Eurobarometer 78.1 (2012)
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https://search.gesis.org/research_data/ZA5685?doi=10.4232/1.11706
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Die wichtigsten Probleme der europäischen Bürger. Wirtschaftskrise und ihre Wahrnehmung durch die EU-Bürger. Wirtschaftsprogramm Europa 2020. Staatsbürgerschaft. Informiertheit über europäische politische Angelegenheiten. Themen: 1. Kernfragebogen: Lebenszufriedenheit; Häufigkeit der politischen Diskussionen über nationale, lokale und europäische Politik; Beurteilung der wirtschaftlichen Lage im Lande, in Europa und der Welt, der persönlichen Berufs- und Finanzsituation sowie der nationalen Arbeitsmarktlage; Erwartungen an das Leben im Allgemeinen, an die ökonomische Entwicklung der Welt, der EU und des eigenen Landes, der finanziellen Situation des Haushalts, der persönlichen beruflichen Situation und der Arbeitsmarktlage im Land; wichtigste politische Streitfragen auf EU-Ebene und auf Landesebene sowie eigene Betroffenheit von diesen Themen; nicht in EU 27 und CY (tcc): zukünftige EU-Mitgliedschaft des eigenen Landes als gute Sache; Vorteilhaftigkeit einer EU-Mitgliedschaft für das eigene Land; CY (tcc): vollständige Anwendung der EU-Gesetzgebung als gute Sache; Vorteilhaftigkeit der vollständigen Anwendung der EU-Gesetzgebung für die Türkisch Zypriotische Gemeinschaft; wieder alle: Einschätzung der allgemeinen Entwicklungstendenz auf nationaler Ebene und in der EU; Institutionenvertrauen (Medien, politische Parteien, nationale Regierung, Parlament, Europäische Union, Vereinte Nationen, regionale oder lokale Behörden); Image der EU; persönliche Assoziationen zur EU; Charakterisierung der EU als modern, demokratisch, schützend, effizient, technokratisch (nur EU27); Kenntnisse europäischer Institutionen (EU-Parlament, Europäische Kommission, Rat der Europäischen Union, Europäische Zentralbank, Gerichtshof der Europäischen Union) und Vertrauen in diese Institutionen; Kenntnistest über die EU (Anzahl der Länder, Direktwahl der Mitglieder des EU-Parlaments, EU-Mitgliedschaft der Schweiz); Zustimmung zu einer Wirtschafts- und Währungsunion und zu einer EU-Erweiterung; persönliches Verständnis der Funktionsweise der EU; eigene Stimme zählt in der EU und im eigenen Land; Stimme der EU ist auf globaler Ebene von Belang; Globalisierung als Chance für wirtschaftliches Wachstum; Fähigkeit des eigenen Landes zur Bewältigung der negativen Auswirkungen der Globalisierung. Nur in EU27 wurde gefragt: Zustimmung zu einer gemeinsamen Außenpolitik, einer einheitlichen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik in der EU sowie Vorstellung der Kandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten bei der nächsten Wahl zum Europäischen Parlament; Demokratiezufriedenheit im eigenen Land und in der EU; Berücksichtigung nationaler Interessen in der EU; größeres Sicherheitsgefühl durch die EU-Mitgliedschaft des eigenen Landes; EU schützt die europäischen Bürger vor den negativen Auswirkungen der Globalisierung (Split A) bzw. ermöglicht ihnen stärker von den positiven Auswirkungen der Globalisierung zu profitieren (Split B); Austritt aus der EU besser für die Zukunft des eigenen Landes; Entwicklung der EU zu einem Bund von Nationalstaaten; gegenwärtiges Hauptziel beim Aufbau Europas sowie präferiertes zukünftiges Hauptziel; persönlicher Zukunftsoptimismus in Bezug auf die EU. 2. Die Europa 2020 Strategie: (nur in EU27) Wichtigkeit der Förderung von Forschung und Entwicklung, Bildungswesen, Wirtschaftsentwicklung durch schnelle Internetverbindungen, Unterstützung umweltfreundlicher Produktion, Förderung des Unternehmertums, Modernisierung des Arbeitsmarktes sowie Förderung ökonomisch schwacher Personen (gesellschaftliche Teilhabe)(Skalometer); Einschätzung der Erreichbarkeit von politischen Zielen bis zum Jahr 2020: Vollbeschäftigung, Steigerung der Forschungsförderung, Reduzierung der Treibhausgase um 20%, Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien um 20%, Erhöhung der Energieeffizienz um 20%, Rückgang der Schulabbrecherquote auf 10%, Steigung der Quote junger Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss auf 40%, Reduzierung der Armutsquote um ein Viertel; Entwicklung der EU in die richtige Richtung. 