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PSYNDEX Tests Review für ETI - Essener Trauma-Inventar

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13218
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ETI - Essener Trauma-Inventar. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ETI - Essener Trauma-Inventar. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Bei dem Essener Traumainventar (ETI) handelt es sich um eine Verfahrensfamilie zur Erfassung vergangener traumatischer Ereignisse und den möglichen daraus entstandenen Traumafolgestörungen. Das ETI erlaubt sowohl die Durchführung eines Screenings als auch die gesicherte Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) oder einer Akuten Belastungsstörung (ABS). Das ETI wurde für den Einsatz bei Erwachsenen konstruiert. Anwendung findet es vorranging im klinischen Kontext, z.B. im Zuge der Eingangs- oder Verlaufsdiagnostik während Psychotherapien, zur Therapieplanung oder im Rahmen psychotraumatologischer Begutachtungen. Einen weiteren Einsatzbereich bildet die Forschung. Aufbau: Das ETI besteht aus drei Fragebögen, einer Lang- und zwei Kurzversionen sowie einem Interview. Die Fragebogen-Langversion und das Interview beschäftigen sich mit identischen Iteminhalten und bestehen aus 46 bzw. 47 Items, die sich den folgenden fünf Teilbereichen zuordnen lassen: (1) Traumacheckliste, (2) weiterführende Fragen zum Schlimmsten der erlebten Ereignisse, (3) Fragen zur erlebten posttraumatischen Symptomatik, (4) Items zur zeitlichen Einordnung der Symptomatik und (5) Items zu den durch die Traumatisierung hervorgerufenen psychosozialen Einschränkungen. Die beiden Fragebogen-Kurzversionen stimmen inhaltlich mit Teilen der ETI-Langform überein. Die ETI-Kurzform Traumaliste (ETI-TL) besteht aus den 18 Items des ersten Teilbereiches, die ETI-Kurzform Traumasymptomatik (ETI-TS) aus den 23 Items des dritten Teilbereiches. Grundlagen und Konstruktion: Das ETI wurde auf Grundlage verschiedener Forschungsarbeiten der Autoren Tagay und Senf sowie in Anlehnung an die DSM-IV-Kriterien entwickelt. Die Items bereits etablierter traumadiagnostischer Inventare, wie des SKID oder des DIPS, wurden als Orientierungshilfen bei der Itemformulierung herangezogen. Zur Sicherung der inhaltlichen Validität der Items wurden außerdem Expertenurteile eingeholt. Zur Überprüfung der Gütekriterien wurden 16 klinische und nicht-klinische Stichproben mit N = 3 085 Probanden herangezogen. Es erfolgte darüber hinaus eine Übersetzung in 14 weitere Sprachen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Werte der interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) bewegen sich für die Subskalen zur Traumasymptomatik in einem Bereich zwischen Alpha = .82 (Hyperarousal) und Alpha = .87 (Intrusion). Die interne Konsistenz der Gesamtskala erreichte einen Wert von Alpha = .95. Die Retestreliabilität für Messungen im Abstand von vier Wochen lag für die Subskalen und die Globalkennwerte zwischen rtt = .69 und rtt = .87. Validität: Das Kriterium der Inhaltsvalidität wird als erfüllt betrachtet, da die Items auf Grundlage der DSM-IV-Kriterien entwickelt wurden. Obwohl deutliche Skaleninterkorrelationen gefunden wurden (r = .72 bis r = .81), konnte die angenommene vierfaktorielle Struktur faktorenanalytisch bei einer Varianzaufklärung von 63.3% bestätigt werden. Im Sinne der Konstruktvalidität ergaben sich signifikant positive Korrelationen zu alternativen traumadiagnostischen Inventaren (PTSS-10, PDEQ-10 und FDS) oder Instrumenten zur Erfassung der Symptomatik anderer psychischer Störungen (z.B. SCL-90-R) sowie signifikant negative Korrelationen zu inhaltlich entfernteren Konstrukten wie der sozialen Unterstützung oder dem Kohärenzgefühl. Weitere Validitätsuntersuchungen zeigten, dass das ETI in der Lage ist, im Hinblick auf die Traumasymptomatik gut zwischen unterschiedlichen Patientengruppen zu differenzieren. Es zeichnet sich durch hohe Spezifität, Sensitivität und Änderungssensitivität aus. Normen: Als Vergleichswerte stehen Quartile, Mittelwerte und Standardabweichungen für die Symptomatik-Subskalen sowie die Globalkennwerte zur Verfügung. Diese wurden an 13 klinischen und nicht-klinischen Stichproben (n = 2 966) gewonnen, die zwischen 2004 und 2011 rekrutiert wurden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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