PSYNDEX Tests Review für BoDyS - Bogenhausener Dysarthrieskalen
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13093
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of BoDyS - Bogenhausener Dysarthrieskalen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BoDyS - Bogenhausener Dysarthrieskalen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die BoDyS dienen zur Untersuchung von Dysarthrien bei erwachsenen Patienten mit neurologischen Störungen. Sie ermöglichen einen Überblick über die Symptomatik, eine Einschätzung des individuellen Schweregrades der Störung sowie ein differenziertes Störungsprofil, anhand dessen qualitative Unterschiede im Hinblick auf die vorliegenden Einschränkungen ausgemacht werden können. Aufbau: In drei parallel aufgebauten Testdurchgängen werden jeweils vier Sprachmodalitäten erfasst: Spontansprache (SPONT), Nachsprechen von Sätzen (NACH), Vorlesen kurzer Texte (LES) und Nacherzählen von Bildergeschichten (BILD). Damit sind insgesamt 12 Sprachproben abzuleisten. Zur Auswertung der bearbeiteten Testaufgaben werden diese anhand von neun Skalen (Sprechatmung, Stimmlage, Stimmqualität, Stimmstabilität, Artikulation, Resonanz, Tempo, Redefluss, Modulation) sowie insgesamt 28 Merkmalen beurteilt. Zur Beurteilung des Schweregrades sowie der Störungsausprägung erfolgt die quantitative Bewertung auf Skalenebene durch den Testleiter im Sinne eines Fremdurteils von 0 (schwere Beeinträchtigung) bis 4 (keine Beeinträchtigung). Die den Skalen zugeordneten Merkmale hingegen sollen zur qualitativen Charakterisierung des Störungsprofils beitragen, um bspw. Hinweise für Störungsursachen sowie für die Therapieplanung zu liefern. Grundlagen und Konstruktion: Ziel der Testkonstruktion war die Entwicklung einer Sammlung etablierter klinischer Aufgaben zur Prüfung stimmlicher, respiratorischer und mundmotorischer Fertigkeiten. Dabei stand weniger die theoretische als vielmehr diagnostische Bedeutung der einzelnen Aufgaben in der klinischen Praxis im Vordergrund. In Abgrenzung zum Ansatz der Mayo-Clinic sowie zur Untersuchung neurologisch bedingter Sprech- und Stimmstörungen (UNS) wurde auf detaillierte phonetische Analysen artikulatorischer oder phonatorischer Merkmale verzichtet sowie darüber hinaus ein kompaktes fünfstufiges Beurteilungsschema gewählt. Der mittlere Schwierigkeitsindex betrug gemittelt über die drei Testdurchgänge hinweg p = 69 % (56 % - 81 %). Zwischen den vier Elizitierungsmethoden gab es signifikante Unterschiede, wonach über alle Skalen hinweg die Modalität NACH die höchsten, die Modalität LES hingegen die niedrigsten Schwierigkeitsindizes aufwies. Die Trennschärfen wurden part-whole korrigiert und betrugen über alleSkalen hinweg zwischen rit = .79 und rit = .91. Sowohl hinsichtlich der Aufgabenschwierigkeiten als auch der Trennschärfen zeigten sich keine nennenswerten Unterschiede. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Zur Schätzung der Paralleltestreliabilität wurden Spearman-Rangkorrelationen für die drei Testdurchgänge berechnet. Die Kennwerte betrugen zwischen rtt = .86 (STS) und rtt = .95 (ART). Zur Berechnung der internen Konsistenz wurde Cronbachs Alpha ermittelt. Dieses betrug in allen drei Testvarianten (BoDyS voll, BoDyS kurz und BoDyS oL) Alpha > .90. Angaben zur Profilreliabilität werden nicht gemacht. Validität: Zur Überprüfung der Konstruktvalidität wurde ein Multitrait-Multimethod-Design mit einer konfirmatorischen Faktorenanalyse gewählt. Diese resultierten in erwartungskonformen Korrelationen, wobei die Monotrait-Monomethod-Koeffizienten am höchsten korrelierten (r = .91-.95) und die Heterotrait-Heteromethod-Koeffizienten am geringsten (r = .39-.55). Die konfirmatorische Faktorenanalyse konvergierte in einer hinreichend guten Modellpassung und ergab einen deutlichen Unterschied zwischen Traitfaktoren (Gesamtmittel .87) und Methodenfaktoren (Gesamtmittel .23). Im Hinblick auf die Kriteriumsvalidität wurden die a) Sprechrate, b) Verständlichkeit und c) Natürlichkeit von Sprechproben analysiert. In linearen Regressionsanalysen zeigten sich signifikante Beiträge der Skalen TEM und RDF auf die Sprechrate, der Skala ART auf die Verständlichkeit sowie der Skalen MOD, TEM, STS und ATM auf die Natürlichkeit. Normen: Die Normstichprobe umfasst N = 220 (n = 88 Frauen, n = 132 Männer) neurologische Patienten mit Dysarthrie zwischen 16 und 89 Jahren. Die Stichprobe beinhaltet folgende klinisch relevanten ätiologischen Störungsbilder: a) Erkrankungen mit überwiegender Beteiligung des kortikobulbären Systems (z. B. cerebrovaskuläre Erkrankungen oder infantile Cerebralparese; n = 100), b) degenerative Basalganglienerkrankungen (z. B. M. Parkinson; n = 80) und c) degenerative Kleinhirnerkrankungen (z. B. Friedreich'sche Ataxie; n = 40). Für die Skalen der drei BoDyS-Testversionen liegen Prozentränge, T-Werte inkl. ihrer 95%-Konfidenzintervalle sowie tau-normierte T-Werte vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