3. Die Europäer und die Krise: Einfluss der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt (Höhepunkt bereits erreicht versus das Schlimmste steht noch bevor); derzeitige Situation des eigenen Haushalts; geeignetster Akteur zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise (nationale Regierung, Europäische Union, USA, G20 oder internationaler Währungsfond IWF); nur in EU27: Einstellung zum Reformbedarf im eigenen Land, zur Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten bei der Bewältigung der Krise, zur Verringerung des öffentlichen Defizits (Split: sofort versus später); ausreichende Macht der EU zur Verteidigung der Wirtschaftsinteressen Europas in der Weltwirtschaft; erwartete langfristige Stärkung der EU infolge der Krise; Gefühl der Verbundenheit mit anderen europäischen Bürgern; Erfordernis engerer Zusammenarbeit der EU-Länder; präferierte Maßnahmen zur Verbesserung der europäischen Wirtschaft (Erhöhung der Arbeitsstundenzahl, Verbesserung im Bildungsbereich, Investitionen in Forschung und Entwicklung, leichterer Zugang zu Krediten für Unternehmen, leichtere Unternehmensgründungen, effizientere Energienutzung, Investitionen im Verkehrsbereich sowie in umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, Anhebung des Rentenalters, Abbau der Staatsverschuldung, Regulierung der Finanzmärkte); Beurteilung der Wirksamkeit ausgewählter Maßnahmen zur Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise (wichtigere Rolle der EU bei der Regulierung von Finanzdienstleistungen, stärkere Abstimmung der Wirtschaftspolitik zwischen allen EU Mitgliedsstaaten, stärkere Abstimmung der Wirtschafts- und Finanzpolitik zwischen den Ländern der Eurozone); Einstellung zu ausgewählten Maßnahmen der EU zur Reform der weltweiten Finanzmärkte (Skala: schärfere Regeln gegen Steuerumgehung und Steueroasen, Steuer auf Bankengewinne und auf Finanztransaktionen, Einführung von Eurobonds sowie strengere Vorschriften für Ratingagenturen). 4. Staatsbürgerschaft: nur in EU27: Erwartungen an die Europäische Union (offene Frage); Identifikation als Bürger der EU; Kenntnisse der Bürgerrechte der EU; Informationsinteresse an Bürgerrechten der EU und Nennung dieses Bürgerrechts; positivste Errungenschaften der EU; nur in EU27: Häufigkeit von Aufenthalten in anderen EU-Ländern bzw. von Kontakten zu Menschen aus diesen Ländern im letzten Jahr, Rezeption von Printmedien und Fernsehsendungen in einer Fremdsprache sowie Internetbestellungen von Waren oder Dienstleistungen aus einem anderen EU-Land; persönlicher Nutzen von ausgewählten Errungenschaften der EU; Wahrscheinlichkeit der persönlichen Inanspruchnahme der Europäischen Bürgerinitiative und präferierte Bereiche. 5. Informationen über Europäische Politische Angelegenheiten: Einschätzung der persönlichen sowie der allgemeinen Informiertheit der Bürger über europäische Angelegenheiten; Häufigkeit der Nutzung von verschiedenen Medien; präferierte Informationsquelle für Nachrichten zu nationalen sowie zu europäischen politischen Angelegenheiten sowie präferierte Webseiten im Internet; größeres Vertrauen in offizielle Webseiten oder in Webseiten von Institutionen; genutzte Informationsquellen für Informationen über die Europäische Union, ihre Politik und ihre Institutionen; Beurteilung des Umfangs sowie der Darstellung der europäischen Union in Fernsehen, Zeitung, Radio und auf Internetseiten als zu positiv, objektiv oder zu negativ; präferierte Webseiten für Informationen zur EU; Einstellung zu sozialen Netzwerken im Zusammenhang mit politischen Angelegenheiten: aktueller Informationsstand, nicht vertrauenswürdig, wecken Interesse, gute Möglichkeit mitzureden. Demografie: Staatsangehörigkeit; Familienstand und Familiensituation; Alter bei Ende der Schulausbildung; Geschlecht; Alter; Beruf; berufliche Position; Urbanisierungsgrad; Anzahl der Personen im Haushalt ab 15 Jahren; Anzahl der Kinder im Haushalt unter 10 Jahren und von 10 bis 14 Jahren; Besitz von Mobiltelefon und Festnetztelefon; Besitz langlebiger Wirtschaftsgüter (Unterhaltungsmedien, Internetanschluss, KFZ-Besitz, abzuzahlendes bzw. bereits abgezahltes Wohneigentum); Zahlungsschwierigkeiten im letzten Jahr; Selbsteinschätzung der gesellschaftlichen Stellung (Skalometer); Internetnutzung (zuhause, am Arbeitsplatz, in der Schule; Selbstverortung in der Arbeiterklasse, der Mittelschicht oder der Oberschicht der Gesellschaft (nur EU27). Zusätzlich verkodet wurde: Interviewdatum; Interviewbeginn; Interviewdauer; anwesende Personen; Kooperationsbereitschaft des Befragten; Ortsgröße; Region; Gewichtungsfaktor.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2013-07-03



