlicher Perspektive erörtert. Während das "Tagebuch eines halbwüchsigen Mädchens" Zeugnis ablegt von den Ängsten und Nöten eines Mädchens als Folge sexueller Unaufgeklärtheit, zeigt das "Tagebuch eines jungen Mädchens" die seelischen Schmerzen weiblicher Selbstfindung in einer Zeit sich wandelnder sozialer Lebensumstände von Frauen und Mädchen. Das von Hug-Hellmuth herausgegebene Tagebuch war umstritten. Charlotte Bühlers Mitarbeiter am Wiener Psychologischen Institut konnten schließlich dessen Fälschung nachweisen. Eine Analyse der Auseinandersetzung um das Tagebuch gibt Einblick in das damalige Verhältnis zwischen Psychologie und Psychoanalyse in Wien. peerReviewed publishedVersion
提供机构:
Verlag C. W. Leske + Budrich GmbH
创建时间:
2017-06-14
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