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PSYNDEX Tests Review für DISYPS-ILF - Interview-Leitfäden zum Diagnostik-System für psychische Störungen nach DSM-5 für Kinder- und Jugendliche

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12734
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This is a PSYNDEX Tests Review of DISYPS-ILF - Interview-Leitfäden zum Diagnostik-System für psychische Störungen nach DSM-5 für Kinder- und Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu DISYPS-ILF - Interview-Leitfäden zum Diagnostik-System für psychische Störungen nach DSM-5 für Kinder- und Jugendliche. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die DISYPS-Interview-Leitfäden (DISYPS-ILF) dienen zur Feststellung (kategoriale Diagnostik) sowie der Erfassung von Symptomstärke und Funktionsniveau (dimensionale Diagnostik) der häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter nach den Kriterien des DSM-5. Der ergänzende ILF-SCREEN enthält Items zum Screening der wichtigsten psychischen Störungen und gibt Aufschluss darüber, welche Störungen vertiefend exploriert werden sollten. Aufbau: DISYPS-ILF enthält vier unabhängig voneinander einsetzbare semistrukturierte Interview-Leitfäden, durch die insgesamt neun Arten psychischer Störungen abgebildet werden sollen: (1) Externale Störungen (ILF-EXTERNAL): Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen, Störungen des Sozialverhaltens; (2) Internale Störungen (ILF-INTERNAL): Depressive Störungen, Angststörungen, Trauma- und Belastungsbezogene Störungen; (3) Zwangs- und Tic-Störungen (ILF-ZWANG/TIC): Zwangs-Spektrum-Störungen, Tic-Störungen (TIC); (4) Kontaktstörungen (ILF-KONTAKT): Autismus-Spektrum- und Kommunikationsstörungen, Bindungs- und Beziehungsstörungen. Auf vierstufigen Skalen zu beurteilen sind die berichteten und die in der Untersuchungssituation beobachtbaren Ausprägungen von Symptomen sowie das Ausmaß an Funktionsbeeinträchtigungen (z. B. in sozialen Beziehungen und schulischen Leistungen) und der Leidensdruck. Pro Störungsbild werden drei bis acht Symptomgruppen durch je zwei bis fünfzehn Items abgebildet.In der kategorialen Auswertung wird die Erfüllung der Diagnosekriterien für die betreffenden Störungen festgestellt. Die dimensionale Auswertung dient der orientierenden Bewertung des Grads der Auffälligkeit in bestimmten Symptombereichen. Im ILF-SCREEN werden auf den gleichen vierstufigen Skalen die berichteten und beobachtbaren Ausprägungen von 50 Symptomen erfasst, die auf psychische Störungen nach DSM-5 in 19 Störungsbereichen hinweisen können. Zusätzlich sind auf fünf Items symptomübergreifend die Funktionsbeeinträchtigungen und der Leidensdruck zu beurteilen. Grundlagen und Konstruktion: Die psychometrische Überprüfung erfolgte nach Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Die DISYPS-Interview-Leitfäden wurden als Bestandteil des Diagnostik-System für Psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-5 für Kinder und Jugendliche DISYPS-III entwickelt (Döpfner & Görtz-Dorten, 2017), das seinerseits aus dem DISYPS (Döpfner & Lehmkuhl, 1998) sowie dessen überarbeiteter und erweiterter Fassung DISYPS-II (Döpfner et al., 2008) hervorgegangen ist. DISYPS zielt darauf ab, im Rahmen einer multimodalen Verhaltens- und Psychodiagnostik von Kindern und Jugendlichen die drei Beurteilungsebenen Klinische Beurteilung, Fremdeinschätzung und Selbsteinschätzung zu kombinieren. Die DISYPS-Interview-Leitfäden wurden für die Ebene der klinischen Beurteilung entwickelt, um zusätzlich zur freien klinischen Exploration, deren Ergebnisse mittels Diagnose-Checklisten kodiert werden, ein höher strukturiertes Verfahren zur Exploration und Beurteilung der Diagnosekriterien zur Verfügung zu stellen.Hierdurch soll einerseits die Präzision der klinischen Urteile erhöht, andererseits aber ein höherer klinischer Beurteilungsspielraum belassen werden als in sehr hoch strukturierten klinischen Interviews. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Befunde zur Reliabilität liegen nur für die ILF-EXTERNAL vor. Die Urteilerübereinstimmungen (n = 45) fallen mit Intraklassenkorrelationen von .83 < = ICC < = .94 hoch bis sehr hoch aus. Die interne Konsistenz der Beurteilungen (N = 474) variiert zwischen eher niedrigen und hohen Werten, liegt aber überwiegend im mittleren Bereich (.60 < = Alpha < = .87). Validität: Hohe Inhaltsvalidität kann aufgrund der Korrespondenz der Items mit den Kriterien des DSM-5 angenommen werden. Zur konvergenten Validität werden hohe Korrelationen der ILF-EXTERNAL-Skalen mit den korrespondierenden Elternbeurteilungen aus dem DISYPS-III-Fremdbeurteilungsbogen (.57 < = r < = .70; 381 < = n < = 426) und statistisch hochbedeutsame Zusammenhänge mit CBCL/6-18R-Problemskalen (n = 407) berichtet. Konfirmatorische Analysen zur faktoriellen Struktur des ILF-EXTERNAL ergaben, dass die Struktur des ILF-EXTERNAL durch ein Modell mit fünf korrelierten Faktoren besser abgebildet wird als durch ein unidimensionales Modell. Normen: Die kategoriale Diagnostik erfolgt anhand der DSM-5-Kriterien. Für die dimensionale Diagnostik liegen Grenzwerte vor, die aufgrund inhaltlicher Kriterien festgelegt wurden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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