PSYNDEX Tests Review für FAIR-2 - Frankfurter Aufmerksamkeits-Inventar 2
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/12335
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of FAIR-2 - Frankfurter Aufmerksamkeits-Inventar 2. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FAIR-2 - Frankfurter Aufmerksamkeits-Inventar 2. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem FAIR-2 sollen interindividuelle Unterschiede in der gerichteten Aufmerksamkeit abgebildet werden, definiert als Fähigkeit zur konzentrierten (genauen und schnellen) Unterscheidung visuell ähnlicher Zeichen unter Ausblendung aufgabenirrelevanter Information. Das Verfahren kann in der Forschung sowie in allen Praxisfeldern eingesetzt werden, in denen eine Diagnostik von Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistungen erforderlich ist. Aufbau: Der Paper-and-Pencil-Test umfasst insgesamt 640 Items (visuelle Muster auf drei Merkmalsdimensionen), die auf zwei Testseiten à 16 Zeilen zu je 20 Items verteilt sind. Aufgabe der Testperson ist es, innerhalb von 3 Minuten pro Testseite möglichst viele der als Zielitems definierten Muster zu markieren, indem sie einen Stift in einer durchgehenden Linie unterhalb jeder Itemzeile entlang führt und jedes Zielitem durch einen Zacken der Linie in das Item hinein kennzeichnet. Mit Hilfe von Auswertungsschablonen werden Leistungsmenge sowie Art und Anzahl der Fehler ermittelt. Aus den Ergebnissen werden vier normierte Kennwerte für das Befolgen der Instruktion (M), die Aufmerksamkeitsquantität (L), Aufmerksamkeitsgenauigkeit (Q) und Aufmerksamkeitskontinuität (K als Produkt von L und Q) errechnet. Bei auffallend hoher Fehlerzahl ist eine Zusatzauswertung möglich, die eine Bestimmung der unteren Leistungsschranke Lmin sowie eines adjustierten Testwertes L* ermöglicht, der dieLeistungsfähigkeit der Testperson besser widerspiegeln soll als der eigentliche Testwert. Grundlagen und Konstruktion: Das FAIR-2 beruht wie sein konzeptuell identischer Vorläufer FAIR auf der Klassischen Testtheorie und stellt eine Weiterentwicklung der gebräuchlichen Durchstreichtests zur Messung von Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit dar. Es operationalisiert die Merkmale auf Basis einer gemeinsamen Definition von Aufmerksamkeit und Konzentration und stützt sich dabei u.a. auf das mehrdimensionale Aufmerksamkeitsmodell von Sturm und Zimmermann (2000), das seinerseits auf dem neuropsychologisch orientierten Modell von Posner und Boies (1971) basiert. Im Sinne des Modells soll FAIR-2 die Aufmerksamkeitskomponenten Alertness, Vigilanz, selektive/fokussierte Aufmerksamkeit und geteilte Aufmerksamkeit abbilden. Die Itemgestaltung und Festlegung der Instruktionen orientieren sich an einem von den Autoren formulierten Katalog von 10 Anforderungen an eine "konstruktgetreue Diagnostik"; zentrale Postulate betreffen die Bearbeitungsanforderungen (Verknüpfung von Arbeitstempo und -genauigkeit), dieMindestanforderungen an die Reizkomplexität (z.B. Variation der Testitems auf mehreren Merkmalsdimensionen, von denen jeweils mehrere simultan zu beachten, andere hingegen irrelevant sind), die Anordnung der Testitems nach einer systematisch kontrollierten Abfolge sowie die Einführung des "vollständigen Markierungsprinzips" (durchgängige, jedoch visuell unterscheidbare Markierung von Zielitems und Distraktoren, so dass auch die Einhaltung der Bearbeitungsreihenfolge erkennbar ist). Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Split-half-Reliabilitäten der L- und K-Werte betragen rtt > .90 und für den Qualitätswert Q-Werte nahe rtt = .80; der Wert für M fiel mit rtt < .67 deutlich ab. Die Paralleltestreliabilität (einwöchiges Intervall zwischen Form B und Form A) für L, Q und K lag bei rtt > = .81; eine weitere Studie mit Intervallen von nur wenigen Minuten zwischen den Parallelformen ergab eine Korrelation der Leistungswerte L von rtt = .76. Die Retestreliabilität für die Leistungswerte L über Intervalle von 5, 10 und 20 Minuten wird mit rtt = .85 (Form A) und rtt = .91 (Form B) angegeben. Über 2 Wochen bzw. 6 Monate ergaben sich gute Werte für L und K (rtt = .81), jedoch deutlich niedrigere Werte für Q (rtt = .73 bzw. rtt = .40). Validität: Die konvergente Validität wird durch moderate bis hohe Zusammenhänge des FAIR-2 mit anderen Aufmerksamkeits- und Konzentrationstests (FAKT, d2, TAP) belegt. Zur diskriminanten Validität werden geringe bis mittlere Korrelationen mit Intelligenzmaßen (CFT, HAWIE, LPS-Skala 4 und IST 70) berichtet. Zur Kriteriumsvalidität des FAIR-2 liegen erste klinische Studien vor (Unterscheidung zwischen jugendlichen Schizophrenen und Patienten mit anderen Diagnosen; Vergleich von Kindern mit Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörungen und klinisch unauffälligen Kindern; Früherkennung von Demenz). Normen: Es liegen getrennte Prozentrang- und Staninenormen für die Testformen A und B vor, die in Gruppen- und Einzeltestungen erhoben wurden und nur bei Ersttestung mit dem Verfahren anwendbar sind. Die Stichproben setzen sich aus Probanden der Normierungsstichprobe der Erstauflage sowie neuen Testpersonen zusammen und umfassen N = 1 990 (Form A) bzw. N = 1 003 (Form B). Normwerte sind jeweils für die Gesamtstichprobe und altersspezifisch für fünf (Form A) bzw. vier (Form B) Altersgruppen im Altersbereich von 9 bis 85 Jahren tabelliert. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



