PSYNDEX Tests Review für GT-II - Gießen-Test - II
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12382
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of GT-II - Gießen-Test - II. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu GT-II - Gießen-Test - II. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Gießen-Test-II (GT-II) ist ein mehrdimensionaler Persönlichkeitsfragenbogen, der wie bereits seine Vorgängerversion (Gießen Test) der Erfassung von Selbst-, Fremd- und Idealbildern dient und dabei psychoanalytische und sozialpsychologische Gesichtspunkte kombiniert. Im Gegensatz zum GT enthält diese Version Neuerungen im Bereich der Berücksichtigung fehlender Werte, neue Validierungsstudien sowie eine Erweiterung des Altersbereichs bei der Normierung. Er eignet sich vor allem zum Einsatz im klinischen Bereich, in der Interaktionsdiagnostik (Paar- oder Familientherapie) sowie Gruppendiagnostik (Pädagogische Psychologie). Aufbau: Der Test besteht aus 40 Items mit siebenstufiger bipolarer Likertskala (3-2-1-0-1-2-3). 36 Items davon bilden mit je sechs Items die Skalen Soziale Resonanz, Dominanz, Kontrolle, Grundstimmung, Durchlässigkeit und Soziale Potenz ab. Zwei weitere Skalen erfassen mit je zwei Items die Anzahl der Mittel- und Extremankreuzungen. Der GT-II kann als Einzel- oder Gruppentest durchgeführt werden. Es existieren die Selbstbildversion (S) sowie die Fremdbildversion (Fm für Männer bzw. Fw für Frauen). Grundlagen und Konstruktion: Der Gießen-Test-II wurde auf der Grundlage der Klassischen Testtheorie konstruiert; er basiert auf dem Gießen-Test (GT; Beckmann et al., 1991), welcher in den Jahren 1964 bis 1968 entwickelt wurde. Die Items wurden danach ausgewählt, ob sie genug Möglichkeit zur Selbstreflexion, aber auch zur Fremdeinschätzung, bieten, psychosoziale Beziehungen umfassen und von ihrer Formulierung gleichermaßen für Jugendliche und Erwachsene geeignet sind, zudem sollten sie möglichst homogen sein. Für die Skalen wurden R- und Q-Faktoranalysen durchgeführt, wobei man sich auf eine Lösung von sechs Skalen einigte. Insbesondere bei Skala 6 spielten externe Kriterien (Schulbildung und Höhe des Einkommens) eine wichtige Rolle. In den folgenden Jahren wurden geringfügige Überarbeitungen mit Neustandardisierungen durchgeführt, zu denen letztendlich auch der GT-II zählt. Er sollte besonders durch eine Neustandardisierung eine bessere Normierung für unter 18-Jährige bieten. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Wegen der Heterogenität des Fragebogens werden keine internen Konsistenzen angegeben, die Retestreliabilität liegt in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen zwischen rtt = .27 und .84 und im Mittel bei rtt = .30. Validität: Die inhaltliche Validität ist durch den Konstruktionsprozess gegeben. Die Konstruktvalidität wurde durch Korrelationen mit dem Inventar zur Erfassung interpersonaler Probleme (IIP-D), dem Fragebogen zum erinnerten elterlichen Erziehungsverhalten (FEE) sowie dem NEO-Fünf-Faktoren-Inventar (NEO-FFI) nachgewiesen. Normen: Für die Einstellungsskalen und Standardskalen sind Prozentränge vorhanden; für letztere finden sich zudem Mittelwerte und Standardabweichungen nach Geschlecht und Alter differenziert. Diese beziehen sich auf eine Stichprobe von N = 5 036 Personen im Alter zwischen 14 bis 92 Jahren (M = 48.4, SD = 18.0), welche im Rahmen einer Mehrthemenbefragung durch das Meinungsforschungsinstitut USUMA zwischen Mai und Juni 2006 durch geschulte Interviewer erhoben wurden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



