PSYNDEX Tests Review für LFP - Lübecker Fähigkeitenprofil
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13020
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of LFP - Lübecker Fähigkeitenprofil. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu LFP - Lübecker Fähigkeitenprofil. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Lübecker Fähigkeitenprofil (LFP) ist ein Fremdbeurteilungsverfahren zur Ergotherapiedokumentation und -evaluation in der Psychiatrie. Es kann auch im Bereich der Zuweisungsdiagnostik verwendet werden. Aufbau: Das LFP besteht aus einem Beurteilungsbogen zur Verlaufsbeobachtung von 25 Merkmalen im stationären Alltag sowie einem PatientInnenfragebogen, einsetzbar zu Beginn der Ergotherapie, sowie einem PatientInnenfragebogen zur Behandlungszufriedenheit zum Ende der ergotherapeutischen Maßnahme. Jedes Merkmal wird möglichst direkt nach der erfolgten Beobachtung mit einem Punktwert von 1 (stark eingeschränkte Fähigkeit) bis 5 (ausgeprägte, sehr gute Fähigkeit) bewertet. Die 25 Merkmale lassen sich folgenden fünf Dimensionen zuordnen: (1) Selbstwahrnehmung/Selbstdarstellung, (2) Affektive/emotionale Fähigkeiten, (3) Soziale Fähigkeiten, (4) Kognitive Fähigkeiten, (5) Lebenspraktischer Bereich. Jedes Merkmal wird auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet. Die Kurzversion (LFPk) umfasst 14 Merkmale. Grundlagen und Konstruktion: Das Lübecker Fähigkeitenprofil wurde auf Grundlage der Merkmalprofile zur Eingliederung Leistungsgewandelter und Behinderter in Arbeit (MELBA), des Assessment of Communication and Interaction Skills (ACIS) sowie Kielhofners Konzepten zum Model of Human Occupation (MOHO) und zur Occupational Case Analysis Interview and Rating Scale (OCAIRS) konstruiert. Die resultierenden fünf Dimensionen lassen sich den drei in Deutschland gängigen ergotherapeutischen Methoden nach Scheiber (1995) zuordnen. Die ergotherapeutische Methode "Ausdruckszentriertes Arbeiten" entspricht den Dimensionen Selbstwahrnehmung/Selbstdarstellung und Affektive/emotionale Fähigkeiten, die Methode "Interaktionelles Arbeiten" der Dimension Soziale Fähigkeiten und die Methode "Kompetenzzentriertes Arbeiten" den Dimensionen Kognitive Fähigkeiten und Lebenspraktischer Bereich. Empirische Prüfung und Gütekriterien: 1997 und 1999 wurden insgesamt 51 Patienten und Patientinnen untersucht, die mit einer depressiven Symptomatik nach ICD-10 (F3 und F4) in der Medizinischen Universität zu Lübeck stationär aufgenommen waren. Faktorenanalytische Auswertungen ergaben drei Faktoren: "Lebenspraxis und Kognition" (11 Items), "Stresstoleranz und Eigenwahrnehmung" (8 Items) und "Adaptation und Achtsamkeit" (5 Items; 54% der Gesamtvarianz) auf. Hinweise zur Objektivität oder Interraterreliabilität fehlen. Reliabilität: Die Interne Konsistenz wurde zu Beginn der Ergotherapie mittels Chronbachs Alpha zwischen .86 und .92 ermittelt. Validität: Die externe Validität wurde durch Korrelationen des LFP mit der Montgomery-Asberg-Depressions-Skala (MADRS) als Fremdeinschätzungsverfahren sowie der Symptom-Checkliste (SCL 90-R) als Selbsteinschätzungsverfahren berechnet. Es zeigte sich kein signifikanter Einfluss des Geschlechts oder der Schulbildung auf die Einschätzung der Fähigkeiten mit Hilfe des LFP, wohl aber zum Alter. Normen: Für das LFP gibt es keine Normen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



